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Wedges: Die Top 5 der Kurzspielhelfer des Jahres 2017

Wedges sind essenziell, um im kurzen Spiel die Bälle nah an die Fahnen heranzuspielen. Wir haben für Sie die Top 5 Wedges der Saison zusammengetragen.

Die besten Wedges der Saison im Überblick. (Foto: TaylorMade, Cleveland, Titleist, Callaway und Cobra)
Die besten Wedges der Saison im Überblick. (Foto: TaylorMade, Cleveland, Titleist, Callaway und Cobra)

Die meisten Schläge werden auf den letzten 100 Metern vor dem Grün gemacht. Dort ist vor Allem das Spiel mit den Wedges von Nöten. Profis erarbeiten sich bei diesen Distanzen Birdie-Möglichkeiten oder erkämpfen sich Pars. Damit auch Sie die passenden Wedges finden, um in diesen Distanzen optimale Ergebnisse zu finden, haben wir die Top 5 für Sie zusammengetragen.

Wedges mit großen technologischen Entwicklungen

In den vergangenen Jahren wurde bei den Wedges in technologischer Hinsicht viel geändert. Das Design der Grooves, verschiedene Schliffe der Sohlen und die Schwerpunktplatzierungen wurden beispielsweise in den aktuellsten Modellen erneuert und somit optimiert.

Auch optisch haben sich die Wedges verändert, sodass man heutzutage neben den Standard-Versionen auch Schläger in anderen Finishes erwerben kann. Individuelle Stanzungen und Farbelemente machen die eigenen Kurzspiel-Schläger zu einem besonderen Hingucker, dieser Service wird bei immer mehr Herstellern geleistet.

Titleist Vokey Design Spin Milled Wedges 6

Die meisten Siege auf der PGA Tour in der Saison 2016/2017 wurden mit den Vokey-Wedges gesammelt. Mit insgesamt 38 Turniersiegen haben sich diese Schläger bestens gezeigt und sich den Platz in unseren Top 5 redlich verdient.

Mit einem Wedge-Fitting, das Titleist nun anbietet, ist das Finden der geeigneten Wedges um Einiges einfacher geworden. Die geringeren Lücken zwischen zwei Schlägern, die optimalen Lofteinstellungen und die geeigneten Bounces helfen, mit seiner Wedge-Konfiguration für alle Lagen gewappnet zu sein.

Pro Contra
Diverse Finishes: Seit diversen Generationen sind bei den Vokey-Wedges unterschiedliche Finishes verfügbar. Die Standardversion im Chrom-Silber oder eine dunkle Ausführung sind zwei Beispiele.  Aktualität: Die Vokey-Wedges kommen bald bereits in die siebte Generation, weswegen die aktuellen SM6 schon langsam zum Ausläufermodell werden.
Sohlenschliffe: Um die verschiedenen Anforderungen, die Wedges erfüllen müssen, anbieten zu können, gibt es bei Titleist sehr viele unterschiedliche Sohlenschliffe, die für jeden Untergrund geeignet sind.
Schwerpunktverlagerung: Neben den vielen sonstigen Spezifikationen gibt es auch drei unterschiedliche Schwerpunkte in den Wedges, um ein noch größeres Angebot zu ermöglichen und jede Zielgruppe anzusprechen.



Callaway Mack Daddy Forged Wedge

Wedges für die Tour-Spieler und Scratch-Golfer sind die Callaway Mack Daddy Forged Wedges. Zusammen mit diversen Tour-Pros hat man die Schläger kleiner gestaltet und die Spielbarkeit erhöht, sodass maximale Kontrolle geliefert wird.

Eine Besonderheit bietet ein weitere Rille auf dem Schlägerblatt, die sehr tief gelegen ist. Dadurch soll bei kleinen Pitches und Chips mehr Spin erzeugt werden, sodass man mehr Kontrolle beim Anspielen der Grüns erhalten soll.

Pro Contra
Zusätzlicher Groove: Die sechzehnte Rille auf dem Schlägerblatt verändert das Spinverhalten grundlegend. Besonders gefördert werden kurze Chips und flachere Pitches. Sohlenschliff: Es wird nur ein Sohlenschliff angeboten, der sich stark an die von Profis präferierten Eigenschaften anlehnt. Ein bisschen mehr Auswahl wäre wünschenswert.
Progressiver Schwerpunkt: Bei steigender Loftzahl, wandert auch der Schwerpunkt nach oben. Dadurch sollen trotz der hohen Winkel in den Schlägern die Bälle flacher fliegen, um mehr Kontrolle zu ermöglichen.
Zwei Finishes: Die Wedges gibt es in einer silbrigen und einer schwarzen Ausführung.

