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Vokey SM7 Wedges – getestet, geprüft und geliebt

Die aktuellen Vokey SM7 Wedges konnten im Produkttest der Golf Post Community komplett überzeugen. Das Feedback unserer User gibt's hier.

Die Vokey SM7 Wedges wurden über mehr al vier Wochen von drei Testern aus der Golf Post Community unter die Lupe genommen und schließlich für gut befunden. (Foto: Oliver Herre)
Die Vokey SM7 Wedges wurden über mehr al vier Wochen von drei Testern aus der Golf Post Community unter die Lupe genommen und schließlich für gut befunden. (Foto: Oliver Herre)

Die siebte Generation der Vokey Wedges, die übrigens mit vollem Namen Titleist Vokey Design Spin Milled 7 Wedges heißen, traf im Frühling 2018 im europäischem Markt ein. Sehr viele Bounce-, Loft- und Sohlenschliffoptionen werden von Seiten Titleists angeboten, sodass wirklich jeder Golfer seine individuelle Lieblingszusammensetzung finden kann.

Aufwendiges Fitting der Vokey Wedges empfehlenswert

Für unseren Test durften die drei ausgewählten Golf Post User zunächst an einem Fitting teilnehmen, um perfekt auf sie abgestimmte Vokey Wedges zu erhalten. Dabei wurde versucht die Lücken zwischen dem kürzesten Eisen (in der Regel Pitching Wedge) und dem ersten Wedge klein zu halten, ein geeignetes Wedge für Bunkerschläge zu finden und dies in der gewünschten Optik, Sohlenform und Bounceoption - ganz schön komplex.

Mindestens genau so komplex sind die ganzen Technologien und neuen Entwicklungen, die in den Wedges verbaut sind. Unsere Datenbank schlüsselt die diffizilen Konstruktionen auf und zeigt die daraus resultierenden Spieleigenschaften.

"Wedge-Fitting absolut unverzichtbar"

Hendrik Ohm, GC Egmating, (Hcp: -9,7):

"Titleist macht hier einen extrem guten Job. Es ist eigentlich unverständlich, dass nicht andere Hersteller längst auf den Zug mit dem Wedge-Fitting aufgesprungen sind. Ein guter Score wird i.d.R. im kurzen Spiel erspielt und nicht, weil ich meinen Driver 10 Meter länger schlagen kann. Titleist hat das erkannt und ist hier aus meiner Sicht Vorreiter. Ich habe noch nie in einem Fitting so viel gelernt, wie beim Wedge-Fitting mit Titleist. Ich habe enorm viel Informationen über den Aufbau und Wirkungsweise von Wedge-Parametern erfahren und weiß jetzt, welchen Einfluss Grind, Bounce, richtiger Schaft (Länge und Flex) im Wedge etc. auf mein ganz persönliches Spiel haben. Daher geht aus meiner Sicht für bessere Spieler kein Weg an einem Wedge-Fitting vorbei. Das sollte absolut jeder machen, es lohnt sich.

Zu den Wedges selbst gibt es ebenfalls nur Positives zu berichten. Das Lob-Wedge - bei mir 60°, 04er Bounce und L-Grind - spiele ich wesentlich konstanter und sicherer als zuvor. Es ist von der Spezifikation recht dicht an meinem alten Lob-Wedge, aber dank L-Grind und längerem Schaft komme ich deutlich konstanter und sicherer unter den Ball und mache reproduzierbarere Schläge.

Das Gap-Wedge ist für mich quasi ein neuer Schläger im Bag. Es schließt tatsächlich die Lücke zwischen meinem Pitching-Wedge und den anderen Wedges und bewahrt mich davor, mit einem irgendwie halb dosierten Pitching-Wedge das Grün anzugreifen. Erstaunlich fand ich beim Fitting den Einfluss des Bounces auf die Schlaglänge. Ich habe den identischen Schläger mit dem 14er Bounce 15 Meter kürzer geschlagen, als den nun gefitteten mit einem 08er Bounce - soviel dazu, ob ein Fitting lohnenswert ist. Fazit, das Gap-Wedge ist eine tolle Ergänzung.

