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Fix! – Auch Rory McIlroy trennt sich von Erfolgs-Caddie

Gary Player hat nichts mehr zu nörgeln, Sergio Garcia und Jordan Spieth haben viel zu feiern und Danny Willett hat was Schickes zum Sitzen. Die Back Nine.

Rory McIlroy (r.) war viele Jahre erfolgreich mitseinem Caddie JP Fitzgerald auf den Touren unterwegs.
Rory McIlroy (r.) war viele Jahre erfolgreich mitseinem Caddie JP Fitzgerald auf den Touren unterwegs. (Foto: Getty)

Die nächste Golf-„Ehe“ ist beendet: Wie verschiedene Portale inklusive der „New York Times“ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters vermelden, haben sich nach Phil Mickelson und Jim „Bones“ Mackay jetzt auch Rory McIlroy und sein langjähriger Caddie „J.P.“ Fitzgerald getrennt. Und das vor dem WGC-Bridgestone Invitational und vor allem vor der PGA Championship in Quail Hollow kommende Woche, wo das Duo bei der Wells Fargo Championship 2010 den ersten Sieg von „Rors“ auf der PGA Tour zuwege brachte und 2015 mit Turnierrekord erneut gewann. Jedenfalls scheint analog zu den Trainerwechseln beim Fußball die Caddie-Auswechselung in Mode zu kommen, wenn es bei Profi-Golfern nicht so recht läuft, siehe McIlroys durchwachsene Saison.

Derweil ist bei der englischen Tageszeitung „The Sun“ ein Video aufgetaucht, das Licht ins Mysterium um McIlroys verirrten und dann unauffindbaren Ball auf Loch 15 am Finalsonntag der Open Championship in Royal Birkdale bringen könnte. Es wäre demnach möglich, dass ein Fan den Ball gefunden und eingesteckt hat. Das Bogey an der 15 hat McIlroy jedenfalls wohl rund 200.000 Dollar Preisgeld gekostet, die Differenz zwischen den Plätzen 3 und T4.

Bernhard Langer bringt Gary Player zum Schweigen

Ruhig gestellt: Mit seinem dritten Senior-Open-Titel, dem zweiten Triumph in Royal Porthcawl nach 2014 hat Bernhard Langer nicht nur seinen Rekord an Ü50-Majors in zweistellige Dimensionen geschraubt, sondern auch den nörgelnden Gary Player zum Schweigen gebracht. Der „Schwarze Ritter“ aus Südafrika hatte reklamiert, er selbst hätte es auch auf neun Senior-Majors gebracht, wenn zu seiner Zeit die Open-Erfolge 1988, 1990 und 1997 als solche gezählt worden wären. Nun kann sich Fitness-Freak Player wieder seinem Lieblingsthema widmen, wie bei der British Open, wo er Fans wegen ihrer Essgewohnheiten „disste“:

Sergio Garcia ist unter der Haube

Es grüßen als Eheleute: Am Samstag haben sich Masters-Champion Sergio Garcia und seine Verlobte Angela Akins das Ja-Wort gegeben. Der Bräutigam erschien zur Hochzeit in Akins‘ texanischer Heimatstadt Burnet – wie bekannt gegeben – nicht im „Green Jacket“, trug das berühmte Sakko samt Masters-Krawatte aber beim anschließenden Empfang.



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Feiern mit dem Claret Jug

Potpourri mit Claret Jug: Jordan Spieth ließ es nach seinem Triumph bei der 146. Open Championship richtig krachen, zumal der Texaner am 27. Juli auch noch seinen 24. Geburtstag feierte. Der Claret Jug war selbstverständlich immer dabei und ging rund, sogar während eines Konzerts unter den Country-Musikern Randy Rogers und Wade Bowen:



Jarrod Lyle kämpft wieder gegen den Krebs

Tragisch: Der Kampf von Profi-Golfer Jarrod Lyle gegen den Krebs geht weiter. Wie Ehefrau Briony Lyle mitteilte, befindet sich der 35-jährige Australier zum dritten Mal in Therapie. Die „Chemo“ soll dieses Mal aber vor allem vorbeugende Wirkung haben, nachdem Tests beunruhigende Ergebnisse gezeigt haben. Lyle erkrankte im Alter von 17 Jahren an akuter myeloischer Leukämie und wurde 2012 schon intensiv therapiert.

Canadian Open: Turnierdirektor scheitert am Cut

Ereignisreich: Diese Canadian Open hatte es in sich. Der Venezolaner Jhonattan Vegas schafft es im Gegensatz zu Alexander Lévy bei der Porsche European Open, seinen Titel im Stechen zu verteidigen und macht mit dem dritten Sieg auf der PGA Tour die acht verpassten Cuts in den letzten zehn Starts vergessen. Dafür schaffte es Turnierdirektor Brent McLaughlin nicht ins Wochenende, der Motorrad-Freak wurde nach zwei Tagen aus unbekannten Gründen gefeuert. Und Jack Nicklaus hat im Vorfeld bewiesen, dass ein „Goldener Bär“ auch mit der Eishockey-Kelle umzugehen weiß. Naja, einigermaßen…





Danny Willett hockt auf alten Bags

Sitzenbleiber: Danny Willett kommt nicht so recht vorwärts. Seit dem Masters-Sieg 2016 schaffte es der 29-jährige Engländer nur vier Mal in die Top 10, der Ryder Cup in Hazeltine war sicher Negativ-Höhepunkt dieser Misere, neulich sagte Willett, er sei Meilen entfernt von seinem Spiel. Da hat es fast Bedeutungsschwere, dass er seine alten Bags als Barhocker hat verbauen lassen:

Bubba Watson: Diät kostet Länge

Diät-Folgen: Bubba Watson hat Ende 2016 seine Ernährung umgestellt, verzichtet auf Zucker, isst sehr viel eigentlich ungeliebten Fisch, bevorzugt neuerdings überhaupt proteinreiche Nahrung und Gemüse. Auf dem Golfplatz freilich fühlt sich der zweifache Master-Sieger damit keineswegs wohler. Watson hadert mit seinem Schwung und mit der Länge der Schläge: „Vielleicht liegt es am Gewichtsverlust“, mutmaßte Watson bei der Canadian Open. In den letzten 17 Starts reichte es jedenfalls für den Linkshänder nur zu zehn Cuts.

Vom Baum ins Auge

Das Letzte: Erstens geht dieser Schlag daneben, sprich: nicht am Baum vorbei, und zweitens im Wortsinn ins Auge. Dass eine Videolinse davor ist, macht es nicht weniger kurios. Vielleicht hätte der Kameramann mit seinem Cart auch einfach nur woanders parken sollen:

Incoming!!!!! - @coloradogolfblog #golfgods #forefuckers #copthat

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