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Zurich Classic: Alex Cejka und Sören Kjeldsen auf Abwegen

Während bei Alex Cejka und Sören Kjeldsen ein Endspurt dringend nötig wird, haben Jonas Blixt und Cameron Smith die Führung fest im Griff.

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Die dritte Runde hatte sich Alex Cejka bedeutend anders vorgestellt. (Foto: Getty)

Beim Teamformat-Debut der Zurich Classic behalten Jonas Blixt und Cameron Smith souverän die Oberhand. In der zweiten Foursomes-Runde auf dem TPC Louisiana notierten sie eine blitzsaubere 68 und ließen damit die Konkurrenz hinter sich - auch Alex Cejka und Sören Kjelsen, die gegenüber ihrer gestrigen Glanzleistung bedeutend nachließen.

Cejka und Kjeldsen kommen ins Trudeln

Das deutsch-dänische Gespann hatte nämlich am Vortag noch mit einer 62er Runde für Begeisterung gesorgt, während so manch einem Favoriten-Duo der Weg ins Wochenende verwehrt geblieben war. Was in den gestrigen Fourballs an perfekten Schulterschlüssen demonstriert hatten, blieb in den Foursomes beinahe gänzlich aus. Manch ein Bogey war der Tatsache geschuldet, dass die beiden oft das Grün nicht mit der anvisierten Schlagzahl erreichten, der Bunker am Finalen Loch sorgte zusätzlich für ein Finish mit doppeltem Schlagverlust.

Auch die beiden Birdies, bei denen zwischenzeitlich die Harmonie wieder stimmte, konnte die Einbuße von 14 Plätzen - und damit des Top-10-Starts für den Finaltag - nicht aufhalten. Die beiden unterschrieben eine 75 auf der Scorekarte und müssen sich mit neun Schlägen unter Par vom geteilten 19. Platz aus im Finaltag zurückkämpfen, wenn sie auf die Topplatzierung sinnen. Für Alex Cejka wäre es die erste in der laufenden Saison.

Spieth und Palmer sitzen der Spitze im Nacken

Die beiden Texaner Jordan Spieth und Ryan Palmer hingegen ließen ihren beiden 66er Runden eine 70 nachfolgen und sorgten dafür, dass sie den beiden Führenden in der entscheidenden Runde noch gefährlich werden können. Vier Birdies standen am Ende des Tages zwei Bogeys gegenüber und obwohl das Duo in der vergangenen Fourball-Runde nicht ganz so sehr glänzte wie manch anderes Paar, zeigte sich Spieth ambitioniert für das Finale: Insgesamt ziele er auf ein Ergebnis “irgendwo um 24, 25 unter [Par]", ließ er Weltranglistenfünfte nach der dritten Runde verlauten.



Ian Poulter behält Tourkarte und visiert die Top 10 an

Der Engländer Ian Poulter, der gemeinsam mit dem Australier Geoff Ogilvy in Avondale an den Start gegangen war und jetzt doch nicht seine Tourkarte verliert, wie die PGA Tour am Samstag verlauten ließ, verlieh seiner Freude darüber mit einer konstanten Leistung Ausdruck. Mit einer 71 blieben die beiden weiter solide und liegen mit zehn Schlägen unter Par auf dem geteilten 15. Platz.

Poulter hatte wegen einer Verletzung in der vergangenen Saison mehrere Monate aussetzen müssen und war an dem Betrag, den er für den Erhalt seiner Tourkarte in den vergangenen Wochen hätte aufbringen müssen, knapp vorbei geschlittert. Nun gab die Tour Änderungen bei der FedExCup-Wertung von Spielern bekannt, die verletzt waren und deshalb mit einer gesonderten, zeitweisen Spielberechtigung, einer sogenannten "medical extension", unterwegs sind. Diese Änderungen sorgen nun dafür, dass Poulter seine volle Spielberechtigung für diese Saison behält.


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