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European Tour: Madeira Island Open mit tragischem Ende

Nach widrigen Wetterbedingungen und Verkürzung überschattet ein Todesfall den Sieg von Daniel Brooks bei der Madeira Island Open.

Die Spieler während einer Schweigeminute für den verstorbenen Caddie Ian McGregor.
Die Spieler während einer Schweigeminute für den verstorbenen Caddie Ian McGregor. (Foto: Getty)

Die Madeira Island Open sollte ein würdiges Jubiläum auf der European Tour werden. Was bei rauskam war jedoch eines der schwärzesten Kapitel der Turnierseriengeschichte. Es war das 1500. Event auf der Tour und vom ersten Tag an von schlechtem Wetter beeinflusst. Als ob die widrigen Bedingungen nicht schon genug gewesen wären, wurde der Finaltag dann auch noch von einem Todesfall überschattet.

Caddie erleidet Herzattacke und verstirbt

Das komplette sportliche Geschehen geriet allerdings am Finaltag in den Hintergrund und die Jubiläumsausgabe der European Tour aus einem anderen Grund in die Schlagzeilen. Auf dem neunten Fairway brach im Verlauf der Runde völlig unerwartet Caddie Ian McGregor mit einem Herzanfall zusammen und verstarb noch auf dem Golfplatz. Es war das letzte Loch des Flights um Alastair Forsyth mit seinem 52-jährigen Caddie, bevor die Tragödie passierte.

Das Spiel wurde verständlicherweise unterbrochen. Nach einer Schweigeminute und nach Absprache mit den Spielern und Caddies wurde das Turnier aber zu einem regulären Ende geführt - auch wenn sich Daniel Brooks über diesen Sieg vermutlich nicht sonderlich ausgelassen freuen dürfte.



Daniel Brooks gewinnt Madeira Island Open

Die erste Runde am Donnerstag musste komplett verschoben werden. Dichter Nebel ließ kein Golfen zu. Auch der zweite Tag begann mit Unterbrechungen wegen schlechter Sicht, so dass erst gegen Mittag gestartet werden konnte. Da es in der Folge aber immer wieder Nebel und dichte Wolken gab, die zu Verzögerungen führten, wurde die Madeira Island Open relativ früh auf nur zwei Durchgänge verkürzt. Der Schotte Scott Henry führte dnn lange das Feld an, in dem der einzige deutsche Starter Bernd Ritthammer nach langem und ungewissen Warten und einer 75er Runde den Cut um einen Schlag verpasste.

Henry verpasste den Sieg am Ende trotz langer Überlegenheit aber denkbar knapp. Drei Birdies in Folge auf den letzten Löchern sicherten ihm zwar das Stechen gegen Daniel Brooks aus England, am ersten Extraloch puttete er allerdings erst zum Bogey, während sich Brooks mit seinem erfolgreichen Parputt zum Sieger der Madeira Island Open kürte.

Hier geht es zum Endergebnis.


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