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Top 20 – Maximilian Kieffer behält Durchblick in Südafrika

Bei der Tshwane Open sammeln drei Deutsche wichtige Punkte für die Saisonwertung. An der Spitze feiert ein Lokalmatador eine persönliche Premiere.

Maximilian Kieffer landete bei der Tshwane Open in Südafrika in den Top 20.
Maximilian Kieffer landete bei der Tshwane Open in Südafrika in den Top 20. (Foto: Getty)

Mit der Tshwane Open verabschiedet sich die European Tour aus Südafrika und erneut hat ein Lokalmatador die Konkurrenz dominiert. Das deutsche Trio im Wochenende zeigte im finalen Durchgang unterschiedliche Leistungen, feierte dennoch gute Ergebnisse im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen.

Mit Zwischenspurt in die Top 20

Die beste Platzierung erreichte Maximilian Kieffer. Nach verkorkstem Auftakt ins Turnier und anschließendem Zwischenspurt am Freitag, der ihn nach vorne beförderte, sorgten zwei solide Runden am Wochenende schließlich mit sieben unter Par für ein Top-20-Ergebnis.

Lange Zeit sah es für Kieffer am letzten Tag der Tshwane Open vor den Toren der Hauptstadt Pretorias so aus, als könne er nochmal in die Spitzengruppe vorstoßen. Er erspielte sich Birdiechancen in Serie, nutzte diese zum Ende der Front Nine auch konsequent, bevor in der Folge der Faden riss. Einzelne ungenaue Schläge brachten Maximilian Kieffer unter Druck und führten zu Schagverlusten. Nichtsdestotrotz sicherte er sich auf dem geteilten 18. Rang liegend erneut wichtige Punkte für die Saisonwertung.



Ritthammer mit kleinem Wunder bei Tshwane Open

Ebenfalls ins Preisgeld und in die Punkte kamen Bernd Ritthammer und Alexander Knappe. Knappe (-3/T45) musste sich zwar am Finaltag mit einer Runde über Par begnügen, welche ihn im Feld zurückfallen ließ, dennoch zeigte der Challenge-Tour-Aufsteiger, dass er in der höchsten Spielklasse mithalten kann.

Ritthammer machte derweil aus seinem Einzug ins Wochenende auf den aller letzten Drücker das Beste. Nur ein Eagle am abschließenden Loch der zweiten Runde brachte ihm noch die Hoffnung auf den Cut. Unter größtem Druck schaffte er tatsächlich das kleine Wunder, sprang befreit aufspielend am Folgetag weit nach vorne, bevor er sich am Ende mit insgesamt sechs unter Par auf T22 zum zweiten Mal in dieser Saison Punkte sicherte.

Lokalmatador dominiert im Finale die Konkurrenz

Ganz vorne kam im gleichzeitig kaum mehr Spannung auf. Zwar rechneten sich etliche Akteure im eng zusammenliegenden Feld Hoffnungen auf den Titel aus, der südafrikanische Lokalmatador Dean Burmester setzte sich jedoch früh ab und ließ die Konkurrenz eindrucksvoll hinter sich.



Nach sieben Birdies auf den ersten zehn Löchern war die Entscheidung quasi gefallen, der Vorsprung schien nicht mehr einzuholen. Auch wenn Burmester anschließend noch drei Bogeys unterliefen und der Vorsprung deshalb am Ende nur drei Schläge auf die Verfolger Mikko Korhonen aus Finnland sowie den Spanier Jorge Campillo betrug - der erste European-Tour-Sieg war unter Dach und Fach.

Marcel Siem hatte sich als vierter Deutscher Starter bereits nach der zweiten Runde und deutlich verpasstem Cut aus dem Wettbewerb in Südafrika verabschiedet.

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