Aktuell. Unabhängig. Nah.

Neue Game Improvement Eisen aus dem Hause TaylorMade

Speed-Bridge, Hybrar-Damper, Fluted-Hosel und Speed-Pocket -  TaylorMade geizt nicht mit Innovationen bei den neuen Eisen. Wie das alles zusammen wirkt, lesen Sie hier.

TaylorMade mit neuen Eisen - was haben die neuen Schläger drauf? (Foto: TaylorMade)
TaylorMade mit neuen Eisen - was haben die neuen Schläger drauf? (Foto: TaylorMade)

Zwei neue Eisensätze, passend zu den Hölzern, ersetzen die Modelle aus dem letzten Jahr. Durchbrüche sollen verbessernder Sound und weichere Haptik sein. Zusätzlich sollen die bekannten Technologien, die für die Länge verantwortlich sind, weiter optimiert werden.

Kleine und feine Unterschiede zwischen den Modellen

Beide Eisen haben die gleichen Technologien verbaut. Die einzigen Unterschiede liegen in der Größe und den Ausführungen der Technologien. Beim TaylorMade M6 Eisen ist alles ein wenig größer und extremer, was sich natürlich auch auf die Spieleigenschaften auswirkt. Das Profil ist deutlich großzügiger ausgelegt und man schlägt auch ein paar Meter weiter.

Beim TaylorMade M5 Eisen wurden zum Beispiel auf Design-Elemente verzichtet. Das Blutorange, das sonst überall in der aktuellen M-Familie vertreten ist, findet man hier nicht. Dafür machen diese Eisen einen sehr sportlichen Eindruck. Deswegen ist auch das Fluted-Hosel nur auf der Rückseite, sodass man es beim Ansprechen nicht sieht. Diese Technologie nimmt Gewicht aus dem Hosel, um den Schwerpunkt nach unten zu setzten.

Speed-Bridge als neue Innovation

Direkt ins Auge fällt einem die Speed-Bridge. Diese Brücke verbindet die Top-Line mit dem hinteren Teil des Eisens, sodass Vibrationen eingedämpft werden können. TaylorMade hat dazu auch Zahlen und Fakten parat, die das belegen. Aus Umfragen und langjährigen Studien geht hervor, dass Golfer einen kurzen und hohen Sound bevorzugen. Blades und Eisen mit verschwindend kleinem Cavity-Back rufen zum Beispiel genau so einen Sound hervor.



Durch die schiere Masse und die unterstützenden Eigenschaften ist es normal, dass Game Improvement Eisen mit dickem Cavity-Back mehr vibrieren und somit einen schlechteren Sound hervorrufen. Ohne die Speed-Bridge vibrieren die Eisen mit 3609 Hertz und 5,9 Millisekunden lang. Durch die Speed-Bridge konnten die Werte auf 3894 Hertz und nur 4,6 Millisekunden verbessert werden. Dies hört sich jetzt nach Zahlen an, die schwer einzuordnen sind, aber die Tendenz ist klar erkennbar. Blades, die allgemein am besten in Sound-Tests abschneiden, haben ähnliche Zeitwerte und liegen zwischen 4200 und 4300 Hertz. Dies ist jedoch das absolute Maximum.

Speed-Bridge kann noch mehr

Neben dem Sound dient die Speed-Bridge auch als Grundlage für die Technologien, die auf die Erhöhung der Geschwindigkeit abzielen. Hinter der Schlagfläche liegt die Speed-Pocket. Ein durchgängiger Schlitz erlaubt es der Schlagfläche, sich weiter zu verformen. An der Sohle ist jedoch ein kleines Inserat an Urethan verbaut, sodass kein Dreck in diesen Schlitz geraten kann. Da die Speed-Bridge das komplette Eisen stabilisiert und zusammenhält, wurde diese Lücke überhaut ermöglicht. Als letzte Neuerung nennt TaylorMade Hybrar-Damper. Dieser Stoff soll ebenfalls ungewollte Vibrationen eindämpfen.

Wäre das schwarze Inserat aus Urethan nicht in den Eisen, könnte man einfach hindurchblicken. (Foto: Golf Post)

Wäre das schwarze Inserat aus Urethan nicht in den Eisen, könnte man einfach hindurchblicken. (Foto: Golf Post)

Zusammengefasst hat TaylorMade nicht an Innovationen gegeizt. Insgesamt 18 Monate Forschung, Ideenentwicklung und Tests flossen in die neuen Eisen ein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn die neuen Game Improvement Eisen stechen in Sachen Performance heraus. Wer bereits auf die Eisensätze gespannt ist, muss noch bis Anfang Februar warten, um die Eisen testen oder kaufen zu können. Bis dahin können Sie sich weitere Bilder und Infos in unserer Datenbank einholen.

Noch keine Kommentare Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab