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Weltrangliste: Bernd Ritthammer wird zur deutschen Nummer drei

Bernd Ritthammer und Alexander Knappe kratzen an den Top 100. Bernhard Langer mit besten Chancen im Saisonfinale.

Bernd Ritthammer Challenge Tour Grand Final 2016 Sieg Weltrangliste Road to Oman
Bernd Ritthammer geht mit drei Siegen auf die European Tour - und nähert sich den Top 100 der Welt. (Foto: Getty)

Das Saisonfinale der Challenge Tour ging aus deutscher Sicht ausgesprochen erfreulich zuende - eine Tatsache, die sich auch in der Weltrangliste niederschlägt. Auf der European Tour und der Champions Tour hingegen gilt es jetzt erst recht, möglichst auf vergangenen Erfolgen aufzubauen und noch einmal Gas zu geben.

Challenge-Tour-Spieler mischen Weltrangliste auf

(Bild: OWGR)

(Bild: OWGR)

Die deutschen Challenge-Tour-Spieler setzen derzeit alles daran, ihre Landsmänner im internationalen Ranking hinter sich zu lassen. Erst zwei Wochen ist es her, da avancierte Alexander Knappe zum zweitbesten deutschen Golfer hinter Martin Kaymer, nun gelang es auch Bernd Ritthammer, mit seinem dritten Saisonsieg an PGA-Tour-Profi Alex Cejka vorbeizuziehen und damit zur neuen deutschen Nummer drei zu werden.

Langsam aber sicher marschieren die beiden sogar in Richtung der Top 100 - Knappe ist sogar nur noch vier Plätze entfernt. Kein Wunder, immerhin zeigten die beiden über diese Saison hinweg konstant Leistung und landeten so verdient auf dem zweiten und dritten Rang des Challenge-Tour-Saisonrankings. So haben sie die Chance, in der kommenden Saison auf der European Tour loszulegen und im internationalen Vergleich noch weiter zu klettern.

Sich unter die Top 45 im Challenge-Tour-Ranking und damit zum Finale im Oman gespielt hatten sich auch Sebastian Heisele und Moritz Lampert. Unter die Top 15, welche die volle Spielberechtigung für die European Tour erhalten, schafften es die beiden dort nicht mehr, aber immerhin mit eingeschränkter Spielberechtigung dürfen sie in der kommenden Saison auf der großen Schwester der Challenge Tour starten.



Race to Dubai: Henrik Stenson bleibt in Führung

Die Spitze des Race to Dubai hat der Schwede Henrik Stenson auch weiterhin fest im Griff. Zwar war er in der Türkei - wie so viele andere auch - nicht angetreten, aber der geteilte 68. Rang reichte für den Zweitplatzierten Danny Willett nicht einmal ansatzweise aus, um die Führung zurückzugewinnen. Rory McIlroy, die Nummer drei im europäischen Ranking, scheint hingegen auf's Mitmischen überhaupt nicht mehr aus zu sein: Nicht nur, dass er seinen Start in der Türkei absagte, auch bei der Nedbank Golf Challenge in Südafrika geht der Nordire nicht an den Start.

Durch die vielen Absagen in der Türkei hatten auch Maximilian Kieffer und Marcel Siem noch eine Möglichkeit bekommen, bei den Saisonfinals mitzumischen. Zwar konnten sie diese nicht wirklich nutzen, aber zumindest Marcel Siem bekommt trotz seiner Schlusslicht-Position in Antalya durch eine Einladung nach Südafrika erneut eine Chance, es noch zum Finale in Dubai zu schaffen. Martin Kaymer hingegen schlägt dort nach ausgefallenem Türkei-Start ganz regulär ab.

Deutsche Damen im Aufwind

Auch für einige deutsche Proetten auf LPGA Tour und LET brachte das vergangene Wochenende Erfreuliches mit sich. So landete Sandra Gal in den Top 10 in Japan - eine wichtige Topplatzierung knapp vor Ende der Saison, die ihr fünf Plätze in den Rolex Rankings und damit den 71. Rang einbringt. Ihre Landsfrau Caroline Masson war im Land der aufgehenden Sonne nicht an den Start gegangen, bleibt aber unverändert die deutsche Nummer eins. Beim LET-Debut in Abu Dhabi konnten hingegen Isi Gabsa, Leticia Ras-Anderica und Karolin Lampert punkten.

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Bernhard Langer startet von Platz ein aus ins Finale

Nicht mehr anzufechten war Bernhard Langers Vorsprung im Charles Schwab Cup, vom ersten Platz aus startet er nach seiner Top-10-Platzierung im zweiten Playoff in die gleichnamige Championship, die das Saisonfinale der Champions Tour markiert. Allerdings wird der enorme Vorsprung, den er dank der Geldrangliste hat, im Vorfeld des Events zusammengedampft, mit 2000 Punkten (und damit 500 Punkten vor dem Zweitplatzierten) geht er in Scottsdale an den Start.

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