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WGC – HSBC Champions: Martin Kaymer macht Boden gut

Martin Kaymer kann den zweiten Tag in Shanghai für sich nutzen, viele andere nicht. Hideki Matsuyama dominiert.

Martin Kaymer WGC - HSBC Champions 2016 Runde 2
Martin Kaymer gelang es im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen, den zweiten Tag gut zu nutzen. (Foto: Getty)

Hideki Matsuyama führt nach dem zweiten Tag in China bei der WGC - HSBC Champions das Feld mit einigen Schlägen Abstand an. Bei -13 hat er drei Schläge Vorsprung vor den beiden Zweitplatzierten, dem Amerikaner Bill Haas und dem schottischen Titelverteidiger Russell Knox. Auch Martin Kaymer konnte sich über eine gute Runde und einen Sprung im Leaderboard freuen, während Bernd Wiesberger kein Schritt nach vorne gelang.

Tag zwei zahlt sich aus für Martin Kaymer

Was für viele andere Stars ein verbrauchter Tag werden sollte, kam für Martin Kaymer gerade recht. Er nutzt die Schwächen der Kollegen und notierte seinerseits eine gänzlich bogeyfreie 68, die auf die kommenden beiden Tagen hoffen lässt. Immerhin liegt das Turnier China dem Mettmanner. Zwar war er im vergangenen Jahr nur geteilter 30. geworden, zuvor aber hatte er in den drei Jahren nach seinem Sieg 2011 jedesmal eine Top-10-Platzierung eingefahren.

Zudem ist der 31-Jährige derzeit gut in Form. Bei acht seine letzten 13 gespielten Turniere war er in den Top 10 gelandet und nur zweimal außerhalb der Top 20. Während der nächsten zwei Runden wird er sich bemühen, eine weitere Topplatzierung ins Visier nehmen. Immerhin konnte er in Shanghai mit seiner blitzsauberen zweiten Runde schon 16 Plätze gutmachen und liegt derzeit auf dem geteilten 18. Rang.

Bernd Wiesberger muss Wochenende nutzen

Für Bernd Wiesberger indes hielt der Tag nicht allzu viel bereit. Für den Österreicher, der zu Auftakt eine 71 unterschrieben hatte, gereichte es vor dem Wochenende nur zur Parrunde. Und das, obwohl er eigentlich mit einem Eagle an der 2 die Weichen für ein besseres Ergebnis stellte. Auf dieses folgten aber neben einem vereinzelten Birdie an der 9 eben auch noch drei Bogeys und begruben jede Hoffnung darauf, Plätze gutzumachen. Mit einem Schlag unter Par liegt der gebürtige Wiener aber auf dem geteilten 28. Platz, sodass ihm noch alle Chancen offen stehen.



Keiner kann's wie Matsuyama

Unerreicht blieb der Japaner Hideki Matsuyama, der mit einer 65 die beste Runde des Tages notierte. Gemeinsam mit seinem 66er Auftakt liegt er damit bei 13 Schlägen unter Par und führt das Feld mit drei Schlägen Vorsprung ins Wochenende. Der 24-Jährige hatte seine PGA-Tour-Saison mit einem zweiten Platz bei der CIMB Classic bereits denkbar gut begonnen - wenn er in Shanghai seinen bisher größter PGA-Tour-Sieg einholen könnte, würde ihn das wohl zum frühen Führenden im FedExCup machen. Zweimal hatte er zuvor auf der PGA Tour gewonnen, beide Triumphe hatte er sich im Playoff erkämpfen müssen.

Allerdings ist dem Youngster nicht nur der Titelverteidiger auf den Fersen. In den Top 10 lauern unter anderem auch Rory McIlroy, Paul Casey und Daniel Berger. Sie all haben vorrangig eines gemeinsam: Sie warten auf ein Schwächeln Matsuyamas, um möglichst mit Paraderunden selbst ins Ringen um den Sieg eingreifen zu können.



Stolpernde Stars als Schlusslichter

Viele andere Stars können froh sein, dass es dank des kleinen Feldes bei der WGC keinen Cut gibt. Wo Matsuyama bei -13 liegt, steht Jimmy Walker im Tableau dieselbe Zahl zugewiesen - allerdings mit einem dicken Plus davor. Der Amerikaner ist da weitem nicht der einzige - Adam Scott liegt bei fünf, Danny Willett bei acht und Patrick Reed bei neun Schlägen über Par. Allerdings war bei ihm auch eine Menge Pech dabei. So spielte er den Ball an der 8 hervorragend Richtung Fahne - allerdings prallte der Ball vom Fahnenstock ab und rollte ins Wasser:

Zum Zwischenstand der WGC - HSBC Champions

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