TaylorMade vs. PXG - der Streit geht weiter
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TaylorMade vs. PXG – der Streit geht weiter

Nachdem PXG gegen TaylorMade vor Gericht zog, wendet sich jetzt das Blatt und TaylorMade schießt scharf zurück.

TaylorMade und PXG treffen sich erneut im Gerichtssaal. (Foto: TaylorMade/ PXG)
TaylorMade und PXG treffen sich erneut im Gerichtssaal. (Foto: TaylorMade/ PXG)

Das Duell zwischen PXG und TaylorMade geht in die zweite Runde. Im September machte PXG Schlagzeilen, als sie den Konkurrenten TaylorMade verklagten, weil dieser angeblich Patente der Edelmarke verletze - die Klage wurde abgewiesen. Jetzt geht es zwischen den beiden Schlägerherstellern im Rechtsstreit weiter.

TaylorMade schlägt zurück

Die einstweilige Verfügung, die PXG im September gegen TaylorMade erwirken wollte, schlug fehl - und jetzt wendet sich das Blatt auf einmal. Wie Golf Digest berichtet, reichte nun TaylorMade vor dem U.S. Bundesgericht in Arizona Klage ein und beschuldigt wiederum PXG Patente zu verletzten. Eine ziemlich verfahrene Situation.

Mit den eingereichten Dokumenten will TaylorMade den Verkauf von PXG's 0311 Eisen, den 0811 Drivern und den 0341 Fairwayhölzern stoppen. Das 189-seitige Dokument führt außerdem aus, dass TaylorMade keine Patente von PXG verletzt habe und zeigt ebenso, wie PXG gegen sieben verschiedene Patente verstoße. Die von Bob Parsons gegründete Edelmarke wechselt aus der Rolle der Klägerin nun auf die Anklagebank. Wie das Gericht entscheiden wird, ist derzeit völlig offen.

Der Auslöser des Streits...

... sind die Anfang 2017 erschienenen P790-Schläger von TaylorMade. Bob Parsons erlärte damals in einem kurzen Tweet seiner Fangemeinde, dass die Eisen gegen viele Patente seiner Firma verstoßen würden.



Ein Gericht entschied damals allerdings, die einstweilige Verfügung, die PXG gegen den Verkauf der TaylorMade-Eisen erzwingen wollte, zurückzuweisen. „Während TaylorMade die Eigentumsrechte von anderen respektiert, werden wir uns immer gegen falsche Anschuldigungen von Rechtsverletzungen zur Wehr setzen“, erklärte ein TaylorMade Verantwortlicher nach der Gerichtsverhandlung. „Der Sieg im Gerichtssaal bekräftigt unsere feste Überzeugung in unsere Produkte und Technologien“, führte er weiter aus.

Die erste Runde vor Gericht ging also klar an TaylorMade - Runde zwei ist eröffnet.


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