TaylorMade M3 und M4 Hölzer: Revolution der Schlagfläche dank "Twist-Face"
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TaylorMade M3 und M4 Hölzer: Revolution der Schlagfläche dank „Twist-Face“

Mit den Siegen, die die M1 und M2 Hölzer einfahren konnten, behauptete sich TaylorMade. Jetzt sollen die TaylorMade M3 und M4 Hölzer mit neuer Schlagfläche an den Erfolg anknüpfen.

Nach der Dominanz mit den M1 und M2 Hölzern auf den Profitouren wechselt TaylorMade nun die Namen und kommt als TaylorMade M3 und M4 zum neuen Jahr auf den Markt. (Foto: TaylorMade)
Nach der Dominanz mit den M1 und M2 Hölzern auf den Profitouren wechselt TaylorMade nun die Namen und kommt als TaylorMade M3 und M4 zum neuen Jahr auf den Markt. (Foto: TaylorMade)

Die M1 und M2 Driver von TaylorMade haben auf den großen Profitouren die meisten Siege eingefahren. Beeindruckende Werte und Distanzen konnten mit diesen Drivern erzielt werden, sodass sich viele bekannte Namen, wie Tiger Woods oder Rory McIlroy, mitunter für TaylorMade als neuen Ausrüster entschieden haben.

Mehr Fairways für jedermann dank Twist-Face-Technologie

Um den Vorlieben der Profis gerecht zu werden, hat man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Kein Golfer auf der Welt beschwert sich darüber, häufiger auf den Fairways zu liegen, weswegen die bahnbrechendste Technologie sich mit genau diesem beschäftigt. Zum ersten Mal wird die Twist-Face-Technologie angewandt.

Diese bezieht sich, wie der Name bereits vermuten lässt, auf die Schlagfläche des Drivers. Die Ferse der Schlagfläche wurde leicht geschlossen und es wurde an dieser Stelle Loft herausgenommen. Dadurch soll der für diese Trefferzone übliche Slice minimiert werden, sodass man immer noch auf dem Fairway bleibt.

An der Spitze der Schlagfläche wurde hingegen etwas Loft dazu genommen und die Schlagfläche etwas geöffnet. Der Hook, der normalerweise aus dieser Trefferzone resultiert, soll somit verringert werden und die Folge sind mehr getroffene Fairways trotz schwach getroffener Schläge.

Beim TaylorMade M3 und TaylorMade M4 Driver soll die Twist-Face-Technologie für mehr getroffene Fairways sorgen. (Foto: TaylorMade)

Beim TaylorMade M3 und TaylorMade M4 Driver soll die Twist-Face-Technologie für mehr getroffene Fairways sorgen. (Foto: TaylorMade)

Viel Individualität beim TaylorMade M3 Driver

Ähnlich wie beim Vorgängermodell, dem M1-Driver, gibt es beim M3-Driver ein Schienensystem, das ein Verschieben eines Zusatzgewichtes ermöglicht. In dem diesjährigen Modell ist dies in einer Y-Form verarbeitet worden, sodass das Gewicht laut Angaben des Herstellers noch besser verteilt werden kann.

 

Beim M4 Driver gibt es diese Einstellungsmöglichkeiten nicht. Trotzdem bietet TaylorMade mit dem TaylorMade M4 D-Type einen anderen Driverkopf, der Spielern mehr Fehlerverzeihung bieten soll und die ungeliebte Fade- beziehungsweise Slice-Kurve eliminieren soll.



 Neues Material in der Schlagfläche der Hölzer

Mit einer Legierung aus Cobalt und Nickel wurde die Schlagfläche der Hölzer entscheidend verändert. Diese ist durch die gewählten Materialien besonders hart, soll aber trotzdem Gewicht einsparen, das an anderer Stelle im Schlägerkopf eingesetzt wird.

Beim TaylorMade M3 Holz wird dieses gewonnene Gewicht unter anderem für das verschiebbare Gewicht eingesetzt, das ähnlich, wie beim großen Bruder - dem TaylorMade M3 Driver - funktioniert. Verrückt man das Gewicht in die dafür vorgesehenen Positionen, können Flugkurven und Höhe des Ballflugs verändert werden.

Beim TaylorMade M4 Fairwayholz gibt es neben der Standardversion auch eine Ausführung, die extra für die Profis und Low-Handicapper angefertigt wurde - das TaylorMade M4 Tour Fairwayholz. Der Kopf wurde verkleinert und die Schlagfläche niedriger gelegen, weswegen mehr Kontrolle und eine flachere Flugkurve geboten werden soll.

TaylorMade M3 Hybrid - einzigartige Anpassungsmöglichkeiten

Die Familie der Hölzer schließen die Hybride beziehungsweise die Rescues ab. Wie bei dem Driver und dem Holz präsentiert sich das TaylorMade M3 Hybrid mit einem Gewicht in der Sohle, das an die persönlichen Vorlieben angepasst werden kann. Diese Technologie, gepaart mit einem verstellbaren Hosel, bietet im Hybrid-Bereich einzigartige Individualität.

Beide Hybride (M3 und M4) ähneln sich optisch. Die Krone besteht aus einem silbernen Part, der näher an der Schlagfläche ist, und einem glänzenden schwarzen Bereich, der den hinteren Bereich ausmacht. Somit soll dem Spieler beim Ansprechen des Balles eine Art Zielhilfe gegeben werden.

Das TaylorMade M3 Hybrid überzugt mit diversen Anpassungsmöglichkeiten. (Foto:

Das TaylorMade M3 Hybrid überzugt mit diversen Anpassungsmöglichkeiten. (Foto: TaylorMade)



Mit neuen Zahlen zu alter Stärke?

In den letzten Jahren konnte TaylorMade mit der Flotte an Drivern und Hölzern die meisten Turniersiege einfahren. Nach nun drei Generationen der M1 Hölzer (M2 bisher nur zwei Generationen) soll mit der logischen Zählweise (M3 und M4) eine neue Ära angebrochen werden. Bei Proberunden wurden die neuen Schläger schon in Bags der Tour-Stars gesichtet und es wird nicht lange dauern, bis die vielen Stars die ersten Siege mit den neuen Waffen einfahren werden.

Wenn Sie noch weitere Informationen zu den neuen Schlägern von TaylorMade suchen, können Sie sich durch unsere Equipment-Datenbank klicken, um dort mehr über die technologischen Neuheiten zu erfahren. Werfen Sie auf jeden Fall zusätzlich noch einen Blick in unsere Fotostrecke, mit allen Neuheiten der M3 und M4 Familie.


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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Hallo GolfPost Redaktion, das ist eine absolute Driver Evolution! Das darauf noch niemand gekommen ist, ist eigentlich unbegreiflich! Wahrscheinlich zu einfach! Wenn Ihr Tester sucht – ich würde dafür brennen! Bin in der Augomobilentwicklung tätig und von der Einfachheit und Logik dieser neuen Idee bzw. Technologie so begeistert! Leider wird das Teil wieder so unglaublich teuer sein ….

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