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John Parry führt nach eaglelastigem Scottish-Open-Tag

John Parry schafft es ohne eines der vielen gespielten Eagles an die Spitze, Marcel Siem wird zur Hoffnung der Deutschen.

John Parry at Scottish Open 2013
John Parry war einer der ersten, die auf den Platz gingen, übernahm die Führung - und blieb dort. (Foto: Getty)

An Eagles mangelte es nicht am ersten Tag der Scottish Open. Ganz ohne eines kam Engländer John Parry (1/-8) aus, der den Tagessieg früh sicher hatte. Den vorläufigen zweiten Platz sicherte sich sein Landsmann Simon Khan und mit James Morrison landete noch ein weiterer Engländer auf dem geteilten dritten Rang neben Shane Lowry, Mikko Ilonen, Phil Mickelson und den beiden Thailändern Kiradech Aphibarnrat und Thongchai Jaidee sowie dem Schotten Chris Doak. Titelverteidiger Milkha Singh liegt vorerst auf einem geteilten zehnten Platz, ebenso wie Marcel Siem (-5).

Vogelfrei - die Scottish Open wird zum Adlerhorst

Unglaubliche 33 Eagles wurden heute auf dem Castle Stuart Golf Links gespielt, nicht nur der zweitplatzierter Simon Khan schloss seine Runde mit einem finalen Eagle ab. Auch die Birdies flatterten fröhlich - kaum eine Runde blieb ohne einen Vogel am 18. Loch. Im letzten Jahr hingegen musste das Turnier - damals auf demselben Platz ausgetragen - mit deutlich weniger Eagles, in der Finalrunde sogar gänzlich ohne, auskommen. In diesem Jahr sieht die Tendenz deutlich anders aus.

Parry birdied sich in Führung

Ihm reichten Birdies, um sich ganz vorne zu platzieren:  John Parry war einer der Ersten, die in Inverness aufteen durften und trotzdem war ihm bereits nach Beenden seiner Runde der Tagessieg beinahe sicher. Seine acht Birdies sicherten ihm die Position an der Spitze, obwohl ihn die allgemeine Eagle-Welle, die das restliche Teilnehmerfeld mitriss, schlicht überspülte.


Siem schafft es unter die ersten zehn, Kieffer und Lampert hinten

Martin Kaymer kehrte in diesem Jahr nicht zurück an den Schauplatz seines Sieges im Jahr 2009, stattdessen gingen Marcel Siem, Maximilian Kieffer und Moritz Lampert unter deutscher Flagge an den Start. Kieffer (T98/-1) platzierte sich trotz seines abschließenden Birdies zunächst eher hinten, sein Bogey an Loch 12 sei ein dummer Fehler gewesen, sagt er, "aber hinterher ist man immer schlauer." Siem hingegen, der sich nach einer birdiereichen Runde unter den ersten Zehn befindet, geht mit guten Voraussetzungen in die nächste Runde.



Für Moritz Lampert (156/+7) wird es wohl zu einer schwer zu meisternden Herausforderung, den Cut zu schaffen. Nachdem er allein an Loch 18 vier Schläge über Par spielte und sich damit ein Quadrupelbogey leistete, taten die restlichen Schläge über Par ihr Übriges und katapultierten den jungen Deutschen, der erst im Vorjahr ins Profilager gewechselt ist, auf den vorerst letzten Platz.

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