TaylorMade Milled Grind Wedge

Spieler, wie Dustin Johnson und Jason Day vertrauen auf diese Schläger und konnten somit einige brilliante Schläge an die Fahnen spielen. Da die Long-Hitter immer häufiger volle Schläge mit den Wedges als Schläge ins Grün spielen müssen, hat man diese Wedges nicht nur für halbe Schwünge konzipiert.

Diverse Bounces, Lofts und Sohlenschliffe sollen unterschiedliche Spielertypen ansprechen. Außerdem wurde eine weitere Rille auf der Schlagfläche hinzugefügt, sodass mehr Spin erzeugt werden soll.

Pro Contra
Schlankes Design: Die Leading-Edge wurde kleiner und dünner gestaltet, um einen aggressiveren Bodenkontakt zu ermöglichen. Hohe Bounces: Vergleichsweise hohe Bounces wurden in den Wedges von TaylorMade verwendet. Die niedrigste verfügbare Option ist mit 9° Loft immer noch sehr hoch, und somit schwerer von trockenen Böden zu spielen.
Auch in Bronze: Neben der Standardversion gibt es die Wedges auch in einer bronzenen Ausführung.
Neue Grooves: Die Rillen wurden tiefer und steiler gefräst, um mehr Reibung und daraus resultierend mehr Spin zu erzeugen.

Cleveland RTX 3 Raw Finish Wedge

Die Spezialisten für das kurze Spiel, die sich Jahre lang nur auf Wedges und Putter konzentriert haben, konnten mit dem Cleveland RTX 3 Raw Finish Wedge einen besonderen Schläger entwickeln, der durch eine einzigartige Produktion hergestellt wird.

Die Standardversion des RTX 3 Wedge wird durch Polieren, Sandstrahlen, "Backen" im Ofen und durch ein Bad in einer Lösung zum Raw Finish umgewandelt. Diese besondere Prozedur hat nicht nur optische Gründe sondern auch die Spin-Eigenschaften sollen verbessert werden.

Pro Contra
Besondere Beschichtung: Die einzigartige Prozedur, um dieses Wedge herzustellen, ermöglicht besondere Spineigenschaften. Im Laufe der Zeit rosten diese Schläger, sodass man dadurch noch mehr Drall erzeugen kann.  Zu viel des Guten: Das Feedback von diversen Spielern hat ergeben, dass teilweise zu viel Spin erzeugt wird, sodass man zwar viel Kontrolle mit dem Schläger ausübt, jedoch die Gesamtdistanz der Schläge sehr leidet.
Grooves an Loftzahl angepasst: Wedges mit höheren Lofts werden schräg gefräst, um bei langsameren Schwüngen mehr Drall zu erzeugen - bei Gap- und Pitching-Wedge wird gerade gefräst.
Drei Bounceoptionen: Mit drei unterschiedlichen Sohlenschliffen kommen auch die Bounces daher. Beispielsweise hat die dünnste Sohle - wenig Bounce.



Cobra King Pur Wedge

Bei Wedges kann es häufiger vorkommen, dass man von Sonnenstrahlen geblendet wird, da die hohe Loftzahl das Licht in einem anderen Winkel bricht, als beispielsweise ein Driver. Um diese Last zu bekämpfen, haben die Entwickler Cobras die Schlagfläche so konzipiert, dass man beim Ansprechen des Balles nicht mehr von der Sonne gestört wird.

Drei diverse Sohlenschliffe sollen eine breitere Zielgruppe ansprechen und somit mehr Optionen im kurzen Spiel bieten. Die vielen Lagen mit denen man heutzutage als Golfer konfrontiert wird, können mit dem passenden Wedge so einfacher gemeistert werden.

Pro Contra
Abblendefunktion: Kein lästiges Blenden mehr beim Ansprechen des Balles. Wenig Loftoptionen: Das Wedge wird nur mit den Winkeln 52° bis 60° vertrieben. Ein Wedge, das beispielsweise ein Pitching Wedge ersetzen soll, existiert somit nicht.
Sohlenschliffe: Drei diverse Schliffe der Sohlen bieten dem Golfer auch unterschiedliche Bounceoptionen von 4° Bounce bis 12° Bounce ist alles dabei.
Preis: Mit lediglich 139,00 Euro bietet Cobra ein Top-Produkt zu einem vergleichsweise sehr geringen Preis.


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