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Arnold Palmer, der unvergessene „König“ des Golf

Heute vor genau einem Jahr verlor die Golfwelt eine ihrer größten Ikonen. Ein Blick zurück auf ein Leben, das dem Golfsport für immer seinen Stempel aufdrückte.

Arnold Palmer erster Todestag 2017
Arnold Palmer beim Masters 2015, standesgemäß im Green Jacket. (Foto: Getty)

Arnold Palmer war Teil der "Big Three", für viele gar der Größte von allen. Zwar gewann er nicht so viele Majors wie Jack Nicklaus, trotzdem prägte er den Golfsport wie kaum ein anderer. Vor einem Jahr verstarb der "King" - und wird seitdem schmerzlich vermisst.

Lang lebe der König

Nach seinem Tod zeigte sich die weltweite Verehrung für den Arnold Palmer mehr denn je. In den Herzen der Golfgemeinde lebt der "König" weiter. Das Gedenken nimmt die vielfältigsten Formen an - sei es mit seiner Unterschrift und den Jahren seiner Geburt und seines Todes an der Tribüne der British Open 2017 oder die Schuhe, mit denen Rickie Fowler beim Arnold Palmer Invitational für Furore sorgte.

(Foto: Getty)

(Foto: Getty)

Mit einem modischen Statement gedachte ihm auch Marc Leishman, der im März eben jenes erste Arnold Palmer Invitational gewann, das ohne den Gastgeber stattfinden musste und der damit der Erste war, der die neue "zweite Trophäe" entgegennehmen durfte: Den "Arnie's Army"-Cardigan, den von nun an jeder Sieger des Turniers tragen darf.


Und auch an den Theken dieser Welt wird der Name Arnold Palmer noch häufig fallen, auch wenn gerade nicht von Golf die Rede ist, schließlich ist er sogar Namensgeber eines Getränks. Die Familientradition um den Sport mit dem kleinen weißen Ball, auf den Palmer zeitlebens so einen großen Einfluss ausübte, bleibt ebenfalls bestehen: Die Golfgeschichte der Familie schreibt auf der PGA Tour sein Enkel Sam Saunders weiter. Doch auch, wenn dem nicht so wäre: Dem Golfsport, wie wir ihn kennen und lieben, haftet der Fingerabdruck von Arnold Palmer an. Für immer.



Arnold Palmer: Mensch und Mythos

Denn mehr als jeder andere war Palmer derjenige, der Golf populär machte. Im Juni 1960, inmitten der Sternstunde seiner eigenen Karriere, ernannte er die PGA Championship, die er selbst nie gewinnen sollte, zum vierten Major und schuf damit den modernen Grand Slam. Sein Spiel der Inbegriff von Mut und Kraft, er selbst sympathisch, volksnah und sportsmännisch. Er mobilisiert die Massen vor den immer häufiger werdenden Fernsehübertragungen - und wusste diese gekonnt zu nutzen. Der Name "Arnold Palmer" etablierte sich mit den Jahren als Marke, sein Fanclub nennt sich einprägsam "Arnie's Army". Er selbst wurde überlebensgroß - eine Lichtgestalt, eine echte Legende.

Eine Legende, die am Abend des 25. Septembers in Pittburgh an den Komplikationen eines Herzleidens verstarb, nur 15 Tage, nachdem er seinen 87. Geburtstag gefeiert hatte. „Golf hat einen großartigen Freund verloren“, schrieb damals Jack Nicklaus und sprach damit vielen aus der Seele: „Er war der König unseres Spiels und wird es immer bleiben!“


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