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Champions Tour: Steve Flesch siegt über Bernhard Langer in Drei-Mann-Playoff

"Dieser Langer ist schwer zu schlagen", sagt Steve Flesch nach seinem Sieg im Playoff auf der Champions Tour über Bernhard Langer.

Steve Flesch gewinnt die Mitsubishi Electric Classic der Champions Tour. (Foto: Twitter.com/@ChampionsTour)
Steve Flesch gewinnt die Mitsubishi Electric Classic der Champions Tour. (Foto: Twitter.com/@ChampionsTour)

Das Finale der Mitsubishi Electric Classic der Champions Tour fand nicht, wie zu erwarten am Sonntag statt, sondern die Veranstalter beschlossen aufgrund der Wettervorhersage für Sonntag die zweite und dritte Runde am Samstag spielen zu lassen. Nach diesem Golfmarathon lagen Steve Flesch, Scott Parel und Bernhard Langer gleich auf bei elf Schlägen unter Par und gingen in ein Drei-Mann-Playoff, aus dem Langer sich am ersten Extraloch verabschiedete und das Flesch am zweiten Extraloch gewann.

Playoff-Sieg für Steve Flesch

Bernhard Langer, mit zwei 69er Runden am Samstag unterwegs, führte am Ende der dritten Runde das Turnier mit elf Schlägen unter Par an. Steve Flesch und Scott Parel erzwangen mit einem Birdie an der 18 ein Playoff gegen den Golfer aus Anhausen. Während die beiden auf der 18 als erstem Extraloch erneut zum Birdie lochten, sprang für Langer nur Par heraus und er schied als erstes aus dem Playoff aus.

Für die verbliebenen Konkurrenten ging es erneut auf die 18, wo Flesch zum dritten Mal in Folge ein Birdie spielte, nachdem er sich beeindruckend aus dem Grünbunker befreite. Parel, der am zweiten Extraloch im Wasser landete, spielte nur ein Bogey. Damit gewann Flesch sein erstes Turnier auf der Champions Tour. "Man weiß nie, ob man nochmal gewinnt", sagte Flesch zur PGA Tour. Um ehrlich zu sein, ist es schwerer auf dieser Tour zu gewinnen, als ich geglaubt habe. Die Jungs sind so gut. Und dieser Langer ist schwer zu schlagen."

Bernhard Langer verpasst Sieg auf Champions Tour

Bernhard Langer stand in Georgia kurz davor, sein zwölftes siegreiches Jahr in Folge perfekt zu machen. In der zweiten Runde lies er auf eine Serie aus drei Birdies auch drei Bogeys folgen, spielte sich mit drei weiteren Schlaggewinnen auf der Back Nine aber wieder auf drei Schläge unter Par und führte das Turnier an. In der dritten Runde, die zweite an diesem Tag, blieb der 61-Jährige bogeyfrei und notierte ebenfalls ein Ergebnis von drei Schlägen unter Par, was seinen Gegnern aber die Möglichkeit gab an ihn heranzukommen und ihm den Sieg vor der Nase wegzuschnappen.

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