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Sanya Ladies Open: Leticia Ras-Anderica hält Anschluss zur Spitze

Zwar führen Gwladys Nocera und Lokalmatadorin Yan Liu das Feld an, aber eine Deutsche sitzt ihnen im Nacken.

Leticia Ras Anderica Sanya Ladies Open 2016
Nach dem ersten Tag führte Leticia Ras-Anderica gemeinsam mit Caroline Hedwall das Feld an und machte stolz ein Foto vor dem Scoreboard. (Foto: @LETgolf/Twitter)

Mit sechs Schlägen unter Par hat ein Duo vor dem Wochenende im chinesischen Sanya die Nase vorn. Die Französin Gwladys Nocera und die Chinesin Yan Liu stehen auf dem wackligen Podest, an dem mit Schlagdistanz die beiden gestrigen Führenden Leticia Ras-Anderica und Caroline Hedwall sowie die beiden Thailänderinnen Prima Thammaraks und Saraporn Chamchoi rütteln. Ras-Anderica, die noch nicht allzu lange unter deutscher Flagge spielt, beweist sich damit spätestens an diesem Wochenende als wertvoller Zuwachs im schwarz-rot-goldenen Lager. Aber auch zwei ihrer Kolleginnen liegen gut im Rennen.

Leticia Ras-Anderica mit Siegchancen

Zum Auftakt hatte Leticia Ras-Anderica mit ihrer anfänglichen 67er Runde noch das Feld angeführt, am zweiten Tag dann büßte sie die Spitzenposition ein. Allerdings ist sie nach wie vor nicht weit von den Führenden entfernt. Nach einer grundsoliden Parrunde, auf der sie lediglich ein Bogey und ein Birdie verzeichnete, ist sie der Spitze mit fünf Schlägen unter Par und damit nur einem Schlag Abstand auf den Fersen. Damit hat sie gut Chancen, an den kommenden beiden Turniertagen ihren ersten LET-Sieg einzufahren, nachdem sie bis dato in der laufenden Saison maximimal auf dem geteilten 25. Platz gelandet war - das allerdings auch bei dem vorangegangenen Turnier in Xiamen vor zwei Wochen.

Nicht ganz so gut, aber auch gelungen gerieten die ersten beiden Runden von Olivia Cowan und Karolin Lampert. Während Cowan nach einer 73 und einer 71 bei even Par auf dem geteilten 20. Platz rangiert, liegt Lampert, die eine 71 und eine 74 notierte, einen Schlag hinter ihrer Landsfrau auf dem geteilten 26. Rang.

Whittaker und Mertens verpassen den Cut

Für zwei ihrer Kolleginnen indes ging die zweite Runde lange nicht so erfreulich zuende. Leigh Whittaker und Chiara Mertens müssen vorzeitig ihre Sachen packen. Whittakers Leistung war von Beginn an schwach gewesen - auf eine 76 folgte eine 75er Runde. Für Mertens hingegen war erst ihre zweite Runde der Sargnagel des Turniers. Mit einer 73 war sie nicht allzu schlecht gestartet, ihre 81 vor dem Wochenende allerdings verwehrte ihr das Ticket ins selbige. Im Grunde genommen waren ihre Hoffnungen auf den Cut schon am ersten Loch dahin - an dem Par 5 notierte sie nämlich ganze elf Schläge.

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