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FedExCup Playoffs: Koepka in Führung, Cejka verliert an Boden

Brooks Koepka visiert bei der Northern Trust den nächsten großen Sieg an, während Alex Cejka aufholen muss.

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Der zweite Tag hätte für Brooks Koepka und Alex Cejka kaum unterschiedlicher verlaufen können. (Foto: Getty)

Bis auf seinen ersten Sieg bei der Waste Management Open gewann Brooks Koepka mit seinen drei Majorsiegen bis dato auf der PGA Tour ausschließlich die größten Turniere im Golf. Nun schickt er sich bei der Northern Trust an, der beeindruckenden Liste das erste FedExCup Playoff hinzuzufügen. Der amtierende Champion der US Open und der PGA Championship ließ sich auf seinen ersten beiden Runden nur wenig zu Schulden kommen, besonders die Back Nine geriet in Runde zwei mit vier Birdies und einem Eagle recht beeindruckend.

Die Spitzenposition besetzt der Amerikaner allerdings nicht alleine, sondern muss sie sich mit seinem Landsmann Jamie Lovemark teilen, der mit zwei 66er Runden vor dem Wochenende ebenfalls konstant Leistung brachte und zwischenzeitlich gar mit vier Schlägen Vorsprung in Führung lag. Nun führt das Duo das Feld mit zehn Schlägen unter Par und somit nur einem Schlag Vorsprung zu Adam Scott an, der als alleiniger Dritter auf das Wochenende wartet.

Alex Cejka muss am Wochenende Gas geben

Bergab ging es hingegen für Alex Cejka. Der 47-Jährige, der das Turnier mit einer 67er Runde begonnen und vor dem zweiten Tag in den Top 10 rangiert hatte, konnte in Runde zwei nicht an seine Leistung vom Vortag anknüpfen. Zu wenige Annäherungsschläge saßen, zu viele Bogeys waren das Resultat und seine 74er Runde kostete ihn ganze 50 Plätze. Die gilt es am Wochenende wieder gutzumachen, ansonsten droht dem einzigen Deutschen, der es in die FedExCup Playoffs schaffte, das frühe Aus.

Dustin Johnson in Lauerstellung und Ass-Laune

In den Top 10 verweilt dagegen weiterhin der Titelverteidiger Dustin Johnson. Dem Führenden des diesjährigen FedExCup unterliefen zwar mit zwei Triplebogeys bereits zwei schmerzhafte Fauxpas, allerdings wusste er diese teils superb auszugleichen. Verwundern würde es vor allem, wenn ihm im Laufe des Turniers nicht ein Hole-in-One gelänge, so oft war er schon nah dran. Besonders die 6 hat es dem Vorjahressieger angetan.



Allerdings war am zweiten Tag auch sein Abschlag an der 5 nicht von schlechten Eltern, sodass ihm sogar fast zwei Eagles hintereinander gelungen wären - aber eben nur fast. So muss sich der 34-Jährige vorerst mit zwei 67er Runden und dem geteilten vierten Platz begnügen, von dem aus er immerhin, ebenso wie Bryson DeChambeau, nur zwei Schläge Rückstand auf die Spitze hat.

Tiger Woods nur knapp im Cut

Nur haarscharf ins Wochenende schaffte es währenddessen Tiger Woods. Der 14-fache Majorsieger, der erst vor wenigen Tagen seinen "Kampf der Giganten" gegen Phil Mickelson angekündigt hatte, hatte vor allem Schwierigkeiten mit seinem kalten Putter und unterschrieb seine zweite Parrunde in Folge. Dank dieser musste er gar um seinen Einzug ins Wochenende bangen - der gelang schließlich und Woods zog es gleich nach seiner Runde auf das Putting Green, um in den kommenden beiden Runden das Feld von hinten aufzurollen.



"Lefty" hingegen erwischte zwei wesentlich bessere Tage und liegt mit sechs Schlägen unter Par nur knapp außerhalb der Top 10. Gute Ergebnisse braucht der 48-Jährige vor allem, um Ryder-Cup-Kapitän Jim Furyk für einen Captain#s Pick zu gewinnen. "Ja, es ist wichtig", so Mickelson gegenüber der PGA Tour, "weil das Jahr toll gestartet war und ich es auf die richtige Weise beenden will. Und normalerweise, wenn ich im Sommer einen kleinen Durchhänger habe, spiele ich gut in den Playoffs. Also erwarte ich, zwei gute erste Events zu spielen und versuche, es für Captain Furyk wirklich einfach zu machen."

Für elf Spieler endet die Saison

Während für die meisten Spieler im Feld der Northern Trust die FedExCup Playoffs gerade erst angefangen haben, ist die Saison für elf Spieler mit dem verpassten Cut bereits beendet, denn aus dem 120-köpfigen Feld schaffen es nur die Top 100 im FedExCup zur Dell Technologies Championship. Für Richy Werenski, John Huh, Tyler Duncan, William McGirt, J.T. Poston, Vaughn Taylor, Grayson Murray, Ryan Blaum, Scott Brown, Nick Taylor und Harris English gilt es demnach, mit der Vorbereitung auf die kommende Saison zu beginnen in der Gewissheit, dass am Sonntag neun weitere Köpfe rollen werden.

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