David Horsey gewinnt die Russian Open nach Krimi-Finale
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David Horsey gewinnt die Russian Open nach Krimi-Finale

Am Finaltag der Russian Open sichert sich David Horsey den Playoff-Sieg. Max Kieffer wird geteilter Achter.

David Horsey, Sieger der Russian Open 2014
David Horsey erzwang auf den letzten Metern das Playoff und gewann so die Russian Open. (Foto: Getty)

Die Russian Open in der Hauptstadt Russlands hat mit David Horsey ihren nächsten Champion gefunden. Bei dem Turnier, an dem wegen der unglücklichen Terminierung zwischen British Open und WGC Bridgstone und vielleicht auch aufgrund der politischen Situation kaum namhafte Spieler teilnahmen, konnte er sich die 166.660 Euro Preisgeld für den Sieger erspielen.

David Horsey siegt am ersten Extraloch

Nach einer unerwarteten Aufholjagd war es David Horsey gelungen, den bis dato führenden Damien McGrane ins Playoff zu zwingen. Jenes war mit dem ersten Extraloch bereits früh beendet, als es McGrane nicht mehr gelang seine letzten Kraftreserven abzurufen und er ein Bogey verbuchte. Horsey setzte das Par nach und sicherte sich damit den Sieg. Auf dem zweiten Platz befindet sich dementsprechend ein enttäuschter McGrane und auf dem dritten Rang platzierte sich mit einem Schlag Abstand der Schotte Scott Jamieson.

Für den 29-jährigen Horsey dürfte sich der Sieg wie Balsam für's Selbstbewusstsein anfühlen, hatte er doch seit seinem geteilten neunten Platz bei der österreichischen Lyoness Open keine zufrieden stellende Platzierung mehr erreicht. Bei seinen drei letzten Turnieren hatte er jedes Mal den Cut verpasst.

Die Aufholjagd zum Playoff

Kurze Zeit vorher war das Playoff noch nicht einmal zu erahnen gewesen - es sah aus, als würde der Ire McGrane die Trophäe ganz locker mit Heim nehmen können, hatte er doch zwei Schläge Abstand zu seinen nächsten Verfolgern und hatte doch fast jeder Spieler die Runde bereits beendet. Am letzten Loch dann beendete er seine mit einem letzten Bogey, das ihn schließlich den regulären Sieg kostete, weil Engländer Horsey zeitgleich ein Eagle an der 17 versenkte und sich so die geteilte Führung bei 13 Schlägen unter Par sichern konnte. Horsey hatte nach seine Front Nine bereits das Feld angeführt, sich dann aber wegen eines Doppelbogeys von der Spitze verabschieden müssen.



Maximilian Kieffer debütiert in den Top Ten

Maximilian Kieffer gelang bei seinem Debüt in Russland der Sprung auf den geteilten achten Platz. Schon während der vorangegangenen Runden hatte er im direkten Verfolgerfeld mitgespielt und zeitweise sogar Chancen gehabt, um den Sieg noch ein Wörtchen mitzureden. Am Finaltag setzte der Düsseldorfer noch eine 69er Runde nach, die ihn bei insgesamt acht Schlägen unter Par in die Top Ten brachte. Fabian Becker, der zweite angetretene Deutsche, hatte den Cut vor dem Wochenende mit +16 deutlich verpasst.

Zum Leaderboard der Russian Open

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