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European Tour: Martin Kaymer und Max Kieffer führen in Köln

Martin Kaymer und Maximilian Kieffer lassen sich von den deutschen Fans in Köln an die Spitze der BMW International Open tragen.

Martin Kaymer und Max Kieffer führen die BMW International Open der European Tour vor dem Finale an. (Foto: Getty)
Martin Kaymer und Max Kieffer führen die BMW International Open der European Tour vor dem Finale an. (Foto: Getty)

Besser kann man es sich für die letzte Ausgabe der BMW International Open in Köln nicht wünschen. Mildere Windbedingungen am Moving Day auf der European Tour erlauben es Martin Kaymer und Maximilian Kieffer, Jagd auf die Spitze zu machen und das sehr erfolgreich. Vor dem Finale führen die beiden das Turnier in Deutschland als Teil eines Sechsergespanns an.

Martin Kaymer lässt sich von Fans an die Spitze tragen

Martin Kaymer startete trotz der großen Unterstützung der deutschen Fans schleppend in die dritte Runde der BMW International Open. Nach einem Birdie auf der Front Nine folgte um den Turn eine angespannte Phase, in der der Mettmanner drei Bogeys innerhalb von vier Löchern notierte. Ein Birdie an der 13 unterbrach diese Strecke aber. Mit zwei weiteren Schlaggewinnen spielte Kaymer sich durch eine 71er Runde an die Spitze des Turniers.

Besonders auf den letzten Löchern habe ihm die Unterstützung der Fans geholfen, sagte der zweifache Majorsieger im Interview nach seiner Runde. "Ich bin sehr überrascht", sagte Kaymer zu seiner geteilten Führung. Am Samstag seien tiefe Scores drin gewesen und er habe nicht erwartet, dass seine Performance ausreiche. Ein Sieg am Sonntag wäre aber die Belohnung für sein gutes Spiel der letzten Wochen. "Und besonders vor Heimpublikum zu gewinnen, da muss man gar nichts zu sagen."

Max Kieffer mit Siegchance bei der European Tour

Auch Max Kieffer bringt eine 71 ins Clubhaus und nimmt so seinen Platz neben Kaymer an der Spitze ein, gemeinsam mit Lucas Bjerregard, Chris Paisley, Aaron Rai und Scott Hend, der als Führender in den Moving Day ging. Besonders Kieffers Leistung vom Tee aus sei heute gut gewesen, auch wenn er seine Position auf dem Fairway nicht immer habe nutzen können, sagte er im Interview. "Irgendwer wird morgen eine tiefe Runde spielen und ich werde probieren, dass ich das bin." Zum ersten Mal in seiner Karriere wird Kieffer morgen als Führender ins Finale gehen. Es wartet auf jeden Fall ein spannendes Finale auf Köln.

Solide Deutsche bei BMW International Open

Für Nicolai von Dellingshausen wäre ein besserer Score drin gewesen, wäre sein Putter nicht kalt geblieben, sagte der 25-Jährige nach seiner Runde im Interview mit Golf Post. Trotz geringerem Windes auf der Back Nine sorgten die schwierigen Fahnenpositionen dafür, dass er Birdies und Bogeys im Wechsel auf seiner Scorekarte eintrug. Fünf Plätze macht er an seinem Moving Day gut und von T27 startend will er im Finale nur eines: "Spaß haben."



Jonas Kölbing startete mit einer frustrierenden Front Nine in seinen Moving Day. Drei Schlagverluste kassierte der 33-Jährige, erst am zehnten Loch brach ein Birdie die Pechsträhne. Eine wilde Fahrt legte der Bayer ab Loch 12 hin. Bis zum Ende der Runde spielte er kein einziges Par mehr, dafür aber ein Bogey, ein Doppelbogey und fünf Birdies, vier davon zum Finish in Serie. Nach diesem Endspurt brachte er eine Even-Par-Runde ins Clubhaus.

Der Österreicher Matthias Schwab, der es auf der European Tour ebenfalls ins Wochenende geschafft hat, liegt gleichauf mit Jonas Kölbing auf dem geteilten 42. Platz. Schwab wich nicht häufig von Par ab sondern gab sich mit zwei Birdies und einem Bogey zufrieden.


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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Nach so einer Runde am 3. Tag, an dem man gut scoren konnte, mit in Führung zu liegen zeigt die Qualität des Teilnehmerfeldes. Aber Martin sollte öfters auf solchen fast „zweitklassigen“ Turnieren spielen – das hebt das Selbstvertrauen. Die meisten
    Turniere der Europäischen Tour sind für die Topspieler der Weltrangliste nicht
    attraktiv genug um teilzunehmen und daher gut für Spieler die ihre Form suchen und nicht ständig dabei um den Cut bangen wollen.

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