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Tournament of Champions: DJ dominiert in Hawaii

Dustin Johnson eröffnet das Jahr mit einem Ausrufezeichen: Er lässt der Konkurrenz keine Chance und kürt sich auf Maui zum Sieger.

Sentry Tournament of Champions 2018 Ergebnisse Sieger Dustin Johnson
Dustin Johnson war auf seinem Weg zum Sieg schlicht nicht mehr zu bremsen. (Foto: Getty)

Nachdem er sich bereits am Moving Day des alljährlichen Turniers der PGA-Tour-Sieger vier Schläge Vorsprung zum Rest des Feldes erspielt hatte, brachte DJ im Finale den Sieg selbstbewusst in trockene Tücher. Die Nummer eins der Welt, die auf dem besten Wege ist, sich bereits ein ganzes Jahr lang an der Weltspitze zu behaupten, notierte eine 65er Abschlussrunde - unter anderem dank dieses spektakulären Beinahe-Hole-in-One an der 12 - einem Par-4:

"Ich wusste, dass ich gut spielte, und es ist ein Golfplatz, auf dem ich mich wirklich wohl fühlte," sagte Johnson nach seinem Sieg gegenüber der PGA Tour, "ich habe diese Woche wirklich gut gedrived. Ich wusste, so lange ich das weiter so mache, werde ich gut abschneiden."

Gut abschneiden ist freilich eine recht bescheidene Formulierung für die 24 Schläge unter Par und damit acht Schläge Vorsprung, mit der er es dem Rest des hochkarätigen Feldes überließ, um den zweiten Platz zu kämpfen. Den erstritt schließlich der Spanier Jon Rahm. Der "Rookie of the Year" der European Tour landete mit 16 Schlägen unter Par vor dem Amerikaner Brian Harman. Marc Leishman hingegen, dessen Name an den ersten beiden Turniertagen noch die Spitze des Leaderboards geziert hatte, musste sich schließlich aufgrund seines enorm holprigen Moving Days mit dem geteilten siebten Platz zufrieden geben.

Ein Sieg zum Vergessen?

Im vergangenen Herbst war DJ schon einmal mit einem respektablen Vorsprung in den Finaltag gestartet - sechs Schläge waren es bei der WGC - HSBC Champions in Shanghai gewesen, trotz derer er sich letztendlich mit dem zweiten Platz hatte begnügen müssen. Auch seinem geteilten 14. Platz unter 18 Teilnehmern bei der Hero World Challenge im Dezember hat der 33-Jährige nun einen Jahresstart entgegengesetzt, der besser nicht hätte sein können und wohl die meisten Misserfolge vergessen machen würde. Vergessen ist aber laut seiner eigene Aussage ohnehin seine große Stärke: "Ich versuche alles zu vergessen", so Johnson, "egal, ob ich gewinne oder verliere."



Rickie Fowler ohne Hawaii-Outfit in die Top 5

Schon oft hat Rickie Fowler mit seinen Schuhen oder seiner Kleidung für Aufsehen gesorgt (Stichwort High Tops) und auch zu Beginn des Tournament of Champions ließ er es sich nicht nehmen, mit einem etwas unkonventionellen Outfit auf den Platz zu gehen: Mit einem Shirt im Hawaiihemd-Stil war er in Runde eins unterwegs gewesen. Seine Leistungsbereitschaft allerdings minderte das legere Auftreten mitnichten: Auf seine 69 zum Auftakt ließ er (wieder im üblichen Turnier-Dress) eine 71, eine 68 und eine 70 folgen und sicherte sich damit den geteilten vierten Platz.


US-Open-Sieger bleibt Schlusslicht beim Tournament of Champions

Nicht mehr aus seiner Schlusslicht-Position herauskämpfen konnte sich hingegen Brooks Koepka. Der 27-Jährige, der in diesem Jahr seinen US-Open-Titel zu verteidigen sucht, hatte das Turnier bereits als letzter der 34 Spieler im Feld begonnen und beendete es mit 13 Schlägen über Par noch sechs Schläge hinter dem Vorletzten D.A. Points. Offenbar hat der Amerikaner mit einer Verletzung am linken Handgelenk zu kämpfen, deren Ursache bislang ungeklärt ist.

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