Short Track Matchplay 2017: Zum Saisonabschluss nach Mauritius
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Short Track Matchplay: Zum Saisonabschluss nach Mauritius

Die "Matches für Mauritius" in Deutschland und Österreich haben entschieden, wer sich auf der Urlaubsinsel miteinander messen darf.

Short Track Matchplay Saisonabschluss Mauritius
Das Highlight der Saison beim Short Track Matchplay ist die Reise nach Mauritius. (Foto: Getty)

Seit Jahren erobert die Short Track Matchplay Amateurserie die Greens in Deutschland, den Niederlanden und seit 2016 auch in Österreich. Im Oktober fanden nun die die Landesfinals der diesjährigen STM-Play-Saison in Deutschland und Österreich statt. Für die Sieger geht es im kommenden Jahr nach Mauritius.

Deutschland-Finale erstmals in Bad Wörishofen

Den Auftakt machte zunächst das Deutschland-Finale. Nach drei Jahren im GC Garmisch war dieses Jahr der GC Bad Wörishofen erstmals Gastgeber der insgesamt 70 teilnehmenden Finalisten. Diese hatten sich als Gewinner oder Zweitplatzierte ihrer Short Track Matchplay Liga für das Deutschlandfinale qualifiziert. Die Vorqualifikation wurde im bereits traditionellen Modus „Wettspiel gegen Par“ am Samstag gespielt. Die besten 32 Ergebnisse qualifizierten sich für den nächsten Tag. Tagesbester bei nassen und schwierigen Bedingungen war Martin Zander mit -2.

Ab jetzt hieß es Short Track Matchplay im Duell Eins gegen Eins. Am Ende standen acht „Matches for Mauritius“ auf dem Tableau. Siegen und dann fliegen war hier das Motto - die jeweiligen Sieger ihrer Partien qualifizierten sich direkt für das Weltfinale auf der Trauminsel im Indischen Ozean im Mai 2018. Die glücklichen Gewinner aus Deutschland hießen am Ende Martin Zander, Kati Müller, Peter Krasberg, Meike Lindup, Peter Kratz, Sascha Müller, Sven Montag und Marcus Schmid. 


Vier Mauritius-Qualifikanten aus Österreich

Am darauffolgenden Wochenende stand dann zum zweiten Mal das österreichische Landesfinale der beliebten Turnierserie auf dem Programm. Gespielt wurde im GC Am Mondsee, welcher sich den insgesamt 36 Finalisten bei bestem darbot.



Nach einer Proberunde am Samstag wurde es am Sonntag ernst. In einer 18-Loch-Vorqualifikation im Modus „Wettspiel gegen Par“ wurden zunächst die acht besten Spieler nach Netto Vorgabe ermittelt. Anschließend wurden in vier Short-Track-Matchplay-Duellen im Modus Erster gegen Achter, Zweiter gegen Siebter etc. die vier Qualifikanten für das Weltfinale auf Mauritius ermittelt. Peter Schön, Andreas Esletzbichler, Thomas Salzmann und Red-Bull-Athlet Senad Grosic dürfen die österreichischen Farben beim Weltfinale nächstes Jahr im Heritage Resort auf Mauritius vertreten.

Das ist Short Track Matchplay

Short Track Matchplay ist eine Amateurserie mit von den beiden langjährigen Tour-Professionals Christoph Günther und Marcel Haremza entwickelter Spielform. Es handelt sich dabei um eine moderne und attraktive Neuinterpretation des klassischen Lochwettspiels und soll eine zeitgemäße Antwort für all diejenigen sein, die eine klassische 18-Loch-Runde als zu zeitintensiv und langatmig empfinden. Mit der verkürzten Spieldauer von maximal neunzig Minuten wird hier ein Duell Eins gegen Eins über 9-Loch ausgefochten, ein echter Wettstreit unter Freunden.

Besonders macht Short Track Matchplay zudem eine einfache Sonderregel: Diese besagt, dass der Führende, unabhängig von der tatsächlichen Anzahl gewonnener Löcher, nie mehr als “2 auf“ führen kann. Der zurückliegende Spieler kann somit bis zum Schluss voll attackieren. So wird die Spannung über mindestens acht Löcher hochgehalten.

Quelle: Short Track Matchplay

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