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Rory McIlroy schreibt Millionenverluste mit Management-Firma

Roses wertvolle Schläge, Preisgeld-Plus für LPGA Tour, Hensby verpasst Dopingtest, Spieth als Buchstabier-„Unfall“. Die Back Nine

Für „Rors“ Management Firma lief es in diesem Jahr nicht so rund. (Foto: Getty)
Für „Rors“ Management-Firma lief es in diesem Jahr nicht so rund. (Foto: Getty)

Rote Zahlen: Sportlich war die Saison 2016/2017 eine der deutlich schwächeren in der Profikarriere des Rory McIlroy, sie ließ den Nordiren auf Platz zehn der Weltrangliste abrutschen. Und auch wirtschaftlich verbucht der Nordire negative Zahlen – zumindest bilanziell. Wie das irische Blatt „The Independent“ unlängst veröffentlichte, hat McIlroys Managementfirma das Geschäftsjahr 2016 mit einem Verlust vor Steuern von 88,3 Millionen Euro abgeschlossen. Dies beruht allerdings vor allem auf einer Abschreibung von 84 Millionen Euro für die lebenslange Bildrechte des Golfstars. Der 28-Jährige persönlich verdiente im gleichen Zeitraum laut „Forbes“ rund 36 Millionen Euro, davon 6,45 Millionen an Preisgeldern und gut 29 Millionen aus Sponsorenverträgen. Lässt man die buchhalterischen Winkelzüge außer acht, betrugen die Umätze der Rory McIlroy Management Services Ltd im vergangenen Jahr 18,4 Millionen Dollar. „Rors“ hatte sich nach der mit viel Hick-Hack verbundenen Trennung 2013 von Manager Conor Ridge „selbständig“ gemacht.

Rose verdiente 1.384 Euro pro Schlag

Aufwandsentschädigung: Nach dem Sieg von Justin Rose beim Indonesian Masters hat die European Tour mal ausgerechnet, was ihre Stars in dieser Saison pro Schlag verdient haben. Dabei führt der englische US-Open-Sieger von 2013, der 2016/2017 zwölf Turniere des europäischen Circuits bestritten hat, mit 1.384 Euro. Platz zwei geht an den Spieler des Jahres, Sergio Garcia, dem jeder Ballkontakt im Turnier 1.112 Euro einbrachte. Dritter ist Jon Rahm mit 1.005 Euro. Es folgen Tommy Fleetwood (744 Euro) und Rory McIlroy (665 Euro).

Durchschnittsscore: Rickie Fowler vorne

Noch ‘ne Statistik, diesmal von der PGA Tour: Es mag überraschen, aber trotz mancher Fabelrunde hat Justin Thomas bei den Durchschnittsscores auf der PGA Tour nicht die Nase vorn. Tatsächlich führt Rickie Fowler das Ranking an, der „frischgebackene“ 29-Jährige brachte es bei 21 Turnieren auf einen Schnitt von 67,211 Schlägen. Es folgen Kevin Kisner (67,954 Schläge) sowie Justin Rose (68,208) noch vor dem Weltranglistenersten Dustin Johnson und US-Open-Champion Brooks Koepka (beide 68,708).

LPGA Tour wächst, LET hängt

Fortschritt: Die LPGA Tour hat ihren Kalender für 2018 veröffentlich, und der US-Proetten-Circuit prosperiert kräftig. Zwar gibt es auch in der kommenden Saison wie gehabt 34 Turniere – drei Veranstaltungen entfielen, drei kommen dazu –, dafür aber wird ein Rekordpreisgeld von 68,75 Millionen Dollar ausgeschüttet. Das sind 3,25 Millionen Dollar mehr als in diesem Jahr. Während die LPGA Ende Januar mit der Pure Silk Bahamas Classic in die neue Spielzeit startet, bleibt die Ladies European Tour (LET) 2018 eine Hängepartie. Es gibt noch keinen Gesamtkalender, lediglich die ersten vier Turniere des Jahres wurden benannt.

Lip-out des Jahres

Fakt oder Fake: Die Umdrehungen sind garantiert künstlich eingebaut, aber der „Brummkreisel“-Lip-out ist auf jeden Fall gelungen, den „madcaddy36“ hier bei einem Putt von Jason Dufner eingebaut hat:



Ein von @ madcaddy36 geteilter Beitrag am

Dopingprobe verpasst: Sperre für Hensby

Unentschuldigt gefehlt: Der Australier Mark Hensby ist von der PGA Tour für ein Jahr gesperrt worden, nach dem er einen angekündigten Dopingtest verpasst hatte. Hensby hatte 2004 die John Deere Classic gewonnen, spielt aber mittlerweile hauptsächlich auf der Web.com-Tour. Nun muss er bis 2018 auf die Profi-Bühne verzichten. Seine Sperre ist die vierte von der PGA Tour bekannt gegebene Sanktion gegen einen Spieler binnen zehn Jahren.

Buchstabieren mit Jordan

Frühkindliche Prägung: Lehrerin Emily Grace aus Kansas City hat via Twitter das Ergebnis eines Rechtschreibtests veröffentlicht, bei unter anderem das Wort „Speech“ („Rede“) buchstabiert werden sollte. Was bei einem offensichtlich sehr Golf affinen Schulkind dabei herauskam, das sehen Sie unter Punkt 6:



Auch eine Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Jordan Spieths Mutter „applaudierte“ ebenfalls via Twitter:





Valderrama gehört jetzt den Mitgliedern

Freundliche Übernahme: Der Real Club Valderrama in Spanien gehört zu den Golfplatz-Ikonen des alten Kontinents, war 1997 Schauplatz des ersten Ryder Cups auf dem europäischen Festland und jahrzehntelang untrennbar mit dem Namen seines Patriarchen Jaime Ortiz-Patiño verbunden, der die Anlage in Sotogrande an der Mittelmeerküste 1984 erwarb und aus ihr ein Juwel machte. Als der Magnat 2013 starb, übernahm die Zagaleta-Gruppe, die sich mit Luxus-Residenzen beschäftigt, Valderrama, in dem man die Besitzerfirma für 40 Millionen Euro übernahm. Obwohl die Spielrechte bis 2050 vertraglich gesichert sind, war dies den Clubmitgliedern offenbar ein Dorn im Auge. Also legte man zusammen und kaufte Zagaleta die 27 Loch samt Übungseinrichtungen, Clubhaus und Marketingrechten ab – für das vergleichbare Schnäppchen von 28 Millionen Euro.

Frohe Weihnachten!

Zum Schluss: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt... Und wenn der Weihnachtsbaum sogar den Driver schwingt, dann Santa Claus bald die Golfgeschenke bringt. Merry Christmas!

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