Mein altes Sand-Wedge hat bei mir nur aus dem Sand funktioniert. Mein neues Sand-Wedge - 56°, 14er Bounce, F-Grind - ist zu meiner absoluten Allzweckwaffe geworden. Es funktioniert sehr gut und solide aus dem Bunker. Hier hat das Fitting einen großen Beitrag geleistet, denn es ist erstaunlich, welchen Unterschied der Bounce aus dem Bunker macht. Ich habe mit einem niedrigeren Bounce das Gefühl, im Sand stecken zu bleiben. Insofern war schnell klar, dass ich ein Wedge mit hohem Bounce aus dem Bunker benötige.

Hendrik Ohm zieht gleich vier Mal die Bestnote. (Foto: Golf Post)

Hendrik Ohm zieht gleich vier Mal die Bestnote. (Foto: Golf Post)

Jeder der Probleme aus dem Bunker hat, sollte sich diesbezüglich fitten lassen. Das Sand-Wedge von Titleist funktioniert aber nicht nur aus dem Bunker. Es geht genauso aus hohem Gras, fiesem Rough und es ist vom Fairway ein absolutes Spin-Monster. Ich habe in einem meiner Posts beschrieben, dass ich erstmals einen Ball mit so viel Backspin gespielt habe, dass er auf dem Grün sichtbar den Rückwärtsgang eingelegt hat. Ein tolles Gefühl und einfach eine tolle Sache, so viel Kontrolle auf den Ball bringen zu können. Wirklich alle Daumen hoch für dieses Wedge!"

"Kann den Vokey Wedges blind vertrauen"

Steven Hong, GLC Gut Kaden, (Hcp: -16,3):

"Die Bälle bekommen richtig Spin von den Wedges. Selbst ohne Divots bleiben die Bälle 30 cm von der Pitchmarke entfernt liegen. Ich kann leider nicht erkennen, ob das an den Spin Milled Groove Technologie liegt oder einfach weil die Wedges neu sind. Das werde ich mit der Zeit feststellen.

Die SM7 liefern kontante Länge und Kontrolle. Laut Specs besitzen die SM7 „progressive CG“ (unterschiedliche Schwerpunkte je nach Loft). Das garantiert optimale Abstände zwischen Wedges und eine einheitliche Flugbahn. Ob diese Technologie mir geholfen hat, kann ich nicht beweisen. Aber Fakt ist: Ich muss mir keine Gedanken machen, ob mein ½ oder ¼ Schwung für eine bestimmte Distanz reicht. Ich kann den Vokey Wedges blind vertrauen und den Ball fliegen lassen.

Natürlich wurde der Vokey SM7 Produkttest auch in der Golf Post App dokumentiert. (Foto: Steven Hong)

Natürlich wurde der Vokey SM7 Produkttest auch in der Golf Post App dokumentiert. (Foto: Steven Hong)

Für mich persönlich klangen die SM7 „lauter“ als meine alten Wedges. Das „clicky“-Geräusch im Treffmoment ist auf keinen Fall unangenehm. Ganz im Gegenteil, so hört sich das an, wenn die Profis pitchen (und ein Mikrofon in der Nähe ist) und das liefert auch das nötige Feedback. Am Ende des Tages ist Sound und Gefühl nichts anderes als persönliche Präferenz.

Wedges sind nicht für Länge gebaut, sondern für Genauigkeit. Außerdem sind die SM7 Blades und keine Distance Irons, also wer hier extra Länge sucht, wird hier nicht richtig bedient. Die Distanzen mit den drei Schlägern sind im Vergleich zum alten Satz unverändert geblieben. Um die reproduzierbare und berechenbare Länge zu schaffen, muss man auch richtig treffen. Die SM7 sind schlichtweg Blades. Fehlschläge und den dadurch verursachten Längenverlust werden nicht abgedeckt.

