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WGC – HSBC Champions: Tony Finau zieht an Patrick Reed vorbei

Tony Finau knöpft Patrick Reed die Führung bei der World Golf Championship ab, Thomas Pieters überzeugt mit dem besten Tagesergebnis.

Tony Finau rauscht bei der WGC - HSBC Champions an Patrick Reed vorbei. (Foto: Getty)
Tony Finau rauscht bei der WGC - HSBC Champions an Patrick Reed vorbei. (Foto: Getty)

In der zweiten Runde der WGC - HSBC Champions gab es einen Führungswechsel. Während Patrick Reed seine starke Leistung vom Auftakt nicht wiederholen kann, stürmt Tony Finau an ihm vorbei. Finau ließ auf seine 66er Runde eine 67 folgen und ging mit elf Schlägen unter Par in Führung. Patrick Reed ließ er auf dem zweiten Platz mit acht Schlägen unter Par zurück, gemeinsam mit Titelverteidiger Justin Rose und dessen Landsmann Tommy Fleetwood.

Tony Finau führt bei WGC - HSBC Champions

Tony Finau gab ordentlich Gas auf der zweiten Runde der World Golf Championship. Nach neun Löchern lag er bereits vier Schläge unter Par, bereits nach vier hatte er Patrick Reeds Vorsprung aufgeholt und die Führung geteilt. Nach einem weiteren Schlaggewinn geriet Finau auf der Back Nine aber in Probleme. Sein Schlag aufs Grün an der Elf landete auf einem Sprinkler-Deckel und beförderte den Ball ins Wasser hinter dem Grün. Das Resultat war ein teures Doppelbogey für den Amerikaner, zwei Löcher später folgte ein weiterer Schlagverlust. Der Vorsprung, den er sich bis dahin auf Reed erarbeitet hatte, schmolz innerhalb dieser drei Löcher zusammen, Finau rappelte sich aber wieder auf und kam mit drei Birdies zurück.

Zu Anfang sah es aus, als könnte Patrick Reed dort weiter machen, wo er am Vortag aufgehört hatte. Nach drei Löchern lag er schon drei Schläge unter Par. Anstatt wie Tags zuvor weiter Birdies anzuhäufen, musste er zwei Schlagverluste hinnehmen, ein dritter folgte nach sieben mit Par notierten Löchern. Mit einem Birdie an der 16 spielte der Masters-Sieger sich zurück auf Even Par und behauptet so immerhin den zweiten Platz für sich, drei Schläge hinter Finau. Mit einem Birdie am letzten Loch leisteten ihm Tommy Fleetwood und Justin Rose Gesellschaft

Pieters top, McIlroy flop

Die Runde des Tages aber kam von Thomas Pieters. Der Belgier spielte am ersten Turniertag eine schwache 75er Runde und verbesserte sich an Tag 2 um elf Schläge. Mit nur 64 Schlägen kam er ins Clubhaus des Sheshan International Golf Clubs. Hatte er Tags zuvor mit einem Doppelbogey angefangen, startete Pieters mit einem Eagle auf der 14 in seine zweite Runde und ließ Birdies statt Bogeys folgen. Ganz fehlerfrei blieb er allerdings nicht, ein Bogey erlaubte er sich auf seiner Runde. Mit dem besten Tagesergebnis rückte er bis auf den geteilten siebten Platz vor, sechs Schläge hinter Tony Finau.



Rory McIlroy hingegen erlebte einen schwarzen Tag. Nach acht Löchern lag der Nordire bereits sieben Schläge über Par, dank einer Acht am zweiten Loch, einem Doppelbogey und zwei Bogeys. Zwar versuchte er auf der Back Nine, den Rückstand mit Birdies wieder gut zu machen, steckte aber weitere Bogeys ein, die verhinderten, dass er wieder auf einen grünen Zweig kam. Nach einer 77er Runde liegt McIlroy auf den geteilten 58. Rang.

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