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Golf-Weltspitze schwächelt bei der US Open

Die Weltspitze im Golfsport zeigt sich bei der US Open 2016 noch nicht in Topform. Gegen Underdog Andrew Landry sieht sie alt aus.

Jordan Spieth hatte am ersten Tag der US Open seine Probleme mit dem durchnässten Platz. (Foto: Getty)
Jordan Spieth hatte am ersten Tag der US Open seine Probleme mit dem durchnässten Platz. (Foto: Getty)

Während der Underdog Andrew Landry die US Open 2016 bisher aufgemischt hat und mit vier unter Par einen neuen Auftaktrundenrekord aufgestellt hat, blieben die Superstars der Golfwelt hinter den Erwartungen zurück. So konnten weder Jordan Spieth noch Rory McIlroy beim zweiten Major des Jahres glänzen - bis jetzt. Auch dem Weltranglistenzweiten und -dritten haben die starken Gewitter während des ersten Tages und die damit verbundene Rundenunterbrechung wohl zugesetzt.

Rory McIlory und Jordan Spieth aus dem Takt

Besonders die zweite Hälfte der ersten Runde hat Rory McIlroy einige Plätze gekostet. Nachdem der Nordire zunächst mäßig ins Turnier eingestiegen war und die Front Nine mit zwei über Par beendet hatte, lief es auf der Back Nine überhaupt nicht. Dort notierte McIlroy gleich fünf Schlagverluste und rutschte somit in die Tiefen des Leaderboards der US Open mit insgesamt sieben Schlägen über Par. Doch McIlroy wusste bereits, was er besser machen will: "Um wieder zurück ins Turnier zu kommen, muss ich jeden Putt lochen, der innerhalb von drei Metern liegt." Aber auch mental wird sich der vierfache Majorsieger auf Runde zwei pushen müssen: "Für mich ist es das schwierigste, positiv zu bleiben und mich nicht selbst runterzuziehen."

Etwas - wenn auch nur wenig - besser lief es beim Titelverteidiger Jordan Spieth. Der Texaner verbuchte wie sein Konkurrent von der grünen Insel auf den ersten Neun ebenfalls zwei Schlagverluste, hatte aber im Gegensatz zu McIlroy auf den zweiten Neun weniger Probleme und blieb insgesamt Even Par. Jordan Spieth könnte nach Curtis Strange (1988-89) der erste sein, der die US Open zwei Mal hintereinander gewinnen könnte.

Ganz und gar nicht zufrieden war Rickie Fowler: "Das war nicht der Start, den ich mir erhofft hatte", so Fowler. Bei sechs unter Par liegt er mit gleichauf mit Bernd Wiesberger. Auch er war wohl auf so viel Regen und Unterbrechung nicht eingestellt. Acht Schlagverluste und zwei Birdies sprechen für sich. Besonders bitter war sicher das Doppelbogey auf der 3.

Zwischenstand bei der US Open 2016


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