Aktuell. Unabhängig. Nah.

Golfregeln – Ein Muss für alle Spieler

Regeln gehören einfach zum Golf dazu. Viele finden sie zu komplex und undurchsichtig. Doch schauen Sie einmal genauer hin, Sie können durchaus profitieren.

Auch für Jordan Spieth gelten die offiziellen Golfregeln. (Foto: Getty)
Auch für Jordan Spieth gelten die offiziellen Golfregeln. (Foto: Getty)

„Golf spielen ist, einen Ball mit einem Schläger durch einen Schlag oder aufeinander folgende Schläge in Übereinstimmung mit den Regeln vom Abschlag in das Loch zu spielen“. So beginnt der offizielle Regeltext der Golfregeln.

Regeln sind, wie in jeder anderen Sportart auch, im Golfsport unerlässlich. Damit auf dem Platz alles vernünftig abläuft, gestalten die beiden Instanzen United States Golf Association (USGA) und Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews (R&A) gemeinsam die Golfregeln. Alle zwei Jahren treffen sie sich, um Änderungen zu diskutieren und umzusetzen.

Ohne Regelprüfung keine Platzerlaubnis

Man kann sich nicht einfach einen Golfschläger schnappen und auf den Platz gehen. Die Platzreifeprüfung ist für jeden Golfer verpflichtend. Sie besteht aus einem Theorie- und Praxisteil und stellt somit sicher, dass jeder die aktuellen Regeln, die Technik und verschiedene Etikette beherrscht und einhält. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Spiel vernünftig und für alle gleich abläuft. Bei erfolgreichem Bestehen der Prüfung ist es dem Spieler erlaubt auf den meisten Golfplätzen zu spielen. Mit genug Vorbereitung sind die 30 Multiple-Choice Fragen in der Theorieprüfung gut zu meistern.


Golfregeln positiv sehen

Mit 13 Regeln fing es an, inzwischen gibt es 34. Vielen Golfspielern sind diese Regeln zu kompliziert und schwer zu merken. USGA und R&A haben daher gemeinsamen beschlossen die Golfregeln zu vereinfachen und zu kürzen. Ab 2019 treten die neuen Regeln in Kraft. Doch Sie sollten die Golfregeln durchaus positiv betrachten, da Sie davon auf der Runde profitieren können.



Wie war das nochmal mit dem seitlichen und frontalen Wasser? Oder wissen Sie zum Beispiel wie man vorgeht, wenn man sich mit dem Flightpartner uneinig über die Regelauslegung ist? Was hat es mit den beweglichen und unbeweglichen Hemmnissen auf sich?

Viele Regeln können sich während und nach der Runde positiv auf Ihren Score auswirken. Befassen Sie sich in Ruhe mit dem vermeintlichen „Regel-Dschungel“ und Sie merken schnell, dass es doch gar nicht so kompliziert ist. Der Golf Post Regelexperte Silas Wagner, PGA Teaching Professional im Golfclub Sieben-Berge Rheden e.V., hilft Ihnen auf YouTube gerne weiter:

1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. schön abschreckend …

    Antworten