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China Open: Max Kieffer bester von vier aussichtsreichen Deutschen

Bei der China Open in Bejing starten alle deutschen Spieler aussichstreich. Alex Levy zaubert eine Traumrunde auf den Platz.

Max Kieffer legt bei der Volvo China Open einen guten Start hin. (Foto: Getty)
Max Kieffer legt bei der Volvo China Open einen guten Start hin. (Foto: Getty)

Bei der China Open im Topwin Golf und Country Club in Bejing, China, führt nach der ersten Runde der Franzose Alexander Levy. Nur einen Schlag hinter ihm liegt der Spanier Pablo Larrazabal. Das Spitzenduo hat sich bereits leicht vom Rest des Feldes abgesetzt. Bernd Wiesberger, Sieger der Vorwoche, und die vier gestarteten Deutschen sind solide in das European Tour Event gestartet.

Dabei legte Max Kieffer den besten Start hin. Der 26-Jährige brachte eine 69er Runde ins Clubhaus und liegt gleichauf mit Bernd Wiesberger auf dem geteilten zwölften Platz. Den Rheinländer und den Burgenländer verbindet nach der ersten Runde auf dem Par-72-Kurs nicht nur die Platzierung. Auf Bahn 8, einem 510 Meter langen Par-5, lochten beide zum Eagle und auch Bahn 15 notierten beide mit einem Birdie denselben Score. Unterschiede gab es lediglich in der Anzahl weiterer Schlaggewinne und -verluste. Hier hatte Kieffer die Nase klar vorn, am Ende stand aber der Gesamtscore von drei unter Par für beide auf dem Scoreboard.

"Ein etwas verschlafener erster Spieltag", kommentierte Wiesberger im Anschluss an seine Runde auf seiner Facebookseite. Die Bedingungen seien zwar "optimal" gewesen, dennoch habe er, so der 31-Jährige weiter, einige Chancen ausgelassen: "Habe einige Schläge auf meinen ersten drei Par-5-Löchern liegen lassen mit Dreiputt auf 12, kurzem verschobenen Putt auf 18 und einem Bogey auf 4." Dennoch sei er "froh, noch einen Score in den 60er ins Clubhaus gebracht zu haben."


Bernd Ritthammer in aussichtsreicher Position

Auch die drei weiteren deutschsprachigen Spieler, Bernd Ritthammer, Marcel Siem und Alexander Knappe haben solide Auftaktrunden hingelegt. Ritthammer, der zu Saisonbeginn lange auf der Suche nach tiefen Runden war, zeigt bei der China Open weiter ansteigende Form. Nach Rang 14 in der Vorwoche liegt der 30-Jährige nach 18 Löchern bei zwei unter Par auf dem geteilten 25. Platz.

Einen Schlag hinter dem Franken hat auch Siem ordentlich in das Turnier gefunden. Ohne Doppelbogey kam der Mettmanner zwar erneut nicht aus, doch bei vier Birdies und einem weiteren Schlagverlust stand auch für Siem am Ende des Tages eine Runde unter Par. Damit wird er vom geteilten 39. Rang in die zweite Runde im Topwin Golf und Country Club starten. Alexander Knappe hält nach seiner even-Par-Runde aus deutscher Sicht die rote Laterne, doch auch der Challenge-Tour-Aufsteiger hat auf Position 60 den Blick fest auf das Wochenende gerichtet. Bei allem Turnierstress fanden die vier deutschen Spieler vor der Auftaktrunde Zeit, um eine gemeinsame Proberunde zu drehen.

Derweil zauberte Alexander Levy eine Traumrunde auf den Platz. Satte neun Birdies lochte der Franzose auf seiner fehlerfreien Runde. Trotzdem reicht das Fabelergebnis nur zu einem Vorsprung von einem Schlag auf den Spanier Pablo Larrazabal. Dahinter öffnet sich allerding schon eine etwas größere Lücke auf die fünf geteilten Drittplatzierten um den Südafrikaner George Coetzee. Bereits am ersten Tag der China Open gab es das erste Hole-in-One. Der Amerikaner Ryan Dillon lochte auf Bahn 13, einem 162-Meter-Par-3, mit einem Schlag. Der Rest der Runde verlief allerdings nicht wie erhofft. Dillon liegt bei fünf über Par nur auf Platz 132.



Alexander Levys beste Schläge

(Mitarbeit am Text: Anna Lu Stock)

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