Turnier-Round-Up: Amerikaner triumphieren beim Walker Cup 2017
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Turnier-Round-Up: Amerikaner siegreich beim Walker Cup

Nach der Niederlage 2015 gelingt es dem Team USA, den Gegnern aus Großbritannien und Irland den Walker Cup wieder zu entreißen.

Walker Cup 2017 Team USA siegt über Großbritannien und Irland Facebook
Die Amateure des amerikanischen Walker-Cup-Teams triumphierten über die britisch-irische Konkurrenz. (Foto: Getty)

Während in dieser Woche die deutschen Spieler und Spielerinnen auf der Pro Golf Tour, auf der Challenge Tour und auch auf der LPGA Tour mit guten Ergebnissen glänzen konnten, musste die Champions Tour bei ihrem ersten Turnier in Japan ohne ihren Spitzenreiter Bernhard Langer auskommen. Den Profis beim japanischen Debut stahl allerdings ohnehin das amerikanische Amateurteam mit ihrem beeindruckenden Walker-Cup-Sieg die Show. Auf der Symetra Tour indes konnte Sophia Popov punkten.

Amerikaner machen die Niederlage von 2015 vergessen

Alle zwei Jahre tritt beim Walker Cup ein Amateur-Team aus den USA gegen eines aus Großbritannien und Irland an. Bei der letzten Austragung in 2015 im Royal Lytham & St. Annes hatten die Amerikaner sich an den Inseleuropäern die Zähne ausgebissen und mit sieben Punkten Rückstand eine heftige Niederlage verschmerzen müsste. Diese machten sie beim diesjährigen Wettkampf auf dem North Course des Los Angeles Country Club vergessen und siegten mit einem Ergebnis von 19:7.

Einen beachtlichen Beitrag zu den 19 Punkten, die mit dem Rekord von 1993 in Interlachen gleichziehen - damals ebenfalls von den Amerikanern erreicht - leistete ein Trio. Collin Morikawa, Doug Ghim und Maverick McNealy holten jeweils vier Punkte, überließen ihren Gegnern keinen einzigen und schrieben mit dieser Leistung Walker-Cup-Geschichte. Auch der jüngste Spieler des Events, der 18-jährige Norman Xiong, hatte gute Chancen gehabt, mit einer 4-0-Bilanz aus seinen Matches hervorzugehen, hatte sich allerdings in seinem letzten Duell dann doch Scott Gregory geschlagen geben müssen.



Colin Montgomerie siegt bei Debut in Japan

Die erste Austragung eines PGA-Tour-Ablegers in Japan feierte währenddessen die Champions Tour, deren Japan-Premiere zwar ohne den Charles-Schwab-Cup-Führenden Bernhard Langer stattfand, dafür aber einen umso lebhafteren Auftakt voll interkulturellem Austausch erfuhr. Mit 14 Schlägen unter Par konnte sich der Schotte Colin Montgomery als erster Sieger bei dem Turnier in Japan feiern lassen, während sich mit nur einem Schlag Abstand der Amerikaner Billy Mayfair den zweiten Platz mit seinem Landsmann Scott McCarron teilt, der damit dem Spitzenreiter Langer im Charles Schwab Cup stetig näherkommt.

Sophia Popov wird geteilte Vierte

Nicht nur auf der LPGA Tour konnten sich deutsche Damen über Top-20-Platzierungen freuen, auch auf ihrer "kleinen Schwester", der Symetra Tour, lieferte eine deutsche Proette ab: Nach einer hervorragenden 68 zum Auftakt der Garden City Charity Classic at Buffalo Dunes ließ Sophia Popov zwar nach, trotzdem reichte es mit einem Schlag über Par für den geteilten vierten Platz. Damit liegt Popov im "Race to the Card" derzeit auf Rang 13. Ihre Landsfrau Isi Gabsa belegte in Kansas den geteilten 49. Platz.

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