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Open de France: Siem mit durchwachsener Schlussrunde

Marcel Siem kann sich bei der Open de France nicht die Qualifikation für die Open Championship in Schottland sichern.

Marcel Siem bei der Open de France 2014
Wie Marcel Siem hatten auch viele andere besonders heute mit den Platz zu kämpfen. (Foto: Getty)

Die Open de France hatte für Marcel Siem herausragend begonnen, nach der ersten Runde war er geteilter Zweiter. Nur Kevin Stadler hatte es geschafft, ihn mit seiner Auftaktrunde noch zu überholen. Im Laufe des Turniers brach die Leistung des Ratingers dann allerdings ein, seine heutige Schlussrunde gestaltete sich wie ein einziges Auf und Ab.

Bereits beim Start haperte es

Schon der schwierige Start stellte die kommende Runde des Ratingers unter keinen guten Stern. Sie begann mit einem Bogey, es folgte gleich darauf ein Triplebogey. Danach notierte er noch zwei weitere Schlagverluste, konnte aber auch noch mit zwei Birdies punkten. Diese reichten allerdings nicht aus, um seine Runde noch retten, sie endete mit vier Schlägen über Par. Mit insgesamt sechs Schlägen über Par lag der 33-Jährige damit unmittelbar nach seiner Runde auf dem geteilten 29. Platz - der Traum von der Open-Qualifikation ist damit für ihn ebenso geplatzt wie für Landsmann Max Kieffer.

In der letzten Woche hatte Siem bereits bei der BMW International Open in Köln seine liebe Mühe gehabt. Obwohl das Turnier fast ein Heimspiel für den Rheinländer gewesen war, hatte es am Ende nur für den geteilten 57. Platz gereicht. "Eine furchtbare Woche", hatte Siem nach seinem grandiosen Start in die Open de France zugegeben, über den er sich deshalb ganz besonders freute. Trotzdem hatte er in den letzten Wochen auch einige hervorragende Ergebnisse erzielt, darunter ein geteilter 12. Platz bei der US Open - das beste Major-Ergebnis seiner Karriere.

Kaum Spieler unter Par

Mit seiner holprigen Runde ist Siem allerdings in guter Gesellschaft: Nach den vier Runden befindet sich kaum noch einer der Spieler insgesamt unter Par. Einzig die ersten sieben sind noch übrig. Der künftige Ryder-Cup-Schauplatz zeigt sich von seiner schwierigsten Seite, die Bedingungen waren vor allem am Morgen sehr widrig. Wind und Regen machten es den Spielern schwer.

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Die Finalrunde der Open de France ist noch nicht beendet, daher können die genannten Ergebnisse vom finalen Stand abweichen.

 

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