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Schottland: Mi Hyan Lee als Siegerin – Caroline Masson mit Topplatzierung

Eine selten gesehene Kooperation, eine Südkoreanerin, die sich den Titel der Ladies Scottish Open holt, und Caroline Masson mit Topplatzierung.

Mi Hyan Lee holt sich bei der Ladies Scottish Open ihren zweiten LPGA Tour Sieg. (Foto: Twitter @LPGA)
Mi Hyan Lee holt sich bei der Ladies Scottish Open ihren zweiten LPGA Tour Sieg. (Foto: Twitter @LPGA)

Die Südkoreanerin Mi Hyan Lee spielte sich am Sonntag mit sieben Birdies in der Finalrunde beschwingt an die Tabellenspitze und holt sich mit sechs unter Par, vor ihrer zweitplatzierten Landsfrau Mi Jung Hur sowie der Amerikanerin Karrie Webb, die ebenfalls auf dem zweiten Rang landete, den Titel der Major-Generalprobe.

Lee sagte der Presse gegenüber, der Sieg sei trotz ihrer guten Leistungen für sie unerwartet: “Es war eine richtige Überraschung für mich. Meine Front Nine war großartig aber ich glaube, ich habe vom ersten Loch aus an einen super Start gehabt."

Die deutsche Proette Caroline Masson machte es sich derweil mit ihrer diesjährigen Spitzenleistung innerhalb der Top 10 bequem, und Sandra Gal kämpfte sich durch niederschmetternde Bogeys am Cut vorbei.

Wechselhafte Ergebnisse der Deutschen

Caroline Masson zeigte auf der Ladies Scottish Open ihr bestes Ergebnis des Jahres. (Foto: Twitter@DomeniktvSport)

Caroline Masson zeigte bei der Ladies Scottish Open ihre beste Leistung des Jahres.
(Foto: [email protected])

Caroline Masson zeigte sich am Wochenende von ihrer Spitzenseite, konnte in der Finalrunde nochmal zwölf Plätze gutmachen und erkämpfte sich neben In Kyung Kim schließlich den geteilten neunten Platz. Sandra Gal dagegen tat sich schwer.



Nach einer sauberen Auftaktrunde verlor Masson kurzzeitig den Fokus und schlug in der zweiten Runde drei Bogeys. Doch der Cut war geschafft und so schöpfte die Gladbeckerin noch einmal aus den Vollen und spielte am Folgetag trotz Doppelbogey noch eine 73, ehe sie in der letzten Runde zum Endspurt erneut nachlegte, eine 69 erreichte und mit eins unter Par als Gesamtergebnis ins Clubhaus sowie in die Top 10 einzog. Der geteilte neunte Rang ist ihr bislang bestes Ergebnis in dieser Saison.

Sandra Gal schaffte gerade so den Cut. Sie war nicht auf der Höhe und notierte sich in der ersten und in der letzten Runde ein katastrophales Bogey, indem sie gleich die doppelte Zahl an Schlägen brauchte, wie jeweils Vorgabe war. Am Ende reichte es nur für den geteilten 52. Rang.

Die anderen Teilnehmerinnen von deutscher Seite schafften den Cut jedoch nicht und gingen mit leeren Händen nach Hause. Olivia Cowan (T73) notierte sich noch drei Bogeys im ersten Durchgang, während Ann-Kathrin Linder (T156) sich durch ganze zwölf Bogeys früh ans Ende des Tableau setzte und auch Isi Gabsa (T98) blieb mit 79 und 74 Schlägen konstant über Par. Ihre Kollegin Leticia Ras-Anderica (T146) lag zwischenzeitlich sogar bei elf über Par.



Südkoreanerinnen dominieren

Fünf der ersten zehn Plätze gingen an südkoreanische Proetten. Die asiatischen Spielerinnen dominieren die LPGA Tour bereits seit Anfang der Saison. Auch die Top 10 des Rolex Rankings gehört zur Hälfte den Südkoreanerinnen. Mit Mi Hyan Lee hält nun eine weitere Spielerin der Halbinsel Einzug in den Kreis derer, die bereits zwei oder mehr Toursiege verzeichnen können.

Als Titelverteidigerin war die Französin Isabelle Boineau gestartet, die 2016 den Titel nach drei Runden für sich erobern konnte. Sie schaffte in diesem Jahr nach zehn Bogeys in den ersten zwei Runden den Cut nicht und musste vorzeitig den Heimweg antreten.

Seltene Zusammenarbeit

Zum ersten Mal in der Geschichte der Ladies Scottish Open wurde das Turnier von der LPGA Tour und der Ladies European Tour co-sanktioniert ausgetragen. Durch die Sanktionierung kommt die höchste Summe an Preisgeld zusammen, die es außerhalb eines Majors für die Damen der LET zu gewinnen gibt: Stolze 1,2 Mio. Euro war der Pott groß, um den durch die Kooperation ganze 156 Spielerinnen kämpften.





Probelauf für die Women's British Open

Die Ladies Scottish Open kehrte auf dem Dundonald Golf Links Course ein. Wo zuvor die Männer die Chance zur Generalprobe auf das Major erhielten, kämpften am Wochenende die Damen und nutzten die Gelegenheit ebenfalls als Probelauf für ihr Majorturnier.

Wichtig ist das Turnier in Schottland unter anderem auch, weil der Solheim Cup bevorsteht. Caroline Masson und Sandra Gal gehörten 2015 zum Team der Europäerinnen und kämpfen auch dieses Jahr um die Teilnahme.

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