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Deutsche zum Auftakt bei Scottish Open gut im Rennen

Nach der Enttäuschung aus Irland wissen Alexander Knappe und Co. bei der Scottish Open zu überzeugen. Während ein Finne führt, müssen prominente Namen aufdrehen.

Alexander Knappe ist zum Auftakt der Scottish Open bester Deutscher im Feld.
Alexander Knappe ist zum Auftakt der Scottish Open bester Deutscher im Feld. (Foto: Getty)

Zum Auftakt der Aberdeen Asset Management Scottish Open haben die deutschen Starter mit unterschiedlichen Gefühlslagen den Tag beendet. Die vier, die früh am Morgen abgeschlagen hatten, mischten lange vorne mit, die Nachmittagssession trübte dann vor allem bei Martin Kaymer aber auch Bernd Wiesberger ein wenig die Stimmung. An der Spitze nutzte der weil ein Finne die Gunst der Stunde und ließ vorläufig Stars wie Ian Poulter und Rickie Fowler hinter sich.

Guter deutscher Auftakt bei Scottish Open

Alexander Knappe (-2/T25) nutzte die Gelegenheit beim dritten Rolex-Series-Event in Serie, um das überraschend schwache Abschneiden der Deutschen in der Vorwoche bei der Irish Open ein wenig vergessen zu machen. Nach etwas schleppendem Start drehte Knappe auf der Back Nine richtig auf. Der junge Deutsche nutzte die guten Bedingungen, egalisierte schnell kleine Fehler, die zu Bogeys geführt hatten und spielte sich mit zwei abschließenden Birdies in die Top 30.

Nur einen Schlag dahinter auf dem geteilten 35. Platz fanden sich mit Sebastian Heisele und Maximilian Kieffer gleich zwei Landsmänner ein. Heisele, nach einem soliden Durchgang mit wenigen Aufs und Abs im Spiel, belohnte sich ebenso mit einer 71er Runde und einem Schlag unter Par wie Kieffer. Bei dem langjährigen Tourspieler sah die Scorkarte jedoch deutlich bunter aus. Zu häufig musste er um das Par kämpfen, weshalb ihm seine Schlagverluste einen deutlich besseren Auftakt in die Scottish Open kosteten.

Florian Fritsch mit starkem Comeback

Bester deutschsprachiger Profi am Nachmittag war dann Bernd Ritthammer. Der dreifache Challenge-Tour-Sieger des Vorjahres fand gut ins Turnier, lag schnell zwei unter Par, nur um sich dann eine ärgerliche Schwächephase zu leisten. Binnen fünf Löchern ging es auf zwei über Par und im Leaderboard weit zurück. Ritthammer zeigte jedoch Moral und gute Schläge im Schlussspurt. Bei Even Par und auf T54 liegend nimmt der 30-Jährige nun den Sprung ins Wochenende in Angriff.




Dafür müssen Marcel Siem, Florian Fritsch und Bernd Wiesberger (jeweils +1/T80) im zweiten Durchgang noch eine Schippe drauflegen. Bei Siem war es ein Doppelbogey, welches den Deutschen zwischenzeitlich etwas stolpern ließ. Während Fritsch derweil schon weit zurück lag und sich auf der Back Nine eindrucksvoll zurück kämpfte, verspielte Wiesberger seinen früh erspielen guten Score.

Martin Kaymer (+2/T103), immerhin Sieger der Scottish Open von 2009, muss hingegen das Feld ein wenig von hinten aufrollen, um bei der Generalprobe zur Open Championship in der kommenden Woche nicht den nächsten Rückschlag zu erleiden. Dass bei ihm aktuell der Mix aus langem Spiel, platzierten Annäherungen und sicheren Putts nicht richtig zu funktionieren scheint, zeigte sich im Dundonald Links an den Par-5-Löchern. Keines dieser konnte Kaymer am ersten Tag zu Birdies nutzen.

Bestleistung für finnischen Spitzenreiter

An der Spitze setzte sich Rickie Fowler - ebenfalls ein Ex-Sieger des Turniers - früh am Tag mit fünf unter Par an die Spitze, um später unter anderem von Ian Poulter Gesellschaft zu bekommen. Dass dieses Ergebnis schließlich doch nicht zur Führung nach dem ersten Tag der Scottish Open reichte, lag an Mikko Ilonen. Der Finne blieb fehler- und bogeyfrei, lochte zu sieben Birdies und genoß im Clubhaus angekommen nach seiner besten Scottish-Open-Runde den Platz an der Sonne.

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