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PGA Tour: Tiger Woods hat die Top 10 fest im Blick

Während es mit Alex Cejka nur einem deutschsprachigen Spieler gelingt, den Cut zu erreichen, geht Tiger Woods mit einer guten Ausgangslage in den Moving Day.

Tiger Woods kommt auf der PGA Tour immer besser in Fahrt. (Foto: Getty)
Tiger Woods kommt auf der PGA Tour immer besser in Fahrt. (Foto: Getty)

Vier deutschsprachige Spieler sollten es auf der PGA Tour bei der Honda Classic in Florida richten, doch lediglich einer darf am Wochenende mitspielen. Nachdem es für Martin Kaymer, der sich am Handgelenk verletzte, schon nach der ersten Runde vorbei war, traf es gestern auch Stephan Jäger und Österreicher Bernd Wiesberger. Beide Professionals verpassten sehr deutlich den Cut und dürfen am Samstag und Sonntag nur zuschauen. Einzig allein Alex Cejka kämpfte sich durch und hält die deutschen Flaggen in den nächsten beiden Tagen hoch. An der Spitze des Feldes teilt sich ein Duo die Führung, während Tiger Woods den Top-10-Platzierungen sehr nahe kommt.

Alex Cejka kämpft sich ins Wochenende auf der PGA Tour

Cejka begann seine zweite Runde auf der Back Nine und zeigte dort, dass er unbedingt das Wochenende bei der Honda Classic erreichen wollte. Auf dem Champion Golf Course im PGA National begann der Deutsche sehr verheißungsvoll und beendete seine ersten neun Spielbahnen mit zwei Schlägen unter Par. Doch der 47-Jährige musste auf den Bahnen 1-9 noch einmal alles geben, um den Cut, der bei +5 lag, zu erreichen. Trotz zweier unpräziser Abschläge auf den Löchern 2 und 8 und den daraus resultierenden Schlagverlusten, reichte es am Ende dennoch für eine Even-Par-Runde und Alex Cejka darf als geteilter 49. (+4) am Moving Day mitmischen.

PGA-Tour-Rookie Stephan Jäger erwischte ebenso wie Bernd Wiesberger einen rabenschwarzen Tag. Während Jäger sechs über Par spielte (ingesamt +15), lief es für Wiesberger noch schlechter. Der Wiener notierte sich nach dem zweiten Tag eine 81 auf dem Par-70-Kurs und verpasste mit ingesamt 16 Schlägen über Platzstandard sang- und klanglos den Cut.

Tiger Woods hat das Führungsduo bei der Honda Classic im Visier

Viel besser hingegen lief es für Tiger Woods. Wie immer von wahnsinnigen Menschenmassen verfolgt, zeigte der 42-Jährige, dass mit ihm immer zu rechnen ist. „Das ist ein schwerer Golfkurs zur Zeit. Pars zu spielen ist eine gute Sache. Ich habe das gemacht und habe nun eine Chance“, sagte Woods im Anschluss an seine Runde, nachdem er eine 71 mit ins Clubhaus brachte und mit einem Schlag über Par auf dem geteilten 14. Rang liegt. Seine Front Nine beendete der Kalifornier noch mit -1, doch auf der Back Nine ließ er besonders zum Schluss federn. Gleich drei Schläge verlor Woods auf den ersten beiden Bahnen der berühmt berüchtigten „Bear Trap“. Aber der Routinier ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, zeigte an Loch 17 ein starkes Birdie und brachte dann die 71er Runde rein.

Das Führungsduo besteht aus den beiden Amerikanern Luke List und Jamie Lovemark, die das Feld mit drei Schlägen unter Par anführen. Dahinter tummeln sich einige Hochkaräter und in den nächsten zwei Tagen dürfte noch viel Bewegung auf dem Leaderboard sein. Tommy Fleetwood (-2) rangiert nur einen Schlag hinter List und Lovemark und eine ganze Riege von namhaften Profis wie Justin Thomas, Daniel Berger und Thomas Pieters liegen mit -1 auf dem geteilten siebten Rang.

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Eric Effey

Eric studiert Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal und arbeitet seit Juli 2017 für Golf Post. Anfang 2016 hat er das Golfspielen für sich entdeckt und ist seitdem Feuer und Flamme für das Thema Golf. Inzwischen hat Eric ein Handicap von 12,5 und ist mehrmals die Woche auf dem Platz des GC Mettmann zu finden.

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