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Players Championship: Bernd Wiesberger im Aufwind

Bernd Wiesberger bringt sich in Florida in eine aussichtsreiche Position für das Finale, ein amerikanischen Duo führt.

Players Championship 2017 Ergebnisse Tag 3 Moving Day Bernd Wiesberger
Bernd Wiesberger hat pünktlich zum Moving Day das Gaspedal wiedergefunden. (Foto: Getty)

Nachdem Bernhard Langer trotz seines soliden Auftakts den Cut verpasst hatte, ging am Moving Day des sogenannten "fünften Majors" nur noch ein deutschsprachiges Trio an den Start. Während Alex Cejka und Martin Kaymer sich schwer taten, steht für Bernd Wiesberger fest: Der dritte Turniertag hätte nur schwerlich noch besser laufen können. Vom hinteren Ende des Tableaus spielte er sich konstant aufwärts - sogar die Top 10 sind derzeit noch in Reichweite.

Die Spitze allerdings besetzen zwei Amerikaner: J.B. Holmes und Kyle Stanley führen das Feld bei neun Schlägen unter Par Seite an Seite in den Finaltag, dicht gefolgt von dem Südafrikaner Louis Oosthuizen, der bei -8 derzeit alleiniger Dritter ist. Ebenfalls noch nicht aus dem Rennen um den Titel sind Ian Poulter, der sein unerwartetes "Bonusturnier" zu nutzen weiß, und Masterssieger Sergio Garcia.


Bernd Wiesberger findet seinen Rhythmus

Nachdem Bernd Wiesberger sich gestern knapp in den Cut gerettet hatte, nahm er heute den Moving Day wörtlich und tat einen beachtlichen Sprung im Leaderboard. Zwar begann der Österreicher seine Runde mit einem Bogey, glich dieses allerdings prompt mit einem nachfolgenden Birdie wieder aus. Es folgte noch ein weiteres auf der Front Nine, aber erst auf den hinteren Neun brachte der 31-Jährige wirklich Bewegung in seine Runde. Zwar musste er an der 14 wegen einer Landung im Bunker einen weiteren Schlagverlust verschmerzen, sonst aber gaben sich gekonnte Annäherungen und ruhige Putts die Klinke in die Hand und führten zu insgesamt vier Birdies auf den letzten neun Löchern.

Damit spielte sich der Burgenländer erstmals im Turnier unter Par, bei -2 liegt er derzeit auf dem geteilten 16. Platz und kann dem Finaltag weit freudiger entgegenblicken als noch nach seiner gestrigen Runde, die er 46 Plätze dahinter abgeschlossen hatte. Von den Top 10 trennen Wiesberger derzeit nur zwei Schläge.



Alex Cejka gänzlich glücklos

Ganz anders hingegen gestaltet sich die Bilanz von Alex Cejka. Auch er hatte sich mit seiner gestrigen 70 ins Wochenende gespielt, die darauf folgende Runde allerdings barg jede Menge Widrigkeiten. Mit Ausnahme dreier Birdies, die der 46-Jährige verwandelte - eines davon an der 17 - lief oft schon auf dem Weg zum Grün so einiges schief. Verschobene Putts und eine Landung im Bunker an der 14 taten ihr Übriges, sodass Cejka letztlich fünf Bogey, ein Doppel- und ein Triplebogey hinnehmen musste. Er unterschrieb eine 79er Runde, die ihn auf dem geteilten 79. Platz zu einem der Schlusslichter des Feldes machte. Noch schlechter lief es nur für Matt Kuchar, der mit seiner 81er Runde den alleinigen 82. Platz belegt. Da die Zahl von 82 Spielern, die den Cut geschafft haben, zu groß war, wurde am Samstag ein weiterer Cut bei 70 Spielern gezogen. Alex Cejka ist deshalb im Finale nicht mehr dabei.

Martin Kaymer mit bunter Front Nine

Auch etwas anders vorgestellt hatte sich die dritte Runde zweifellos Martin Kaymer. Während die Front Nine mit drei Bogeys und vier Birdies noch ein einziges Auf und Ab war - nur zweimal spielte die deutsche Nummer eins ein Par - blieb es auf der Back Nine lediglich beim Ab. Zwei Bogeys fügte der Rheinländer hier noch ein Doppelbogey hinzu, dank einer Landung im Wasser an der 13. Das Resultat war eine 75er Runde nach den beiden 72ern der Vortage, sodass Kaymer mit drei Schlägen über Par vom derzeit geteilten 54. Platz aus in die entscheidende Runde startet - ohne Chance also, seinen Sieg von 2014 zu wiederholen.

Rory McIlroy trotz Schmerzen solide

Obwohl Rory McIlroy wieder mit Schmerzen im Rücken zu kämpfen hat, ähnlich derer, die er erst kürzlich bei seiner Rippen-Stressfraktur erlitten hatte, lieferte der Nordire auch zu Beginn des Wochenende weiter eine solide Vorstellung. Er schloss mit seiner zweiten 71er Runde in Folge und liegt damit bei -1 auf dem geteilten 20. Platz neben Titelverteidiger Jason Day. Doch obwohl er noch derlei Schläge zustande brachte, wird dem Weltranglistenzweiten ein erneutes MRT bei seiner Ankunft in der Heimat nicht erspart bleiben.



Ian Poulter - ein Bild der Konstanz

Nachdem er seine PGA-Tour-Karte wegen einer Änderung doch nicht eingebüßt hat, weiß der Engländer Ian Poulter dieses Glück zu nutzen. Während manch anderer Spieler seine Scorekarte mit reichlich Schlaggewinnen wie -verlusten verzierte, spielte Poulter an ganzen 17 seiner 18 Löcher Par. Nur zu Anfang seine Runde, am zweiten Loch, wich er einmal davon ab und lochte zum Birdie. Dank dieser Meisterleistung der Konstanz erhielt sich der britische Ryder-Cup-Star vorerst seinen geteilten fünften Platz, nur zwei Schläge vom Führungsduo entfernt.

Vom Majortitel angespornt

Nur einen Schlag dahinter befindet sich auf dem geteilten siebten Platz der frisch gebackene Masters-Champion Sergio Garcia, der offenbar seinem ersten Majorsieg gleich bei seinem nächsten Turnier schon wieder eine Topplatzierung nachfolgen lassen will. Unter anderem dieser großartige Eagle-Putt trug dazu bei, dass der Spanier, der das Turnier 2008 schon einmal hatte für sich entscheiden können, eine 67 unterschrieb und unweit der Spitze in den Finaltag einzieht:

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