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Tiger Woods mit Top-5-Ergebnis – aber erneut ohne Major-Sieg

Tiger Woods schafft es nicht, seinen 15. Major-Sieg zu erspielen. Mit Drop, Strafschlag  & Co stand er doch stets im Mittelpunkt des Interesses.

Tiger Woods war seine Enttäuschung in der Finalrunde des US Masters 2013 deutlich anzusehen. (Foto: Getty)

Tiger Woods - Golf Post

Tiger Woods inmitten der Zuschauermassen am Finaltag des US Masters 2013 (Foto: Getty).

Mit drei Saisonsiegen im Gepäck angereist und dementsprechend als Top-Favorit in die 77. Auflage der US Masters gestartet, konnte Tiger Woods nicht ganz die hohen Erwartungen der Fans erfüllen. Bis zum 15. Loch der zweiten Runde lief alles nach Plan. Bis dato lag Tiger Woods bei fünf unter Par und spielte ganz vorne mit. Dann passierte das Unheil. Ein nahezu perfekter Annäherungsschlag trifft den Flaggenstock und der Ball springt zurück und rollt ins Wasser. Statt einem sicheren Birdie muss Woods nach einem Drop ein Bogey notieren. Damit war die Luft ein wenig raus für den Weltranglistenersten.

Große Diskussionen um Tiger Woods Drop-Shot

Doch damit nicht genug. Nach der zweiten Runde wurde bekannt, dass Tiger Woods bei seinem Drop einen Regelverstoß begangen hatte. Statt nach seinem Schlag in das Wasser so nahe wie möglich an der Stelle, von der er zuvor gespielt hatte, zu droppen, entschied er sich zwei Yards weiter zurück zu droppen. Da er dies in einem TV-Interview nach der Runde offen eingestand, wurde diese Situation eingehend von den Offiziellen geprüft. Von Disqualifikation über freiwilligen Rückzug bis hin zu Strafschlägen wurde alles diskutiert. Letztendlich wurde eine vor zwei Jahren neugeschaffene Regel angewendet, nach der Regelverstöße, die im Nachhinein durch TV-Beweise bewiesen werden, mit zwei Strafschlägen geahndet werden.

Tiger Woods ohne Glück auf den Grüns in Augusta

Die ganze Diskussion, an der sich auch viele Spieler und Journalisten beteiligten und Tiger Woods' freiwilligen Rückzug forderten, steigerte nicht gerade seinen Erfolg in Augusta. Am Samstag spielte er zwar fünf Birdies, aber eben auch drei Bogeys, so dass er mit vier Schlägen Rückstand in die Finalrunde startete. In der Finalrunde zeigte der US-Amerikaner dann wie gewohnt großes Golf, konnte aber wie schon in den letzten Jahren die entscheidenden Eagle- oder Birdie-Putts nicht lochen, um eine wirkliche Aufholjagd zu starten. Mit einer 70er Runde zum Schluss beendet Tiger Woods damit das Turnier bei fünf unter Par. Seit 2011 konnte er damit keine Runde mehr in den 60er spielen.

Nächste Chance für Tiger Woods bei den US Open im Merion GC

Auch die Jagd nach dem ewigen Major-Rekord von 18 Major-Titeln von Jack Nicklaus muss er so weiter vertagen. Im Juni gibt es bei den US Open im Merion Golf Club in Pennsylvania die nächste Chance für Tiger Woods.


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