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South African Open: Koepka will ersten European-Tour-Sieg

Der jüngere Bruder des amtierenden US-Open-Siegers will sich über die European Tour zu Majorehren spielen. Kann er es seinem Bruder gleichtun?

Der jüngere Bruder des amtierenden US-Open-Siegers will sich über die European Tour zu Majorehren spielen. Kann er es seinem Bruder gleichtun?
Chase Koepka mit seinem Caddie bei der South African Open 2018. (Foto: Getty)


Mit der South African Open startet die European Tour ins Jahr 2018. Hauptsächlich treten im Glendower Golf Club Lokalmatadoren an, nur wenige europäische Spieler haben den Weg nach Gauteng gefunden, deutsche Pros sind gar nicht im Feld vertreten. Um so spannender ist es zu sehen, wer sich bei der South African Open durchsetzt.

Nach dem zweiten Tag haben sich zwei Europäer an die Spitze der South African Open gesetzt. Chris Paisley und Adrien Saddier zogen mit starken Runden am Freitag am Rest des Feldes vorbei. Der Franzose Saddier stellte mit neun unter Par (63) den Platzrekord ein und liegt bei einem Gesamtscore von 13 unter schlaggleich mit dem Engländer in Front. Der Vorsprung des Duos ist nach 36 Löchern durchaus beachtlich: vier Schläge hinter den Spitzenreitern belegt Jacques Kruyswijk den alleinigen dritten Rang


Ernie Els begeistert und sammelt spenden

Unterdessen fiel Chase Koepka, der jüngere Bruder des amtierenden US-Open-Siegers Brooks Koepka, auf den geteilten vierten Platz zurück. Nach dem ersten Turniertag der South African Open hatte der 24-Jährige nach einer 65 (-7) noch in Führung gelegen. Eine 71 in der zweiten Runde war nicht genug, um an der Spitze zu bleiben. Dennoch liegt der Amerikaner weiterhin aussichtsreich im Rennen, muss sich allerdings prominenter Konkurrenz erwähren. Koepka teilt sich den vierten Platz unter anderem mit dem zweifachen US-Open-Champion Retief Goosen sowie dem achtmaligen European-Tour-Sieger Branden Grace.

Publikumsliebling Ernie Els konnte derweil nicht mit der Spitze mithalten. "The big Easy" blieb am Freitag zwei unter Par (70) und notierte damit einen Schlag weniger als in der ersten Runde (71). Vor den Finalrunden liegt er auf dem geteilten 26. Platz. Zufrieden war er dennoch, denn viele Spieler kamen seinem Aufruf nach, sich im Zeichen der "Els for Autism Foundation" blau zu kleiden. Bei Twitter schrieb der 48-Jährige: "Danke an alle, die heute blau getragen haben, um Aufmerksamkeit für "Els for Autism" zu erregen." Els setzt sich seit vielen Jahren für die Förderung autistischer Kinder und die Erforschung der Krankheit ein.

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Tobias Hennig
Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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