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US Masters 2019: Bernhard Langer mit heftigem Finish, Kaymer versöhnlich

Am Finaltag des US Masters 2019 spielten Bernhard Langer und Martin Kaymer sehr unterschiedliche Runden und hatten mit dem Ausgang des Turniers nichts mehr zu tun.

Martin Kaymer und Bernhard Langer beenden das US Masters 2019 mit gemischten Gefühlen. (Foto: Getty)
Martin Kaymer und Bernhard Langer beenden das US Masters 2019 mit gemischten Gefühlen. (Foto: Getty)
Turnierportrait zu diesem Thema
PGA Tour Live Golf - Livescoring
Ort: Augusta National Golf Club
Datum: -
Preisgeld: $11.000.000
Deutsche Teilnehmer: Martin Kaymer, Bernhard Langer
LIVE-TV: Do.-Sa. ab 21:00 Uhr; So. ab 20:00 Uhr auf Sky

Die Voraussetzungen vor dem Finaltag des US Masters 2019 waren bei den beiden deutschen Startern Bernhard Langer und Martin Kaymer sehr unterschiedlich. Langer, der Routinier zweimalige Masters Champion, hatte die Zuschauer und Fachpresse einmal mehr verzückt und sorgte ob seiner Konstanz aller Ortens für Staunen. Sicher hatte er den Cut geschafft und viele trauten ihm auch am Finaltag eine erneute Ergebnisverbesserung zu.

Anders sah es bei Martin Kaymer aus. Der Rheinländer hatte einmal mehr mit dem Augusta National Golf Club zu kämpfen und zeigte sich selbstkritisch, ob seiner aktuellen Leistungen. Am Finaltag sollten die beiden Deutschen dann aber die Rollen tauschen und Kaymer wusste zu überzeugen, während Langer nun doch einmal vom Augusta National GC bezwungen wurde.

Martin Kaymer verlässt das US Masters 2019 mit gutem Gefühl

An den ersten drei Tagen sollte es für Kaymer nicht zu Runden unter Par reichen, weshalb er sich am Finaltag noch einmal einiges vorgenommen hatte. Aufgrund der Gewitterankündigungen und den dadurch angepassten Startzeiten und Flighteinteilungen startete Kaymer auf der Back Nine des Augusta National GC. Hier überstand er die gefürchtete Amen Corner, genauer gesagt die Löcher 11 bis 13 schadlos und legte an Bahn 13 sogar sein erstes Birdie hin.

Eine Bogey-Birdie-Folge ließen den 34-Jährigen die ersten neun Löcher seiner Finalrunde unter Par bestehen. Auf den ersten neun Löchern des Platzes ging es schließlich für den zweimaligen Major Champion darum, dieses Ergebnis zu halten oder gar auszubauen. Ein erneuter Birdie-Bogey-Stretch an den Bahnen 2 und 3 sorgten für Abwechslung auf der Scorekarte, die ansonsten recht konstant mit Par gefüllt wurde.

Im anschließenden Interview mit unserem Mann vor Ort in Augusta zeigte sich Kaymer zufrieden. "Ich habe den Platz heute sehr gut gespielt und hätte sogar drei bis vier Schläge unter Par spielen können. Ich habe jedoch einige Putts nicht gelocht. Aber heute bin ich sehr zufrieden. Ich habe mehr Fairways getroffen und meine Abschläge waren besser." Dennoch macht Kaymer der Platz weiterhin zu schaffen, wie er ebenfalls betonte. "Ich spiele halt immer nur so um Par rum, aber der Platz ist einfach sehr schwer für mich. Das wird sich auch in den nächsten zehn Jahren nicht ändern".



Es bleibt zu hoffen, dass Kaymer auch in diesen angesprochenen zehn Jahren noch beim Masters aufteen darf, da seine Major-Qualifikation über den Sieg bei der US Open 2014 im kommenden Jahr ausgelaufen sein wird und die deutsche Nummer 1 erst einmal wieder die Top 50 der Weltrangliste erreichen muss.


Bernhard Langer erwischt es am Finaltag des US Masters 2019

Nachdem Bernhard Langer an den ersten beiden Tagen des US Masters 2019 für Staunen und Jubel unter den Golffans sorgte, setze sich der Trend vom Moving Day in seiner Finalrunde fort und es erwischte den Routinier recht heftig. Ganze drei Doppelbogeys musste der gebürtige Schwabe über sich ergehen lassen und es wirkte tatsächlich so, als ob er nunmehr abgekämpft war. Zu wenige Birdiechancen konnte sich Langer erarbeiten und am Ende standen lediglich zwei Schlaggewinne zu Buche.



Alles in allem wurde es am Sonntag des US Masters 2019 für Langer eine 78, die sein abermaliges souveränes Erreichen des Wochenendes und sein Auftreten im Augusta National GC aber in keinster Weise schmälern wird. Vielmehr dürfte es den Muster-Athleten weiter anspornen hart an sich zu arbeiten und 2020 zurückzukehren, um dann wieder vier Runden Spitzengolf zu zeigen.

Langer zeigte sich im Gespräch mit den Journalisten und unserem Mann vor Ort in Augusta demnach auch recht reflektiert. "Es ist halt einfach ein schwieriger Platz hier und ich habe heute zu viele Doppelbogeys gespielt. Die ersten beiden Tage waren sehr gut und gestern wurde es schon ein kleiner Einbruch. Heute habe ich dann eigentlich gut angefangen mit zwei unter Par nach drei Loch, aber dann kam das erste Doppelbogey. Ich habe die letzten beiden Tage eigentlich genug Birdies gemacht, aber die Doppelbogeys und Bogeys waren dann einfach zu viele."


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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Wie kann man bei so einer Platzierung noch etwas positives an seiner Spielweise finden.
    Es ist so wie immer und mit seiner Einstellung und Zufriedenheit wird sich hieran auch nichts ändern. Nächste Saison europäische Tour ohne Major-Turniere. Vielleicht kann er da wieder Fuß fassen, was für ihn auch nicht einfach werden wird !

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