Honda Classic: Justin Thomas ist der Führung dicht auf den Fersen
Aktuell. Unabhängig. Nah.

Honda Classic: Justin Thomas ist der Führung dicht auf den Fersen

Während sich ein Europäer die Führung der Honda Classic schnappt, positioniert sich Justin Thomas in Lauerstellung. Die deutschen Spieler mit Horrorauftakt.

Justin Thomas ist den Führenden der Honda Classic dicht auf den Fersen. (Foto: Getty)
Justin Thomas ist den Führenden der Honda Classic dicht auf den Fersen. (Foto: Getty)

Im wunderschönen Palm Beach Gardens in Florida ging beim ersten Tag der Honda Classic ein deutsches Trio an den Start von denen allerdings nur zwei weiter mit von der Partie sind. Martin Kaymer musste sich aufgrund einer zugezogenen Verletzung vom Turniergeschehen zurückziehen und somit sind mit Alex Cejka und Stephan Jäger nur noch zwei Spieler dabei, die unter der deutschen Flagge spielen.

Tiger Woods, bei dem die Honda Classic eines der ersten Turniere nach langer Zeit ist, die direkt auf ein anderes folgt, schaffte bei der Genesis Open den Sprung ins Wochenende zwar nicht, dieses Mal könnte es mit dem Sprung ins Wochenende wieder klappen. Woods führte sogar, wenn auch nur für kurze Zeit, das Turniergeschehen in Florida an. Die Spitzenposition nach Tag 1 übernahmen jedoch Alex Noren und Webb Simpson, doch Justin Thomas ist ihnen dicht auf den Fersen.

Die Bärenfalle sorgt für ein dichtes Feld bei der Honda Classic

Schaut man sich die Ergebnisse des ersten Tages an, wird einem deutlich, dass der PGA National kein einfacher Platz ist. Tatsächlich gehört der Champions Course des Clubs, der auch als "Bear Trap" bekannt ist, zu einem der schwersten auf der PGA Tour. Das Ergebnis nach einer gespielten Runde war ein sehr dichtes Feld. Der beste Europäer unter allen hält auch die geteilte Führung inne. Alex Noren konnte mit einem starken Auftakt überzeugen. Lediglich ein Bogey musste der Schwede in Kauf nehmen und führt so mit einer Runde von -4 zusammen mit Webb Simpson das Feld an.

Justin Thomas erwischte bei der Honda Classic ebenfalls einen guten Auftakt. Der Amerikaner konnte mit einer ereignisreichen Runde, ein Ergebnis von drei unter Par ins Clubhaus bringen. Auf der 10 gestartet hatte er vor allem auf seiner Back Nine die Möglichkeit das Feld nach dem ersten Tag anzuführen. Gleich mit drei Birdies hintereinander begann er diese, verbuchte jedoch auch zwei Bogeys. In den kommenden Tagen hat er jedoch gute Möglichkeiten weiter anzugreifen, wenn er weiterhin Acht auf die Bärenfalle gibt.



Honda Classic: Verbliebene Deutsche mit schlechtem Auftakt

Einen nicht so guten Start erwischten die Deutschen, die in Palm Beach an den Start gegangen waren. Martin Kaymer beendete seine erste Runde zwar mit einer 75, musste sich dann aber aufgrund einer zugezogenen Verletzung am rechten Handgelenk geschlagen geben. Es ist das erste Mal in der Karriere von Kaymer, dass er sich aus einem laufenden Turnier zurückziehen muss.

Bei seinen im Feld verbliebenen deutschen Mitstreitern, konnte keiner so richtig überzeugen. Alex Cejka wurden vor allem die zweiten Neun zum Verhängnis. Zwei Bogeys kombiniert mit einem Schlag ins Wasser an Loch 15 , welcher zu einem Doppelbogey führte brachten ihm letztendlich ein Ergebnis von +4. Am Ende des ersten Tages der Honda Classic befindet er sich auf Rang 82. Ein Schlag hinter ihm befindet sich mit Bernd Wiesberger ein weiterer deutschsprachiger Spieler, der in Runde 2 um den Cut kämpfen muss. 

Bei Stephan Jäger schnappte die berüchtigte Bärenfalle zu. Der PGA Tour Rookie fand so gar nicht ins Spielgeschehen, bei ihm ging es gleich mit einem Bogey an Loch 1 los, zwar konnte er an Bahn 3 dann noch ein Birdie erzielen, doch ab Loch 7 ging es für den gebürtigen Münchener nicht mehr nach vorne. Gleich sieben Bogeys und ein Doppelbogey ließen Jäger in den sauren Apfel beißen, mit einer Auftaktrunde von neun über Par und dem geteilten 138. Rang gehen seine Chancen für den Sprung ins Wochenende gegen Null.

Tiger Woods wirkt bei der Honda Classic, wie ein anderer Spieler

Erneut richtete die Golfwelt ihr Augenmerk auf Tiger Woods, denn nach seinen beiden Runden bei der vorangegangen Genesis Open wirkte Woods etwas verloren. Auch wenn er mit seinem Ergebnis von Par und dem geteilten 21. Rang nicht das beste Ergebnis seit seinem frühesten Comeback erzielte, zeigte er sein bislang bestes Golf seit diesem. Besonders sein Doppelbogey an Loch 3 (seiner 12), hielten ihn von einer Runde unter 70 Schlägen ab.



Nachdem Auftakt bei der Honda Classic gab sich der 14-fache Majorsieger optimistisch. "Ich fühle mich als wäre ich nicht so weit entfernt," sagte Woods. "Auf den heutigen Tag bin ich wirklich sehr stolz, weil ich meine schlechten Schläge an den richtigen Stellen gemacht habe. Das gelang mir in L.A. nicht." Es bleibt abzuwarten, ob Woods es schaffen kann eine Top Platzierung zu ergattern.


Ziehen, tragen, schieben - Wie bist Du diese Saison auf dem Golfplatz unterwegs?

Werde jetzt Teil der besten Golf-Community Europas und profitiere von exklusiven Vorteilen, spannenden Events und aufregenden Aktionen in der Golf Post Community!
Deutschlands bester Golfer aller Zeiten

Bernhard Langer und Martin Kaymer haben bisher jeweils beispiellose Karrieren hingelegt und sind zweifelsohne Deutschlands beste Golfer. Doch wer ist für Sie die wahre Nummer 1?

Auf der Suche nach dem Lieblingsschläger

Das Golfbag steckt voller Schläger und nur 14 davon dürfen mit auf die Runde. Die Frage ist jedoch welcher davon am besten läuft und somit zu Deinem persönlichen Lieblingsschläger wird.

Noch keine Kommentare Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab