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US Open: Das Playoff-Format erklärt

Im Normalfall steht nach vier Tagen ein Sieger bei der US Open fest. Doch was passiert eigentlich, wenn sich mehrere Spieler den ersten Platz teilen?

Das US Open Playoff findet statt, wenn nach 72 Löchern mindestens zwei Spieler gleichauf liegen. (Foto: Getty)
Das US Open Playoff findet statt, wenn nach 72 Löchern mindestens zwei Spieler gleichauf liegen. (Foto: Getty)

Jedes Jahr im Juni wird das zweite Major des Jahres, die US Open ausgetragen. Die Teilnehmer messen sich über vier Tage und insgesamt 72 Löcher. Im Normalfall steht danach ein Sieger fest. Doch was passiert, wenn sich zwei oder mehr Spieler nach Abschluss des Finaltags den ersten Platz teilen? In diesem Fall wird der Sieger bei der US Open im Playoff ermittelt.

US Open Playoff wird am nächsten Tag ausgetragen

Im Gegensatz zu den anderen Majorturnieren ist die US Open das einzige Event, bei welchem ein Stechen über 18 Löcher am Tag nach der finalen Runde ausgespielt wird. Sollte nach dem US Open Playoff immer noch Gleichstand bestehen, wird der Sieger im Sudden-Death Format ausgespielt. Dabei spielen beide Konkurrenten solange weiter, bis ein Spieler ein Loch für sich entscheiden kann. Auf welchen Löchern ein mögliches Sudden-Death ausgetragen wird, entscheidet die Turnierleitung jedes Jahr neu.


Zuletzt musste die US Open im Jahr 2008 ins Playoff gehen. Damals beendeten Tiger Woods und Rocco Mediate den Finaltag mit einem Gesamtscore von eins unter Par und teilten sich den ersten Platz. Dies bedeutete ein Playoff am darauffolgenden Montag. Doch auch auf den folgenden 18 Löchern konnte keine Entscheidung herbeigeführt werden, sodass der Sieger im Sudden-Death entschieden werden musste. Bereits das erste Loch gewann Woods und wurde somit zum Sieger erklärt.

Sieger stand 1931 erst nach 144 Löchern fest

Das US-Open-Playoff-Format hat sich über die Geschichte des Turniers mehrmals verändert. In der Anfangsphase des Majors gab es bereits ein 18-Loch-Playoff. Stand nach diesem immer noch kein Sieger fest, wurden damals erneut 18 Löcher gespielt. So erstmals geschehen im Jahr 1925. Zwischenzeitlich wurde sogar ein 36-Loch-Playoff eingeführt. Dies führte im Jahr 1931 dazu, dass ein zweites Us Open Playoff gespielt werden musste, da Billy Burke und George Von Elm nach 36 Löchern immer noch gleichauf lagen. Nach zusätzlichen 36 Löchern - die Spieler hatten zu diesem Zeitpunkt insgesamt 144 Löcher gespielt - stand Billy Burke als Sieger fest. Nach diesem Ereignis wurde das Playoff wieder auf das 18-Loch-Format geändert. Seit 1990 existiert das heutige Format mit dem 18-Loch-Playoff und, im Falle eines Gleichstands, anschließendem Sudden-Death.

Das legendäre US Open Playoff 2008

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