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US Open 2018: Moving Day geprägt von Führungswechseln – „DJ“ bröckelt

Wenngleich diverse Spieler über kurz oder lang die Führung am Moving Day der US Open 2018 inne hatten führt Dustin Johnson - aber nicht mehr allein.

Dustin Johnson behielt am Moving Day der US Open 2018 zwar seine Führung, büßte aber gegenüber der Konkurenz viele Schläge ein. (Foto: Getty)
Dustin Johnson behielt am Moving Day der US Open 2018 zwar seine Führung, büßte aber gegenüber der Konkurenz viele Schläge ein. (Foto: Getty)

Nur drei Runden unter Par gelangen den Spielern bei der US Open 2018 am Moving Day, der damit seinem Namen alle Ehre machte. Spieler, die schon weit abgeschlagen schienen, rückten plötzlich wieder in die Spitzengruppe vor. Seinen Anteil daran hatte auch der Führende, Dustin Johnson, der dem Rest des Feldes weit entgegen kam.

Dustin Johnson, der nach der zweiten Runde der US Open 2018 schon vier Schläge Vorsprung gehabt hatte, "zerlegte" sich auf der Front Nine des Moving Days und verspielte in windeseile seinen Vorteil. Auf Bahn 2 kassierte der Longhitter gleich ein Doppelbogey mit seinem ersten Dreiputt des Tages. Das Spiel auf dem Grün blieb auch sein großes Problem an diesem Tag. Sowohl vom Tee als auch vom Fairway (, das er in fast 80 Prozent der Fälle traf) hatte er sich und sein Material im Griff, doch der Putter blieb eiskalt. Erst an Loch 11 sicherte sich Johnson den ersten Schlaggewinn, auch das war aber eher dem Eisen zu verdanken, mit dem er seinen Ball auf gut zwei Meter an die Fahne spielte. Es blieb auf seiner 77er Runde (+7) der einzige Schlaggewinn.

So bot sich der Konkurrenz die Chance, sich nach vorn zu spielen, doch Runden unter Par wollten den Spielern, die als letzte auf den Par-70-Kurs des Shinnecock Hills Golf Club gegangen waren nicht gelingen. Das lag zum einen an dem am Nachmittag auffrischenden Wind, zum anderen an dem für eine US Open standardmäßig sehr schwierigen Set Up.

Nur drei Runden unter Par am Moving Day der US Open 2018

So gelang es Daniel Berger und Tony Finau mit Runden von vier unter Par (66) bis auf den geteilten ersten Platz vorzurücken und dem Führenden stolze elf Schläge an einem Tag abzunehmen. Beide profitierten durchaus von frühen Startzeiten, doch außer ihnen blieb sonst nur Kiradech Aphibarnrat unter Par - so leicht waren die Bedingungen also auch nicht. Ihre Ausgangslage hat sich damit dramtisch verbessert, denn nach Johnsons 77er Runde liegen beide nunmehr gleichauf mit dem amerikanschen Longhitter. Ebenso dicht auf den Fersen ist ihm Titelverteidiger Brooks Koepka. Der 28-Jährige zeigte eine solide Vorstellung und notierte eine 72 (+2) am Moving Day der US Open 2018 und ist der Vierte im Bunde, der in geteilter Führung liegt.



US Open 2018: Phil Mickelson spielt Ball in Bewegung

Für den Aufreger des Tages sorgte zweifelsohne Phil Mickelson. "Lefty", der am dritten Turniertag der US Open 48 Jahre alt wurde, spielte auf dem Grün der 13. Bahn einen Ball in Bewegung - alles andere als aus Versehen. Der 5-malige Majorsieger rannte förmlich hinter seinem Ball her und spielte den Rückputt, obwohl sich der Ball noch eindeutig bewegte. Die Kugel wäre wohl vom Grün gerollt, was Mickelson den Spaß verdarb. "In dem Moment wollte ich schlicht nicht vor und zurück putten und den Schlag immer wieder machen", sagt er nach der Runde. "Es gab schon oft Situationen, in denen ich das tun wollte. Ich habe es endlich getan."


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