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Irish Open: Jon Rahm und Daniel Im teilen Führung

In Nordirland haben Jon Rahm und Daniel Im die Nasen vorn und versprechen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im Finale.

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Jon Rahm und Daniel Im teilen sich vor dem Finale die Spitze. (Foto: Getty)

Gemeinsam mit dem Spanier Jon Rahm führt nach dem zweiten Tag im nordirischen Portstewart der Amerikaner Daniel Im das Feld an und bewirbt sich damit als heißer Kandidat für einen der drei zu vergebenden Open-Plätze sowie einen horrenden Scheck am Ende des Turniers, markiert die Irish Open doch das zweite von drei aufeinanderfolgenden Events der Rolex Series, mit der in dieser Saison besonders hoch datierte Turniere im Saisonplan verankert worden sind. Das Duo führt mit 17 Schlägen unter Par knapp mit einem Schlag Vorsprung vor dem Franzosen Benjamin Hebert, der von der Spitzenposition aus in den Finaltag gestartet war.

Das Wochenende begann bereits ohne deutsche Beteiligung: Marcel Siem, Maximilian Kieffer, Florian Fritsch, Alexander Knappe, Bernd Ritthammer und Sebastian Heisele hatten am Vortag ebenso den Cut verpasst wie der Gastgeber und Titelverteidiger Rory McIlroy, der nach wie vor Schwierigkeiten auf den Grüns hat.

Jon Rahm: Mit vier Birdies an die Spitze

Seine Rolle als spanischer Hoffnungsträger bestätigt Jon Rahm in dieser Woche einmal mehr. Der 22-Jährige, der erst im vergangenen Jahr ins Profilager gewechselt war und dabei seinen College-Coach, Phil Mickelsons Bruder Tim, als seinen Manager "mitnahm", war den Führenden bereits zu Beginn des Moving Days auf den Fersen gewesen. Die eigene Spitzenposition neben Im besiegelte der Youngster, der bereits in der vergangenen Woche in Frankreich unter den Top 10 gelandet war, mit einer beeindruckenden Serie von vier aufeinanderfolgenden Birdies:



Während Rahm allerdings seinen Platz im diesjährigen British-Open-Feld in Royal Birkdale bereits sicher hat, muss Daniel Im sich seinen noch erkämpfen, ist allerdings dank seiner 68er Runde auf dem besten Weg dorthin.

Olympiasieger im Verfolgerfeld

Allzu gemütlich sollten es sich die beiden an der Spitze des Tableaus allerdings nicht machen, immerhin beginnt erst morgen der endgültige Kampf um Trophäe, Siegscheck und Open-Startplätze - und es mischt im Verfolgerfeld mindestens eine Golfgröße mit, mit der nicht zu spaßen ist: Der olympische Goldmedaillengewinner Justin Rose lauert mit 13 Schlägen unter Par auf dem geteilten sechsten Platz und wartet nur auf Schwächen von oben, um am Finaltag nochmal mitmischen zu können.

Ex-Sieger mit kleiner Chance auf Topplatzierung

Während das Event für Rory McIlroy und einige andere Ex-Champions wie Mikko Ilonen und Thomas Björn bereits früh beendet war, liegen zwei ehemalige Sieger noch aussichtsreich im Mittelfeld: Padraig Harrington (Sieger 2007) und Sören Kjeldsen (Sieger 2015) liegen mit jeweils acht Schlägen unter Par auf dem geteilten 29. Platz. Von den Top 10 trennen sie derzeit vier Schläge - mit fulminanten Schlussrunden wäre also die Topplatzierung noch erreichbar.



Peter Hanson mit frühem Highlight

Die dritte Runde des Schweden Peter Hanson hatte hingegen bereits am dritten Loch ihren Höhepunkt. Dort nämlich gelang dem 39-Jährigen ein Hole-in-One. Ein Video von dem Sahneschlag gibt es leider nicht, aber er führte seine Runde erfolgreich fort, unterschrieb eine am Ende eine 66 auf der Scorekarte und liegt mit elf Schlägen unter Par auf dem geteilten zwölften Rang.

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