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Barclays Kenya Open 2017: Drei Deutsche im Wochenende

Die Challenge Tour ist aus der Winterpause zurück und die deutschen Julian Kunzenbacher, Moritz Lampert und Christian Bräunig kehren in guter Form zurück.

Beim Saisonauftakt der Challenge Tour in Nairobi sind drei deutsche Teilnehmer am Wochenende mit von der Partie. (Foto: getty/twitter @ETQSchool/twitter @ProGoflTour)
Beim Saisonauftakt der Challenge Tour in Nairobi sind drei deutsche Teilnehmer am Wochenende mit von der Partie. (Foto: getty/twitter @ETQSchool/twitter @ProGoflTour)

Nachdem auf den anderen Touren die Saison längst begonnen hat, startete diese Woche die Challenge Tour in Nairobi auf dem Muthaiga GC. Die drei Deutschen Lampert, Bräunig und Kunzenbacher nutzten die längere Pause und sicherten sich durch solide Leistungen einen Start am Wochenende. Sebastian Heisele, Dominic Foos und Max Kramer, die ebenfalls unter deutscher Flagge spielten, erwischten keinen guten Start wie ihre Landsmänner.

Moritz Lampert unter den Top 10

Der dreimalige Challenge Tour-Sieger erwischte im sommerlichen Kenya einen soliden Auftakt und etablierte sich mit seiner zwei unter Par sicher im Leaderboard. Auch am nachfolgenden Tag konnte der gebürtige Schwetzinger an seine Leistung vom vorherigen Tag anknüpfen und obendrein seine Leistung steigern. Gleich auf dem ersten Loch erspielte sich Lampert ein starkes Birdie und konnte seinen Putt zum Birdie einlochen. Noch in seiner Euphorie gefangen, musste der 25-Jährige auf dem folgenden Par-3 ein Doppelbogey notieren, welches ihn im Leaderboard zurückwarf.

Dieser Rückschlag warf ihn aber nicht aus der Bahn und brachte sich durch eine kleine Birdieserie zurück auf Kurs. Auf seiner Back Nine knüpfte er gleich mit einem weiteren Birdie an seine Serie an und machte mehrere Plätze gut. Lediglich ein Bogey auf den Back Nine ließ sich Lampert zu schulden kommen, doch durch zwei abschließende Birdies, spielte er sich sicher ins Wochenende. Nach seiner zweiten Runde die er mit 67 Schlägen beendete, liegt er sechs unter Par. Im Leaderboard bringt ihm diese Gesamtleistung den geteilten 9. Platz ein.

Julian Kunzenbacher dabei im Wochenende

Julian Kunzenbacher rief auf seiner Auftaktrunde in Nairobi eine solide Leistung ab. Auf seinen ersten 18. Loch verzeichnete der Bielefelder auf dem recht kurzen Par-4 ein einziges Bogey, doch durch insgesamt vier gespielte Birdies, machte er dieses ungeschehen. Die Auftaktrunde beendete er mit 68 Schlägen und schaffte sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Tag.



Am folgenden Tag der Challenge Tour nahm 28-Jährige sein Spiel vom vorherigen Tag auf, auch wenn seine Scorekarte deutlich bunter war. Eine Berg- und Talfahrt erfuhr Julian auf seiner Back Nine, die er gleich mit einem Eagle auf dem 10. Loch begann. Mit diesem Eagle machte er schnell einige Plätze gut, doch genauso schnell verlor er diese auch wieder, aufgrund zweier Bogeys die er hinnehmen musste.

Von dieser mini Krise erholte er sich jedoch schnell und schloss die zweite Runde mit drei Birdies ab, die ihm die vor einer vorzeitigen Abreise bewahrten. Kunzenbacher der seine zweite Runde mit 69 Schlägen beendete, liegt derzeit fünf unter Par und teilt sich den geteilten 18. Platz.

Christian Braeunig rettet sich ins Wochenende 

Der Auftakt des 25-Jährigen war solide und nach dem ersten Tag zeichnete sich ein heißer Kampf mit dem Cut ab. Durch seine Par Runde am ersten Tag, musste der Mainzer am folgenden Tag seine Leistung deutlich steigern, um nicht vorzeitig die Segel streichen zu müssen.



Der zweite Tag in Nairobi verlief aus Sicht des Deutschen sehr gut und spielte eine sehr beständige Runde. Mit insgesamt fünf Birdies und drei gespielten Bogeys behielt Braeunig die Nerven und konnte seine vorzeitige Abreise verhindern. Mit einem Gesamtergebnis von zwei unter Par startet der deutsche Meister vom geteilten 43. Platz ins Wochenende.

Deutsches Trio muss frühzeitig Koffer packen

Dominic Foos, der in Kenya von Anfang an nicht Fuß fassen konnte, verabschiedet sich frühzeitig vom Saisonauftakt der Challenge Tour. Der gebürtige Karlsruher erwischte in dieser Woche ein Leistungstief, aus dem er sich vergeblich herauszuspielen versuchte. Mit seinem unbeständigem Spiel am ersten Tag verlor er schnell viele Plätze und dementsprechend schwer war es, sich diese zurück zu kämpfen.

Auf seiner Front Nine am zweiten Tag lag Foos schnell fünf über Par und scheiterte folglich am Cut. Sein Gesamtergebnis von elf über Par katapultiert ihn ans Ende des Leaderboards, auf den geteilten 145. Platz.





Max Kramer, bei dem sich der Schaden in Grenzen hielt, verlässt Nairobi ebenfalls. Mit Runden von 72 und 73 konnte er der Konkurrenz keinen Druck machen und scheiterte am Cut und belegte den geteilten 99. Platz.

Sebatian Heisele startete sehr solide ins Turnier und nahm das Wochenende ins Visier. Mit einer even Par Runde am ersten Tag schuf er sich eine gute Ausgangslage für den zweiten Tag. Doch der Münchener erwischte einen rabenschwarzen zweiten Tag und fand zu keiner Zeit in sein Spiel. Mit einer 80-er Runde am zweiten Tag verspielte sich der 20-Jährige die Wochenendteilnahme. Mit einem Gesamtergebnis von neun über Par teilt er sich den 137. Platz.

Heißer und enger Kampf an der Spitze

Der Franzose Adrrien Saddier führt derzeit das Feld mit zwölf unter Par an und erwischte am zweiten Tag eine unglaubliche Leistung. Mit einer bogeyfreien Runde, bestückt mit sieben Birdies und einem abschließenden Eagle auf dem 18. Loch beendete Saddier seinen glänzenden Tag. Der derzeit Zweitplatzierte Kalle Sammoja liegt mit Runden von 65 und 66 nur einen Schlag hinter dem Führenden. An der Spitze ist es sehr eng und das Verfolgerfeld trennt nur wenige Schläge zur Spitze. Dementsprechend steht der Sieger noch nicht fest und es ist ein heißer Kampf in Nairobi am Wochenende zu erwarten.

Hole in One zum Saisonauftakt

Der Finne Oliver Lindell, erwischte einen außerordentlichen guten zweiten Tag in Nairobi. Auf seiner Back Nine spielte der 19-Jährige sechs unter Par mit einem Hole-in-One auf dem 13. Loch und rettete sich durch diese gute Tagesleistung, nach seiner 73 am vorherigen Tag, ins Wochenende.

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