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PGA Tour: Ian Poulter gewinnt Masters Einladung im Playoff

Mit seinem märchenhaften Sieg auf der PGA Tour zieht sich Ian Poulter das letzte Masters Ticket. Jordan Spieth spielt sich auf T3.

Ian Poulter gewinnt wieder auf der PGA Tour und packt die Koffer für das Masters.(Foto: Getty)
Ian Poulter gewinnt wieder auf der PGA Tour und packt die Koffer für das Masters.(Foto: Getty)

Da wurde es auf der PGA Tour im Finale der Houston Open noch einmal ordentlich spannend. Nicht nur preschte Jordan Spieth noch einmal an die Spitze heran, sondern auch Ian Poulter erzwang erst mit einem Birdie an der 18 ein Playoff gegen Beau Hossler, dass der Engländer dann am ersten Extraloch gewann.

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Märchensieg auf PGA Tour für Ian Poulter

Es ist ein beeindruckender Sieg in vielerlei Hinsicht: Es ist zum einen ein historischer Sieg. Zum ersten Mal seit 35 Jahren gewann ein Spieler auf der PGA Tour, nachdem er nach der ersten Runde auf den 123. Platz oder schlechter lag. Poulter erholte sich grandios von seiner 73er Auftaktrunde. Aber auch Poulter selber bedeutet dieser Sieg viel. Noch vor einem Jahr kämpfte er nach einer monatelangen Verletzungspause um den Erhalt seiner PGA-Tour-Karte.

Außerdem ist es nicht nur sein erster Sieg seit der WGC - HSBC Champions 2012, sondern auch sein Goldenes Ticket zum Masters. Bereits in der vergangenen Woche beim WGC - Dell Match Play hatte man Poulter nach seinem Sieg im Achtelfinale gesagt, dass er es damit ins Masters geschafft hätte. Kurz vor dem Viertelfinale gegen Kevin Kisner erfuhr er jedoch, dass man sich verrechnet hatte, woraufhin Poulter mit 8&6 gegen Kisner verlor.

Auf dem Weg zum Masters

Das habe ihn auch noch in der ersten Runde der Houston Open gestört, sagte Poulter gegenüber der PGA Tour. "Ich habe versucht es zu erzwingen, versucht mir meinen Weg ins Masters zu erzwingen. Das hat nicht funktioniert, ich musste es überdenken, musste mir einen klaren Kopf schaffen, reseten und es noch einmal versuchen." Dieser zweite Versuch war mit Runden von 64, 65 und 67 Schlägen von Erfolg gekrönt. Durch seinen Turniersieg ist Poulter jetzt für das Masters qualifiziert.

Doch Beau Hossler, für den ein Sieg ebenfalls den Einzug ins Masters bedeutet hätte, machte es dem Ryder-Cup-Veteranen nicht leicht. Zwar übernahm Poulter auf der Front Nine die alleinige Führung, aber Hossler griff mit einer Serie aus vier Birdies an und setzte sich an Loch 15 mit einem Schlag vor Poulter. Erst an der 18 zog der 42-Jährige wieder gleich und triumphierte mit einem erlösenden Freudenschrei am ersten Extraloch. Hossler brauchte nach einer Landung im Bunker sieben Schläge auf dem Par 4.



Jordan Spieth zufrieden mit seiner Leistung

Auch Jordan Spieth ist zufrieden nach seiner 66er Runde und dem geteilten dritten Platz. Mit einem Eagle und zwei Birdies begann er die Jagd auf die Spitze. Auch von einem Bogey lies er sich nicht aufhalten und legte noch drei Schlaggewinne nach. Drei Schläge fehlten ihm letztlich aber zu den beide Führenden, die das Turnier unter sich ausmachten. "Ich hatte die Möglichkeit acht oder neun unter Par zu spielen, ich bin sehr zufrieden mit meinen sechs unter", sagte Spieth der PGA Tour im Interview. Ich habe mein Ziel für diese Woche erreicht und habe in den letzten Turnieren ein paar große Schritte gemacht. Ich bin aufgeregt zu sehen, was die nächste Woche bringt." Das Masters kann also kommen.

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