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Made in Denmark: Amerikanischer Challenge-Tour-Spieler gewinnt

Marcel Siem haut eine Top-Runde zum Abschluss der Made in Denmark raus, aber ganz oben steht ein Amerikaner mit seinem ersten European-Tour-Sieg.

Julian Suri strahlt mit seinem Pokal um die Wette nach seinem Sieg bei der Made in Denmark 2017. (Foto: Getty)
Julian Suri strahlt mit seinem Pokal um die Wette nach seinem Sieg bei der Made in Denmark 2017. (Foto: Getty)

Im Rennen um den Titel der Made in Denmark wurde es im Finale zwischen Julian Suri und David Horsey nochmal spannend. Mit einer grandiosen Runde triumphierte Suri zum ersten Mal auf der European Tour. Aber auch von deutscher Seite gab es einige gute Ergebnisse zu bewundern, besonders Marcel Siem lieferte im Finale eine Glanzleistung ab.

Challenge-Tour-Spieler gewinnt Made in Denmark

David Horsey gewann 2015 bereits die Made in Denmark und hatte nach seiner Moving-Day-Führung eine Chance, diesen Sieg zu wiederholen. Der Amerikaner Julian Suri machte aber ihm einen Strich durch die Rechnung. Mit fünf Birdies setzte er den Engländer bereits auf den ersten Löchern unter Druck und legte zwei weitere Schlaggewinne nach. Horsey versuchte dagegen zu halten, besiegelte seine Niederlage aber mit einem Triplebogey auf der 18, dem schwersten Loch in diesem Turnier. Mit vier Schlägen Vorsprung holte sich Suri den Titel in Dänemark.

Es ist der erste European-Tour-Titel für den 26-Jährigen, der seit 2016 auf der Challenge Tour spielt und sich mit einem Sieg bei der Open de Portugal als einer der Top-Leute in der Road to Oman etablierte.



Marcel Siem mit Glanz-Finish

Marcel Siem beendete das Turnier wie er es angefangen hatte - mit einer herausragenden 66er Runde. Auf der Front Nine war von dem Feuerwerk, dass er auf den letzten Löchern zünden würde, aber noch nichts zu sehen. Erst nach sieben Pars gab es ein Birdie für den Mettmanner, die Front Nine schloss er daraufhin mit einem Bogey ab. Das blieb sein einziges, denn auf den zweiten Neun drehte er auf und lochte fünf Birdies ein, wodurch er sich einen Platz in den Top 10 erspielte. Es ist seine vierte Top-10-Platzierung in dieser Saison.

Überzeugende deutsche Leistungen

Auch Bernd Ritthammer und Florian Fritsch konnten im Finale der Made in Denmark noch mal mit guten Runden überzeugen. Fritsch blieb lange Zeit fehlerfrei und verteilte zudem vier Birdies über seine Runde. Erst am abschließenden Loch notierte er noch ein Bogey. Aufgrund seiner Ausgangsposition am unteren Ende des Leaderboards konnte er trotz seiner 68er Runde nur den 57. Platz belegen. Auf dem Rang platzierte sich auch Sebastian Heisele mit seiner 71er Runde.

Bernd Ritthammer konnte trotz einiger Birdies keinen großen Sprung im Leaderboard machen, da seine Schlagverluste ihn nur mit einer 69er Runde ins Clubhaus brachten. Mit insgesamt sieben Schlägen unter Par beendete er das Turnier auf dem 28. Platz. Nur einen Schlag mehr brauchte Martin Kaymer. Der zweifache Majorsieger verbrachte seine Back Nine damit, die vier Schläge wieder auszugleichen, die er auf den ersten Neun verloren hatte und spielte eine 71er Runde.


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