British Masters: Runde zwei im Close House GC hatte einiges zu bieten
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British Masters 2017: Florian Fritsch mit guter Chance auf Top-Ten-Platzierung

Florian Fritsch und Martin Kaymer lagen vor dem zweiten Tag des British Masters in Lauerstellung. Nur einer nutzt die gute Ausgangslage.

Florian Fritsch mit solider zweiter Runde unter schweren Bedingungen. (Foto: Getty)
Florian Fritsch mit solider zweiter Runde unter schweren Bedingungen. (Foto: Getty)

Im Close House GC sollte es am zweiten Tag vor allem eins geben: Schlechtes Wetter. Nichtsdestotrotz hielt es die Spieler nicht davon ab niedrige Ergebnisse zu erzielen. Gleich sechs Spieler teilten sich die beste Runde mit 65 Schlägen, darunter auch der Führende Tyrell Hatton. Martin Kaymer und Florian Fritsch konnten sich bereits am ersten Tag beweisen, mit Runden von jeweils vier unter Par. Für die anderen fünf deutschsprachigen Spieler ging es in der Freitagsrunde erstmal nur ums bestehen des Cut.

Martin Kaymer mit durchwachsener zweiten Runde

Martin Kaymer, der die erste Runde auf dem 13. Platz beendete, erhoffte sich auch in der zweiten Runde ein gutes Ergebnis. Dem sollte aber nicht so sein, von der Zehn gestartet ging es für ihn gleich negativ los. Zwei Bogeys hintereinander warfen den Mettmanner eher Richtung erwartete Cut-Line, statt in Richtung Spitze. Anders verlief dann seine Back Nine, dort machte er es umgekehrt und spielte zwei Birdies direkt zu Beginn. Am Schluss reichte es nur für eine eher schwache 71. Der Mettmanner schaffte den Sprung ins Wochenende somit mit bei drei Schlägen unter Par.


Florian Fritsch mit "Slam-Dunk" an Loch 14

Ebenso wie Kaymer ging Florian Fritsch mit guten Vorraussetzungen an den Start. Für ihn ging es jedoch sehr gut los und an seinem fünften Loch, der Bahn 14, gelang ihm das, wovon jeder Golfer träumt. Er "zerstörte" das Loch mit seinem zweiten Schlag und das mittels Slam-Dunk-Eagle. Mit seinem neuner Eisen gelang ihm dieser sensationelle Schlag, der sogar dafür sorgte, dass ein Schiedsrichter das Loch reparieren musste. Am Ende sollte es jedoch nicht zu einer so guten Runde wie am gestrigen Tag reichen. Der Münchener brachte eine 69 mit ins Clubhaus und stand am Tag vor dem Moving Day mit -6 auf dem geteilten zehnten Rang. Damit konnte er sich sogar um drei Plätze verbessern und kann auf eine gute Platzierung hoffen. Im Hinblick auf das Race-to-Dubai-Ranking wäre eine Top-Platzierung von ernormer Bedeutung für den bestplatzierten Deutschen im Feld.

Tyrell Hatton hält die Stellung beim British Masters

Eine saubere Runde gelang dem führenden Tyrell Hatton, auch Regen und schweren Bedingungen konnten dem Engländer nichts anhaben. Nach der Runde gab er zu, dass es nicht leicht gewesen sei, unter diesen Bedingungen gutes Golf zu spielen. Davon ließ er sich aber auf der zweiten Runde nicht sonderlich viel anmerken. Nur auf Loch sieben, seiner 16, machte er einen schwachen Abschlag, der ihm schließlich ein Bogey einbrachte. Bei diesem blieb es dann aber auch, so dass der 25-Jährige im Nachhinein zufrieden mit seiner Runde sein konnte. Eine bogeyfreie Runde gelang dafür seinem Landsmann Lee Slatery, der mit acht unter Par jedoch vier Schläge hinter Hatton liegt.



A 13th birdie of the week already for @TyrrellHatton. pic.twitter.com/neUZNWoVRs

— The European Tour (@EuropeanTour) 29. September 2017

Fünf deutschsprachige Profis scheitern am Cut

Für gleich fünf der sieben gestarteten deutschsprachigen Profis sollte der Freitag der letzte Spieltag in dieser Woche werden. Bei Alexander Knappe und Bernd Ritthammer war dies schon am ersten Tag abzusehen. Doch das Bernd Wiesberger, Marcel Siem und Sebastian Heisele am Cut scheitern würden, war nicht zu zwangsläufig zu erwarten. Heisele landete am Ende sogar noch hinter Wiesberger und Siem und das, obwohl er am ersten Tag mit einem Schlag unter Par gute Chancen für den Sprung ins Wochenende hatte. Siem und Wiesberger schlossen das Turnier mit jeweils 139 Schlägen ab und scheiterten somit nur ganz knapp am Cut. Beide lassen somit wichtige Punkte für die Order of Merit liegen. Der Österreicher könnte die Punkte gut gebrauchen, um weiterhin in den Top 3 des Race to Dubai zu bleiben, der geborene Mettmanner hingegen kämpft derweil um eine Platzierung in den Top 100 und somit um seine Tourkarte.

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