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Die Kosten der Deutschen Golf Liga

Die DGL ist für Spieler und Clubs nicht ganz kostenlos. Neben Logistikkosten fällt für die Mannschaften auch eine Meldegebühr an.

Ziel der KRAMSKI Deutsche Golf Liga ist die Stärkung der nationalen Wettspielkultur. (Bild: Golf Post)

Die DGL ist für Spieler und Clubs nicht ganz kostenlos. Neben Logistikkosten fällt für die Mannschaften auch eine Meldegebühr an, die für die Deutsche Golf Liga 300 Euro pro Mannschaft beträgt. Jede Mannschaft, die in eine der Ligen eingeteilt wurde, muss die Teilnahmegebühr entrichten, unabhängig davon, ob sie tatsächlich an der Deutschen Golf Liga teilnehmen möchte.

Einmal gemeldet, gibt es kein Zurück

Sollte sich eine Mannschaft aus den Wettspielen zurückziehen oder gar nicht erst antreten, wird die Meldegebühr nicht zurückerstattet. Der Club muss außerdem die geplanten Spieltage auf seiner Anlage ausrichten oder die Kosten für das Ausweichen auf eine andere Anlage übernehmen. Die Clubs und Mannschaften müssen sich also gut überlegen, ob sie ein Jahr lang eine Mannschaft für die Deutsche Golf Liga stellen können und wollen.

Weitere Kosten der Deutschen Golf Liga

Zu der reinen Meldegebühr pro Mannschaft müssen noch die Kosten dazugerechnet werden, die für die Spielausrichtung und die Reisen zu den Spielorten anfallen. In der Deutschen Golf Liga spielen die Mannschaften neben dem Wettspiel in ihrem Heimatclub noch an vier Wochenenden auswärts. Die Kosten für die Fahrten, Unterkünfte und Verpflegung müssen vom Club oder den Mannschaften selbst getragen werden. Einige Clubs geben diese Kosten an ihre Spieler weiter, um sich selbst zu entlasten.

Für Heimspiele müssen die Clubs außerdem ihren Platz sperren. An diesen Tagen ist für können Club-Mitglieder nicht golfen, sie sind allenfalls als Zuschauer willkommen. Einnahmen durch das Greenfee oder andere Service-Leistungen fallen an diesen Sonntagen weg. Gerade wenn ein Club sowohl eine Herren- als auch Damen-Mannschaft hat, können diese Einbußen zur Belastung werden. Allerdings besteht die Möglichkeit, die Spieltage der beiden Ligen parallel an einem Tag auszutragen.



Am Tag vor dem Wettspiel müssen die Gast-Mannschaften außerdem die Möglichkeit bekommen, eine kostenlose Übungsrunde auf dem Platz zu spielen, ohne durch den öffentlichen Spielbetrieb gestört zu werden.

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