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Final Four: GC Mannheim-Viernheim und Hamburger GC triumphieren

Die Hamburger Damen und die Herren aus dem GC Mannheim-Viernheim dürfen sich deutsche Mannschaftsmeister 2018 nennen. 

Deutsche Mannschaftsmeister der Damen und Herren: Hamburger GC und Golf Club Mannheim-Viernheim. (Fotos: DGV/Tiess/stebl)
Deutsche Mannschaftsmeister der Damen und Herren: Hamburger GC und Golf Club Mannheim-Viernheim. (Fotos: DGV/Tiess/stebl)

Das Final Four der Deutschen Golf Liga von Herren und Damen fand auch in diesem Jahr wieder im Kölner Golfclub statt, der sich mit saftigen Fairways und tollen Grüns sehr gut präsentierte. Rund 6.000 Golffans zogen am Samstag und Sonntag auf die Anlage des Kölner Golfclubs - ein neuer Zuschauerrekord. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gab es spannende Begegnungen und einige Überraschungen bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Bei den Herren setzte sich die Mannschaft des GC Mannheim-Viernheim um Trainer Ted Long durch und die Damen des Hamburger GC hielten im Finale die Berlinerinnen in Schach.

Mannheim-Viernheim im Finale nicht zu stoppen

Schon im Halbfinale am Samstag zeigten die Herren des GC Mannheim-Viernheim, dass sie an diesem Wochenende etwas Großes vorhaben. Sie setzten sich mit 8:4 gegen die Truppe aus dem GC Hösel durch, die als Aufsteiger sensationell ins Final Four gezogen sind und eine großartige Saison spielten. Im zweiten Halbfinale wurde es richtig spannend. Hier hieß die Partie Golf Club St. Leon-Rot gegen den Frankfurter Golf Club. Nach den Vierern und Einzel stand es 6:6 und die beiden Clubs zogen ins Stechen. Tourpro Max Röhrig holte für die Frankfurter den entscheidenen Punkt im Stechen und die Frankfurter zogen gegen die favorisierten Herren aus St. Leon-Rot ins Finale ein.

Im Spiel um Platz 3 setzte der Golfclub Hösel nach einem Rückstand von 1:3 in den Vierern zur Aufholjagd in den Einzeln an. Gleich fünf Höseler entschieden ihre Partien für sich und sicherten sich den dritten Rang. Im großen Finale zeigten die Mannheimer in der Morning Session ihr ganzes Können. Die Vierer gingen ohne Punktverlust an die Mannheimer und die Frankfurter Herren mussten sich am Nachmittag enorm steigern, um eine Aufholjagd zu starten. Das gelang den Nordhessen nur zum Teil und auch hier zogen sie mit 3,5:4,5 den Kürzeren. "Ich bin so erleichtert - das ist der Wahnsinn. Ich freue mich so für meine Spieler", sagte der Meistertrainer Ted Long im Anschluss an den Sieg gegenüber der Deutschen Golf Liga.

Hamburger Damen holen sich den Titel

Mit einem Endergebnis von 6:3 spielten die Hamburger ihre Stärke im Finale aus und triumphierten über die Damen des Golf- und Land-Club Berlin-Wannsee. Schon in der Bundesligasaison spielten die Hamburger Damen stark auf und zogen als Tabellenerste der Bundesliga Nord ins Final Four nach Köln ein. Nach einem denkbar knappen Halbfinale gegen den Münchener Golf-Club, bei dem sie sich am Ende mit 5:4 durchsetzen, gewann sie das Finale etwas deutlicher. Besonders in den Einzelpartien performten die Mannschaft von Christian Lanfermann richtig gut und gab nur einen Punkt ab. "Wir haben Geschichte geschrieben. Es ist einmalig und der Wahnsinn", ließ Lanfermann im Anschluss an das Finale seinen Emotionen freien Lauf.

St. Leon- Rot gegen den Münchener Golf-Club hieß die Partie um Platz 3. Die Damen von St. Leon-Rot verloren das Halbfinale am Samstag mit 4:5 gegen die Berlinerinnen und machten im "kleinen Finale" kurzen Prozess mit den Münchener Damen. Sie gaben nur einen einzigen Punkt in den Einzeln und Vierern ab und setzten sich am Ende mit 7:2 durch.

Hole-in-One für Patricke Poate

Ein Zauberschlag gelang am Finaltag dem Mannheimer Patricke Poate. An Loch 9 versenkte er seinen Abschlag zum Hole-in-One und durfte sich über einen Audi Q2 freuen, der im Hintergrund stand. Der Jubel der Zuschauer war riesengroß und war über die kompletten Anlage zu hören.

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