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Patrick Reed gewinnt das US Masters 2018

Patrick Reed sichert sich das Grüne Jackett beim US Masters 2018. Jordan Spieth Rekord-Finalrunde und Rickie Fowlers Endspurt reichen nicht mehr.

Patrick Reed gewinnt das US Masters 2018. (Foto: Getty)
Patrick Reed gewinnt das US Masters 2018. (Foto: Getty)

Das Finale des US Masters 2018 versprach vor Beginn zu einem Zweikampf zwischen Patrick Reed und Rory McIlroy zu werden. Ryder-Cup-Vergleiche wurden angestellt und viele hofften und erwarteten ein Duell wie 2016 in Hazeltine National Golf Club. Dieses ereignete sich allerdings nicht, da McIlroy auf seiner Finalrunde nicht in Fahrt kam und Patrick Reed seine Führung gegen den Angriff von Jordan Spieth verteidigen konnte. Verdient gewinnt Reed folgerichtig mit dem US Masters 2018 seinen ersten Majortitel. Neben dem Grünen Jackett erhielt Reed für seinen Sieg im Augusta National Golf Club 1,6 Mio Euro Preisgeld.

Patrick Reed wehrt Angriff von Jordan Spieth ab und siegt

Spieth, Masters-Champion von 2015, übernahm im Laufe der Runde den Platz als Verfolger von McIlroy und spielte sich in einen wahren Birdie-Rausch. Ganze neun Schlaggewinne konnte Spieth verzeichnen und Reed so unter Druck setzen. An Loch 16 lochte Spieth zu seinem letzten Birdie des Tages und zog damit erstmals mit Reed gleich. Zu dem Zeitpunkt fehlte dem jungen Texaner nur noch ein weiteres Birdie für den geteilten Platzrekord, doch Spieth kassierte am letzten Loch noch ein Bogey und musste damit die Hoffnung auf ein Playoff und alle Siegträume begraben.

Selbige Hoffnungen kamen auch kurz vor Ende der Finalrunde noch einmal bei Rickie Fowler auf, der ab Loch 12 insgesamt vier Birdies notierte und sich mit dem finalen Schlaggewinn auf Bahn 18 noch auf 14 Schläge unter Par und den alleinigen zweiten Rang spielte.



Doch weder Spieth noch Fowler konnten die abgeklärte und starke Vorstellung des neuen Masters-Champions Patrick Reed gefährden. Der 27-Jährige spielte zwar nicht so furios auf wie noch am Moving Day, doch seine Führung geriet nur kurz ins Wanken. Reed zeigte sich besonders nervenstark, als er jedem seiner Bogeys am Finaltag umgehend ein Birdie folgen ließ und so seinen Score beisammen hielt. Am Ende spielte Reed eine solide 71er Runde und sicherte sich das Grüne Jackett mit einem Gesamtergebnis von 15 Schlägen unter Par.

Im anschließenden Interview gab er zu, dass er vor der Finalrunde Respekt hatte, aber auch wusste, was auf ihn zukomme. So erwartete er Attacken der anderen Spieler und war sich auch sicher, dass Bogeys fallen würden. Doch er wollte dieses Major unbedingt gewinnen, so Reed weiter, und kämpfte daher um den Sieg.

Bernd Wiesberger bester deutschsprachiger Spieler

Bernd Wiesberger zeigte zum Abschluss des US Masters 2018 noch einmal eine solide Vorstellung und beendete das Turnier mit einer Even-Par-Runde und insgesamt einem Schlag unter Par. Wiesberger lochte dabei zu wenige Putts am Wochenende, um sich in die roten Zahlen und in Richtung Top 20 zu spielen. Demnach fiel auch seine Einschätzung im abschließenden Interview mit Golf Post aus. So entgegnete Wiesberger, dass die Grüns ihm am Wochenende zu schaffen gemacht haben und er mit seinem Spiel nicht zufrieden gewesen sei. Enttäuscht resümierte er, dass am Wochenende viel mehr möglich gewesen sei. Sein geteilter 24. Rang bedeutet dennoch das beste Ergebnis unter den deutschsprachigen Spielern.


Langer, Kaymer und Woods beenden das Turnier mit gemischten Gefühlen

Während Tiger Woods am Finaltag erstmals in den 60ern spielte und eine 69 (-3) notierte, beendeten Bernhard Langer und Martin Kaymer das Turnier nicht mit einer Runde unter Par. Die ausführlichen Infos zur Finalrunde der drei Profis finden Sie in unterstehendem Link.

Paul Casey und Webb Simpson sorgen für Rekorde beim US Masters 2018

Der Engländer Paul Casey und der Amerikaner Webb Simpson spielten am Finaltag des US Masters 2018 zwar nicht mehr um den Sieg mit, doch sorgten sie mit ihren jeweiligen Runden und Schlägen für zwei Rekorde. Casey sicherte sich in der Amen Corner den geteilten niedrigsten Score auf dem berühmten Drei-Loch-Stretch und spielte nur aufgrund zweier abschließender Bogeys keine Rekord-Abschlussrunde.



Webb Simpson sorgte ebenfalls für einen "geteilten" Rekord, indem er gleich zwei aufeinanderfolgende Löcher beim US Masters 2018 mit einem Eagle beendete. Wie dies zu Stande kam und welch hervorragende Schläge er dabei spielte, können Sie hier im Video sehen.

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