DP World Tour Championship 2017: Martin Kaymer lässt nach
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DP World Tour Championship: Martin Kaymer lässt nach

Während Martin Kaymer zum Saisonabschluss vor dem Wochenende die Puste ausgeht, geht es im Kampf um die Saisonwertung heiß her. 

DP World Tour Championship 2017 Martin Kaymer
Martin Kaymer ging in der zweiten Runde in der Wüste ein wenig die Puste aus. (Foto: Getty)

Die DP World Tour Championship markiert das Saisonfinale der European-Tour-Saison 2017. Im vergangenen Jahr konnte sich der Engländer Matthew Fitzpatrick den Sieg sichern und auch in diesem Jahr zeigt er wieder Titelambitionen. Mit zehn Schlägen unter Par führt der 23-Jährige nach seiner zweiten 67 in Folge das Feld an:

Hinter ihm positionierte sich sein Landsmann Tyrrell Hatton, der wiederum einen Schlag Vorsprung auf ein drittplatziertes Trio hat, das aus dem Amerikaner Julian Suri, dem Thailänder Kiradech Aphibarnrat und Justin Rose besteht, der nicht nur die englische Führungsriege ergänzt, sondern damit auch heißester Anwärter auf den Sieg im Race to Dubai ist. Martin Kaymer hingegen gelang es nicht, an seinen starken Auftakt anzuknüpfen.

Martin Kaymer schwächelt auf den letzten Metern

Nach seiner Topplatzierung in der vergangenen Woche hatte auch das Saisonfinale für Martin Kaymer hervorragend begonnen. Von den Top 10 aus war er in den zweiten Tag gestartet, konnte aber an seine Leistungen aus der Vorrunde nicht anknüpfen. Aufgrund eines Bogey-Bogey-Finishs brachte der Mettmanner es lediglich auf eine Parrunde, die ihm zwölf Plätze Verlust einbrachte, sodass er nun mit vier Schlägen unter Par den geteilten 22. Rang belegt. Bis zu den oberen Rängen hat es die deutsche Nummer eins trotz alledem nicht weit - drei Schläge liegt er von den Top 10 entfernt und hat immerhin noch das ganze Wochenende Zeit, um Boden gutzumachen.



Bernd Wiesberger kippt Negativtrend erst zum Schluss

Für Bernd Wiesberger hingegen gestaltete sich der zweite Tag so ganz entgegen seiner Vorstellungen. Schon auf der Front Nine fing sich der Österreicher nicht nur den ersten Schlagverlust, sondern zusätzlich ein Doppelbogey ein - ein Schauspiel, das sich auf den hinteren Neun noch einmal wiederholte. Erst zum Ende seiner Runde schaffte es der 32-Jährige, den Turniertag doch noch etwas versöhnlicher zu gestalten - zwei Birdies fielen an 17 und 18. Oder, um es mit Wiesbergers Worten zu sagen: "Habe tolles Golf gespielt...an den letzten beiden Löchern."

Damit liegt der Burgenländer derzeit bei insgesamt drei Schlägen über Par auf T52, ließ sich allerdings für das Wochenende noch nicht entmutigen - immerhin will er seine Saison in den Top 15 des Race to Dubai beenden.

Spannung im Race to Dubai

Nicht nur, was den Turniersieger angeht, auch im Race to Dubai ist noch alles offen. Wer letztendlich die Saisonwertung für sich entscheiden wird, steht in den Sternen, machen doch alle drei Anwärter derzeit eine gute Figur. Justin Rose knüpft, nachdem er sich in Südafrika eine Pause gegönnt hat, nahtlos an seine hervorragende Form aus den letzten Wochen an, mit der er Tommy Fleetwood unverhofft gefährlich geworden ist. Nach seiner 70er Runde rangiert er auf dem dritten Rang und hat auf jeden Fall Fans im Gepäck, die ihn siegen sehen wollen:



Fleetwood allerdings befindet sich mit -6 auf T11 und somit zumindest in Reichweite zur Top 10. Sergio Garcia, der Dritte im Bunde - der die meisten Punkte bräuchte, um das Rennen noch zu gewinnen, liegt in Schlagdistanz zu Fleetwood auf T15. Erst am Wochenende wird die Entscheidung fallen - sollte allerdings Rose seinen dritten Sieg in Folge in trockene Tücher bringen, ist ihm auch die Saisonwertung sicher.

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