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PGA Tour: Deutsches Duo spielt sich solide ins Wochenende

Während mit Kelly Kraft bei A Military Tribute at The Greenbrier ein Underdog den Sieg ins Visier nimmt, sitzt ihm namhafte Konkurrenz im Nacken.

PGA Tour A Military Tribute at The Greenbrier 2018 Ergebnisse Tag 2 Stephan Jäger Alex Cejka
Alex Cejka und Stephan Jäger wollen am Wochenende beide das Gaspedal durchtreten. (Foto: Getty)

A Military Tribute at The Greenbrier heißt nun das Turnier, das einst die Greenbrier Classic war - bis auf den Namen allerdings hat sich hier nicht viel geändert. So liegt derzeit mit Kelly Kraft zwar einer in Führung, der zum ersten Mal bei einem PGA-Tour-Event nach 36 Löchern an der Spitze rangiert, der aber im vergangenen Jahr hier bereits mit einem fünften Platz von sich reden machte. Die 63, die er am zweiten Turniertag unterschrieb, markiert niedrigste Runde seiner Karriere. "Ich habe meine Attitüde seit letzter Woche ein bisschen verändert," sagte Kraft, der beim Quicken Loans National den Cut verpasst hatte, gegenüber der PGA Tour, "Ich fühle mich einfach, als wäre ich bereit, gut zu spielen."

Mit 13 Schlägen unter Par hat er allerdings gerade einmal eine Nasenlänge Vorsprung zu Konkurrenten, die man besser nicht unterschätzt: Anirban Lahiri und Webb Simpson, der bei der diesjährigen Players Championship seinen ersten Triumph auf der PGA Tour seit vier Jahren gefeiert hatte, lauern als geteilte Zweite auf eine Chance, selbst an die Spitze zu gelangen.

Nach furiosem Start: Stephan Jäger lässt nach

Bis zur vergangenen Woche war die Saison von Stephan Jäger gänzlich entgegen seiner Vorhaben verlaufen. Sechs verpasste Cuts in Folge hatte der 29-Jährige auf der PGA Tour hinnehmen müssen, wenn er auch zwischenzeitlich auf der Web.com Tour mit einem Sieg zu alter Form zurückgefunden hatte. Auf deren "großer Schwester" aber hatte er sich schwer getan, ein geteilter 29. Platz war der größte Erfolg der Saison geblieben.



Beim Quicken Loans National am vergangenen Wochenende hatte sich das geändert. Mit einer Top-15-Platzierung hatte der Deutsche ein Ausrufezeichen gesetzt und auch im Old White TPC war er mit einer 66 gleich furios gestartet. Am Freitag dann reichte es allerdings "nur" zu einer Parrunde, die ihn von den Top 10 aus zurück ins Mittelfeld warf, wo er bei vier Schlägen unter Par neben seinem Landsmann Alex Cejka auf dem geteilten 47. Platz rangiert.

Alex Cejka bleibt konstant

Auch dieser ist weiter auf der Suche nach einer Topplatzierung, nachdem er an seinen hervorragenden Saisonstart am Ende des vergangenen Jahres in diesem nicht mehr hatte anknüpfen können. Mit zwei soliden 68er Runden schaffte auch er ohne Schwierigkeiten den Sprung ins Wochenende, wo die beiden Deutschen nun die kommenden beiden Runden für sich nutzen und die ersehnten Top-Ergebnisse unterschreiben wollen. Von den Top 10 trennen das Duo derzeit vier Schläge.

Mickelson und Kisner bestreiten Moving Day gemeinsam

Auch für Phil Mickelson und Kevin Kisner reichte es vor dem Wochenende in White Sulphur Springs mit fünf Schlägen unter Par nur für eine Position im Mittelfeld. Dass die beiden allerdings gemeinsam in den Moving Day starten, wird manch einen Fan freuen, immerhin haben sie bereits beim letzten Presidents Cup eine Menge Unterhaltungswert bewiesen.

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