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Nordea Masters: Einzig Marcel Siem im Wochenende

Während Marcel Siem sich als einziger der sechs Deutschen den Cut erkämpft, liegt Jamie Donaldson in Führung.

Nordea Masters 2017 Ergebnisse Tag 2 Cut Marcel Siem
Marcel Siem schaffte es als einziger der sechs Deutschen ins Wochenende. (Foto: Getty)

Vor dem Moving Day führt Jamie Donaldson das Feld beim Nordea Masters im schwedischen Malmö an. Mit zwei 69er Runden und damit acht Schlägen unter Par setzte er sich konsequent an die Spitze. Der Waliser, der seinen letzten European-Tour-Sieg vor drei Jahren in Tschechien feierte, kann dem Wochenende somit positiv gestimmt entgegenblicken. Allerdings sitzt ihm mit nur zwei Schlägen Abstand der amtierende Titelverteidiger Renato Paratore im Nacken. Der Italiener hatte das Turnier als geteilter Erster begonnen, fiel allerdings dank seiner 72er Runde hinter den stark aufspielenden Donaldson zurück. Den dritten Platz teilen sich die beiden Engländer Graeme Storm und Max Orrin sowie der Franzose Benjamin Hebert bei fünf Schlägen unter Par.

Für die deutschen Spieler blieb indes nur wenig Grund zur Freude: Vom ursprünglichen deutschen Sextett, das zum Turnier angetreten war, überstand einzig Marcel Siem den Cut.


Marcel Siem rettet sich in den Cut

Mit einer Parrunde sicherte sich Marcel Siem knapp das Ticket ins Wochenende. An Tee 10 gestartet, hatte Siem zunächst auf seinen ersten neun Löchern mit drei Birdies und einem Bogey Hoffnung auf mehr gemacht, allerdings folgten für den Rathinger an 3 und 6 zwei weitere Schlagverluste, die seine gewonnenen Schläge egalisierten.

Mit insgesamt einem Schlag über Par reichte es für ihn - ganz im Gegensatz zu seinen deutsche Kollegen - trotzdem für den derzeit geteilten 59. Platz und damit für die Chance, in den kommenden beiden Runden das Feld von hinten aufzurollen. Diese gedenkt der 36-Jährige sicher dankbar zu ergreifen, hatte er doch bei seinen zwölf bisher gespielten Turnieren nur viermal den Cut überstanden, obgleich er vor zwei Wochen in Italien geteilter Achter geworden war.



Die anderen deutschen Teilnehmer allerdings mussten sich im Kampf um das Wochenende geschlagen geben: Ebenso wie Maximilian Kieffer (+9), der vor zwei Jahren bei seinem letzten Auftritt in Schweden noch geteilter Dritter geworden war, verpassten auch Bernd Ritthammer (+4), Florian Fritsch (+5), Alexander Knappe (+6) und Sebastian Heisele (+8) den Cut.

Henrik Stenson grundsolide in der Heimat

Einer der gefürchtetsten Lokalmatadore im Feld ist alljährlich Henrik Stenson, auch wenn dieser das Event bis dato noch nie gewann. Der amtierende British-Open-Champion hält sich derzeit noch im oberen Mittelfeld auf, flankiert von seinen Landsmännern Alex Noren, der beim Nordea Masters schon zweimal den Sieg davontrug und zudem in der vergangenen Woche mit der BMW PGA Championship das Flaggschiff-Event der European Tour gewann und damit mindestens zum zweitgefährlichsten Schweden dieser Woche avanciert war, sowie Kristoffer Broberg.

Genau wie Stenson liegen die beiden mit insgesamt einem Schlag unter Par auf dem geteilten 26. Platz, in Sachen Konstanz reichen sie allerdings nicht ganz an den Weltranglistenfünften heran. Auf seiner Front Nine wich er kein einziges Mal von der Platzvorgabe ab, auf den hinteren Neun dann notierte er zwei Birdies an 13 und 15:



Einzig sein Bogey-Finish verhinderte eine Top-20-Platzierung, aber um sich im Tableau hinauf zu arbeiten, bleiben dem 41-Jährigen ja noch zwei Runden und in seiner Heimat kann er sich zudem auf einen besonders niedlichen Fanclub verlassen:

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