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European Tour: Marcel Siem spielt um den Sieg in Schottland

Marcel Siem schielt auf das beste Ergebnis seiner aktuellen Saison. Bei der Scottish Open lag er lange Zeit in geteilter Führung. Ein Moving Day mit viel Bewegung.

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Mit dem besten Golf seiner Saison spielt sich Marcel Siem an die Spitze. (Foto: Getty)

Am Moving Day der Scottish Open im Gullane Golfclub spielten die Pros um die Ausgangssituationen für den Finaltag. Am Vormittag häuften sich die guten Ergebnisse, während die Spieler am Nachmittag mit mehr Wind kämpften. Marcel Siem fand die richtige Lösung auf dem Linkskurs. Der deutsche liegt bei zwölf Schlägen unter Par nur einen Schlag hinter dem Führenden.

Marcel Siem überzeugt wieder auf der European Tour

Nach ernüchternden Ergebnissen in der bisherigen Saison, zeigt sich Marcel Siem in dieser Woche von seiner besten Seite. Auch am dritten Tag der Scottish Open spielte der Mettmanner herausragendes Golf. Er spielte mit sechs Birdies und einem Bogey eine der besten Runden des Tages. Das Tagesergebnis von fünf Schlägen unter Par verhalf dem Deutschen auf den zweiten Platz.

Der 37-Jährige spielte drei konstante Runden von 66, 67 und 65, was ihn nach vorn katapultierte. Er startete den dritten Tag mit sechs Schlägen Rückstand auf Robert Rock, der sich allerdings einen kompletten Black-Out am Moving Day leistete. Siem teilt sich den zweiten Platz mit sage und schreibe fünf Spielern. Ryan Fox, Scott Hend, Matthew Fitzpatrick und Alexander Björk liegen mit ihm gleichauf. Der US-amerikanische Shootingstar Rickie Fowler zeigt sich in der Woche vor der Open Championship auf Major-Niveau. Der Linkskurs scheint ihm zu gefallen, denn bei aktuell zwölf Schlägen unter Par liegt auch der 29-Jährige auf dem geteilten zweiten Platz.

Der einzige der sich davonstahl war Jens Dantorp. Der Schwede lag zwei Schläge hinter den Führenden, als er das 16. Tee betrat. Drei Birdies in Folge zum Abschluss seiner Runden sorgten für die Überraschung. Mit 13 Schlägen unter Par führt er die Scottish Open nach der dritten Runde an. Am Finaltag sitzen ihm aber gleich mehrere Hochkaräter im Nacken.



Weitere Stars bringen sich in Position

Die besten 17 Spieler liegen nach der dritten Runde innerhalb von drei Schlägen. Dazu zählen europäische Stars wie Thomas Pieters (-10), Tyrrell Hatton (-11), Russell Knox (-11) und Justin Rose (-10). All diese Spieler haben am finalen Sonntag eine Chance darauf das hoch dotierte Rolex-Series-Event zu gewinnen. Und nicht zuletzt geht es auch darum, mit einem guten Gefühl zur Open Championship zu fahren.

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