Steven Hong lobt vor allem den Spin und die Kontrolle der Vokey Wedges. (Foto: Golf Post)

Steven Hong lobt vor allem den Spin und die Kontrolle der Vokey Wedges. (Foto: Golf Post)

Die Wedges in Jet-Black sehen wirklich schick aus! Tour Chrome ist mir zu Standard und Brushed Steel hatte ich beim alten Wedgesatz schon. Titleist bietet auch eine ganze Menge Personalisierungsmöglichkeiten (Stempel, Griffe, Farben, Schafts, usw.), also da ist für jeden was dabei."

"Erzeugter Spin ist immens"

Oliver Herre, GC Am Alten Fließ, (Hcp: -7,0):

"Der Produkttest der Titleist SM7 Wedges war sehr spannend und begann mit einem informationsreichen Fitting bei Titleist. Vorab möchte ich dieses einmalige Fitting bei Titleist loben. Man hat wirklich gespürt, dass dort jemand das Optimum für mich rausholen will. Ich habe sehr viel über die verschiedenen Grinds und deren Wirkung gelernt. Außerdem sollte ich Schläge aus fast jeder Lage machen und nicht nur von der Matte vorm Trackman, was auf jeden Fall ein Pluspunkt ist. Hier spreche ich eine ganz klare Empfehlung aus!

Nachdem das optimale Set aus Wedges zusammengestellt wurde, fiel die Wahl beim Finish des Kopfes relativ schnell auf die Variante Jet Black, weil sie zum einen besonders aussieht und zum anderen einen schlanken Eindruck vermittelt. Hierzu muss erwähnt werden, dass sich relativ schnell Abnutzungsspuren an Sohle und Schlagfläche bilden. Diese geben dem Schläger meiner Meinung nach jedoch einen ganz besonderen Look und treten übrigens bei allen Schlägern mit schwarzem Finish (markenunabhängig) auf. Für alle, die das nicht mögen deshalb die entsprechende Information.

Nach dem intensiven Test kann ich sagen, dass ich durchweg von den Schlägern begeistert bin. Die neuen Wedges haben mir gerade bei halben Schwüngen viel mehr Kontrolle gegeben, auch weil mit den SM7 sehr viel Spin erzeugt werden kann. Sogar beim Chippen ist dies deutlich zu spüren gewesen und ich konnte die Fahne aggressiver anspielen.

Oliver Herre ist von seinen Vokey Wedges überzeugt. (Foto: Golf Post)

Oliver Herre ist von seinen Vokey Wedges komplett überzeugt. (Foto: Golf Post)

Im Sand haben die Wedges ebenfalls einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Der M-Grind auf dem 58er Wedge arbeitet sehr gut im Sand und lässt, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bunkers, eine Menge Spielraum, was das Aufdrehen des Schlägers betrifft. Tatsächlich habe ich wieder eine gewisse Freude am Bunkerspiel zurückgewonnen, nachdem ich mich mit sauberen und präzisen Bunkerschlägen zuletzt etwas schwer getan habe. Auch hier ist der erzeugte Spin immens gewesen und kein Vergleich zu anderen neuen Wedges, die ich bisher im Sand benutzt habe. Ich bin gespannt, wie sehr die Schläger mein Spiel weiterhin positiv beeinflussen werden."

Begeisterte Golf Post User loben die Vokey SM7 Wedges

Der Test der neuen Vokey SM7 Wedges war ein voller Erfolg und die Tester zeigten sich teils begeistert, ob der Wedges. An dieser Stelle möchten wir natürlich den drei Golf Post Usern für ihren Einsatz und ihr Feedback danken. Sollten Sie nun Interesse an den "neuen" Vokey SM7 Wedges haben, finden Sie sie hier im Angebot.

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