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Barbasol Championship: Rekord-Runde für Vegas

Venezolaner Jhonnattan Vegas notiert eine Runde mit Wow-Faktor. Alex Cejka hingegen verpasst in Alabama den Cut.

Barbasol Championship 2016 Jhonattan Vegas
Jhonattan Vegas schrammte in Runde zwei der Barbasol Championship haarscharf an der 59 vorbei. (Foto: Getty)

Spektakulärer als Jhonattan Vegas übernahm selten jemand die Führung: Nach einer 60er Runde liegt er mit sechs Schlägen Vorsprung in Führung vor dem Amerikaner Hudson Swafford, der mit elf Schlägen unter Par als alleiniger Zweiter in den Moving Day starten wird, und dessen Landsmann Michael Johnson, der mit zehn Schlägen unter Par auf dem dritten Platz rangiert. Alex Cejka, der einzige deutsche Starter im Feld, muss allerdings vorzeitig seine Sachen packen.

Jhonattan Vegas mit Highlight

Beinahe wäre am Freitag noch eine zweite 59 neben der auf der Challenge Tour notiert worden. Ein einziges Bogey stand am Ende zwischen ihm und dem legendären 59er Club, zu dessen Mitgliedschaft es letztlich doch nicht ganz reichte. Mit seiner 60 stellte er aber immerhin einen neuen Platzrekord auf und seine Front Nine war definitiv eine für die Ewigkeit. An Tee 10 gestartet spielte er die ersten Löcher Par, was dann folgte, war aber schier unglaublich: Er begann mit einem Birdie, es folgte ein Eagle und auf drei weitere Birdies folgte ein Hole-in-One. Mit insgesamt 17 Schlägen unter Par gilt es jetzt, seinen Vorsprung von ganzen sechs Schlägen an den kommenden beiden Tagen zu nutzen, aber erstmal wird gefeiert: "Man muss Runden wie diese zelebrieren", sagte Vegas nach seiner Runde, "es gibt sie nicht so oft."


Alex Cejka verfehlt den Cut weiträumig

Bereits der Auftakt bei dem amerikanischen Alternativturnier zur britischen Open war für Alex Cejka wenig vielversprechend geartet. Mit einer 73er Runde schaffte er es nicht unter Par und auch seine 72 am zweiten Tag versprach keine Besserung. Nachdem bereits die vergangenen Wochen für ihn recht mühselig verlaufen waren, vergab er die Chance auf das Wochenende in Alabama mit einem Doppelbogey gleich zu Anfang seiner Runde am zweiten Loch und zwei aufeinanderfolgenden Schlagverluste zum Ende der Front und dem Beginn der Back Nine. Auch die drei Schlaggewinne, die er im Laufe der Runde erzielte, konnten nichts mehr ausrichten, mit einer 71 und insgesamt drei Schlägen über Par sauste er im Abstand von vier Schlägen an der Cutlinie vorbei.

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